Die Kirchengemeinde Himmelpforten ist seit einem Jahr ohne Gemeindehaus
Neues Gemeindehaus mit Leben füllen

Pastor Christian Plitzko zeigt: Hier soll das neue Gemeindehaus stehen
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sb. Himmelpforten. Im Frühjahr 2020 wurde das alte Gemeindehaus in Himmelpforten abgerissen. Für einen Neubau wurden u.a. Anträge auf finanzielle Förderung gestellt. "Da warten wir aber noch auf Antworten, die sich wegen der Corona-Pandemie durchaus verzögern können", sagt Pastor Christian Plitzko.

Weil seit dem Abriss wegen Corona viele Veranstaltungen ausfallen mussten, wurde das Gebäude bisher nicht allzu schmerzlich vermisst. "Viele Aktivitäten hatten wir im vergangenen Frühjahr, Sommer und Herbst nach draußen verlegt, dazu zählt u.a. der Konfirmandenunterricht", erzählt Christian Plitzko. "Für andere Veranstaltungen durften wir beispielsweise die Eulsete-Halle oder die Villa von Issendorff nutzen. Die Gemeinde hat uns da ganz unkompliziert weitergeholfen. Und vieles ist auch leider aufgrund der Pandemie-Auflagen ausgefallen."

Auch die Kirche selbst steht für Versammlungen und Ähnliches zur Verfügung. Hierfür wurden im vorderen Bereich des Gotteshauses einige Bänke entfernt und eingelagert. So entstand ein alternativer Veranstaltungsraum, der u.a. für die Jugendarbeit genutzt werden kann.

Wie das neue Gemeindehaus, das beim Stubbenkamp ganz in der Nähe des alten Standorts errichtet werden soll, aussehen könnte, steht noch nicht explizit fest. "Wir haben für die finanzielle Förderung drei Architektenentwürfe eingereicht, sind da aber noch relativ offen", erzählt Pastor Plitzko. Er möchte gemeinsam mit seinem Kollegen, Pastor Rainer Klemme, dem Kirchenvorstand sowie Gemeindemitgliedern gern noch Ideen entwickeln und dazu auch andere Institutionen wie Vereine oder Lokalpolitik ins Boot holen. "Die Frage ist doch, was wir in der Gemeinde wirklich brauchen und wie wir das Gebäude gemeinsam mit Leben füllen wollen", sagt er. "Denn Kirche ist da, wo Menschen sich zusammentun." Für Gespräche ist jedoch auch erforderlich, dass man sich ohne Angst vor einer Ansteckung mit Corona versammeln kann. Das kann noch eine Weile dauern.

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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