Leben in der "Kinderstube der Aale" in Oldendorf

Jugendwart Johannes Matthiesen am Vereinsgewässer. Die Erweiterung des Angelreviers (hi.) wird im Herbst fortgesetzt
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Angler setzen 1.200 Jungfische im Vereinsgewässer in Kaken aus

tp. Oldendorf-Kaken. Die "Kinderstube der Aale" in Oldendorf-Kaken füllt sich mit Leben. Kürzlich haben Mitglieder des Sportfischervereins OIdendorf in dem Vereinsgewässer im Dubbenmmoor an der Kakener Straße rund 1.200 Jungaale mit einem Gewicht von jeweils nur fünf Gramm ausgesetzt.

Mit dabei war der Vereinsjugendwart Johannes Matthiesen, der auch ausgebildeter Gewässerwart ist. Laut Matthiesen finden die zu den schutzbedürftigen Arten zählenden europäischen Aale in dem Teich ideale Lebensbedingungen vor. Dazu trugen die Vereinsmitlieder bei, in dem sie das naturnahe Regenwasser-Rückhaltebecken auf rund 1,2 Hektar erweiterten. Die 40.000 Euro teure, u.a. von der Bingo-Umweltstiftung mit 10.000 Euro unterstützte Baumaßnahme, ist noch nicht ganz abgeschlossen. Wetterbedingt ist der nasse und weiche Untergrund derzeit nicht befahrbar. Die Arbeiten können laut Matthiesen möglicherweise erst mit Beginn der Frostperiode im Herbst fortgesetzt werden.

Die Baby-Aale werden die kommenden zehn bis 14 Jahre in dem Oldendorfer Teich verbringen. Dann wandern sie über Gräben, den Horster Beek, die Oste und Nordsee zum Laichen zu ihrer Geburtsstätte, die Sargassosee im Atlantik. Dies schaffen laut Statistik jedoch nur knapp drei Prozent aller Aale.

An den von der Europäischen Union und dem Land Niedersachsen finanziell geförderten Besatzaktionen die über Pfingsten im gesamten Elbe-Weser-Dreieck stattfanden, beteiligten sich aus dem Landkreis Stade neben den Sportfischern aus Oldendorf die Anglervereine aus Himmelpforten, Stade, Buxtehude und Drochtersen.
An der von der Europäischen Union und dem Land Niedersachsen finanziell geförderte Besatzaktion die über Pfingsten im gesamten Elbe-Weser-Dreieck stattfand, beteiligten aus dem Landkreis Stade neben den Sportfischern aus Oldendorf die Anglervereine aus Himmelpforten, Stade, Buxtehude und Drochtersen.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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