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Wehbers Mühle: Seit 1653 in Familienbesitz

Hans und seine Frau Anke Wehber begrüßen in ihrer Mühle viele Gäste
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  • Hans und seine Frau Anke Wehber begrüßen in ihrer Mühle viele Gäste
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(sb). Sie ist ein Wahrzeichen von Himmelpforten: Wehbers Mühle an der Mühlenstraße 3. Seit zwölf Generationen im Familienbesitz, beherbergen die Windmühle, erbaut 1871, sowie die benachbarte Wassermühle von 1653 heute einen Garten- und Fachmarkt sowie ein Restaurant im Mühlenturm.
"Bis 1971 hat mein Vater hier noch Getreide gemahlen", sagt Mühlenbesitzer Hans Wehber, der sich an diese Zeit noch gut erinnern kann. "Anschließend verpachtete er das Gelände an die Stader Saatzucht, die hier einige Jahre lang einen Haus- und Gartenmarkt betrieb. Seit 1986 ist der Markt wieder ein Familienbetrieb."
Sowohl Hans als auch sein Sohn Wilhelm Wehber legen viel Wert darauf, das historische Gebäude in einem guten Zustand zu erhalten. Regelmäßig steigen sie die steilen Treppen und Leitern bis unters Dach des Mühlenturms hinauf, um die Anlage zu kontrollieren und zu warten. "Eine alte Mühle zu besitzen, ist eine große Verantwortung, macht aber auch viel Freude", sagt Hans Wehber. "Es ist unser Bestreben, die Mühlenatmosphäre zu erhalten und möglich viel Historisches eingebaut zu lassen."

Von Frühjahr bis Herbst wird die Mühle regelmäßig von Fahrradtouristen besucht, die der Niedersächsischen Mühlenstraße folgen. "Die kehren dann gern in unser Mühlenrestaurant mit Dachterrasse ein und genießen die Aussicht sowie die Atmosphäre", sagt Hans Wehber. Das besondere Flair setzt sich u.a. im Mühlenladen auf der ersten der insgesamt vier Ebenen fort. Dort gibt es Tee, Gewürze, Wein, Souvenirs und vieles mehr.

Kurze Chronik der Mühle

1653 erhielt der Kostervogt Michael Wehber die Wassermühle Himmelpforten als Lehen
1871 erfolgt der Bau der benachbarten Windmühle als Ergänzung zur Wassermühle
1907 wurde in die Mühle eine Dampfmaschine, 1923 ein Dieselmotor als Ergänzung zur Windenergie eingebaut
In den 1950er Jahren erfolgte der Umbau auf moderne Müllereimaschinen
1971 wurde der Mahlbetrieb eingestellt und ein Haus- und Gartenmarkt eröffnet
2001 eröffnete Hans Wehber im Mühlenturm ein Restaurant mit Dachterrasse Kurze Chronik der Mühle 1653 erhielt der Kostervogt Michael Wehber die Wassermühle Himmelpforten als Lehen
1871 erfolgt der Bau der benachbarten Windmühle als Ergänzung zur Wassermühle
1907 wurde in die Mühle eine Dampfmaschine, 1923 ein Dieselmotor als Ergänzung zur Windenergie eingebaut
In den 1950er Jahren erfolgte der Umbau auf moderne Müllereimaschinen
1971 wurde der Mahlbetrieb eingestellt und ein Haus- und Gartenmarkt eröffnet
2001 eröffnete Hans Wehber im Mühlenturm ein Restaurant mit Dachterrasse

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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