Hammah steht unter Zeitdruck
Ein neues Haus für Bürger und Schützen

So sieht der Vorentwurf für das neue Dorfgemeinschafts- und Schützenhaus hinter dem Rathaus aus
  • So sieht der Vorentwurf für das neue Dorfgemeinschafts- und Schützenhaus hinter dem Rathaus aus
  • Foto: Architekturbüro Mügge
  • hochgeladen von Lena Stehr

lt. Hammah. Die Planungen für den Bau eines neuen Schützen- und Dorfgemeinschaftshauses in der Ortsmitte von Hammah laufen auf Hochtouren. Die Kommune steht nämlich unter Zeitdruck. Wenn nicht bis Ende November eine Kostenschätzung für den Neubau fertig ist, verfallen die bereits zugesagten Fördermittel in Höhe von 500.000 Euro.
Das wurde bei der gemeinsamen Sitzung des Finanz- und Gemeindeentwicklungsausschusses und des Bau- und Wegeausschusses deutlich, die von zahlreichen Bürgern verfolgt wurde. Im Rahmen der Sitzung stellte der ortsansässige Architekt Bernd Mügge die Vorentwurfsplanungen für den Bau hinter dem Rathaus vor.
Weil die beiden anderen angefragten Architekturbüros aus Zeitgründen leider kurzfristig abgesagt hätten, könne die Gemeinde keine zweite Meinung einholen, bedauerte Bürgermeister Stefan Holst. Bernd Mügge habe aber einen tollen und überzeugenden Entwurf quasi aus dem Hut gezaubert.
Geplant sind zwei über einen gemeinsamen Eingang verbundene Häuser, die rechtwinklig zueinander an der Süd- und Westseite des Grundstücks stehen und so einen offenen Dorfplatz unter Einbeziehung des Rathauses ermöglichen. Sowohl der Saal des Dorfgemeinschaftshauses als auch das Schützenzimmer sind zum Platz hin ausgerichtet, so dass ein Innen-/Außeneffekt entstehe, so Mügge. Die Front des Saals lasse sich fast komplett öffnen.
Mit einem großen, stark geneigten Dach, rotbuntem Klinker und senkrechten Holzelementen in der Fassade passe sich der Neubau an den dorftypischen Baustil an. Die auf der Südseite des Gebäudes geplante Photovoltaikanlage werde in der Dachfläche verschwinden.
Im Dorfgemeinschaftshaus soll es einen Saal für rund 180 Personen mit Tanz- bzw. Schwingboden geben sowie einen eingezogenen Tresen im hinteren Bereich. Geplant sei zudem eine sechs mal acht Meter große Bühne inklusive Abstellkammer und einem separaten WC für die Schauspieler. Dazu kommen weitere Abstellräume.
Im Eingangsbereich befinden sich die Sanitärräume, die damit gemeinsam zu nutzen sind. Im neuen Schützenhaus werden neben dem Schießstand im Erdgeschoss auch mehrere Bahnen im Obergeschoss für Armbrust,- Bogen- und Zimmerstutzenschießen untergebracht. Das sei mit dem Vorstand des Schützenvereins bereits abgesprochen, so Stefan Holst.
Die Gesamtkosten belaufen sich voraussichtlich auf ca. 3,1 Mio. Euro, inklusive Einrichtung und Schießtechnik.
Beide Ausschüsse empfahlen einstimmig, Bernd Mügge mit den Planungen zu beauftragen. Das letzte Wort hat der Rat, der am Montag, 28. Oktober, um 19.30 Uhr im Landhaus öffentlich tagt.
Übrigens: Um auf dem Landhaus-Gelände den Neubau eines Edeka-Marktes, eines Seniorenheims und von Seniorenwohnungen zu ermöglichen, hat der Ausschuss auch einen Aufstellungsbeschluss für einen neuen Bebauungsplan auf den Weg gebracht.

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