Freie Arztwahl und Gratis-Äpfel

Standort-Managerin Martina Wagner
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Wünsche und Visionen der Bürger kamen bei Zukunftskonferenz in Himmelpforten auf den Tisch

tp. Himmelpforten. Was wissen die Bürger aus Hammah vom neuen Sportboot-Anleger an der Oste in Kranenburg? Was wissen die Kranenburger vom schönen Hammaher See mit Steg für Ausflügler? Wenig, wie sich am vergangenen Wochenende bei der ersten Zukunftskonferenz der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten herausstellte. Die stärkere Vernetzung und eine intensivere Internet-Werbung für die Vorzüge der Dörfer der Anfang 2014 fusionierten Super-Kommune auf der Stader Geest sind nur zwei Ziele des Standortmanagements, das die Verwaltung jüngst unter der Regie von Martina Wagner (40) Leben gerufen hat.

Verwaltungsfachfrau Martina Wagner, die seit zwölf Jahren im Himmelpfortener Rathaus arbeitet, hat für ihren neuen Posten im Standort- bzw. Stadtmarketing der Samtgemeinde ein entsprechendes Fernstudium absolviert. Die ihr von der Kommunalpolitik gestellte Aufgabe ist es, unter großer Bürgerbeteiligung bis zum kommenden Jahr ein tragfähiges Entwicklungskonzept zu erstellen. An der von ihr anberaumten Zukunftskonferenz am Samstag in der Eulsete-Halle nahmen rund 40 Freiwillige unterschiedlicher Altersgruppen teil. Vorangegangen war eine Bürgerumfrage, bei der Teilnehmer Wünsche und Visionen äußern konnten.

Auf der Zukunftskonferenz mit einem Impuls-Vortrag von Martina Wagner, einem Brainstorming und einer Ist-Analyse bildeten sich zwei Arbeitsgruppen, die sich bei weiteren Treffen den Schwerpunkten Natur/Tourismus/Heimatpflege und Infrastruktur mit den Unterbereichen Verkehr, Versorgung, Schulen etc. widmen. Fest steht laut Martina Wagner schon jetzt, dass der drohende Landärztemangel die Akteure intensiv beschäftigen wird.

Besonders interessant war, laut Wagner, eine freie Ideensammlung unter dem Titel "Visionen 2030", bei der die Beteiligten in Kleingruppen ohne Blick auf Kosten Anregungen gaben, die Himmelpforten zu "Deutschlands lebenswertester Kommune" machen würden. Die Beiträge reichten von einer "Denkfabrik" über einen Badesee mit Open-Air-Bühne, freie Arztwahl, einer Vermarktung der Samtgemeinde, die bereits jetzt über attraktive Standesamt-Außenstellen verfügt, als Hochzeitsparadies, der Stärkung des Kloster-Tourismus, einem Flachbodenschiff (Prahm) im Moor bei Engelschoff, bis zu Baugrundstücken zum Nulltarif. Während letzteres Gratis-Angebot wohl kaum realisiert wird, hat ein Vorschlag eines Kindes gute Chancen auf Umsetzung: eine Obstsbaum-Allee auf dem neuen Marktplatz in Himmelpforten, auf der sich Bürger kostenlos mit knackigen Äpfeln eindecken können.

Bis zum April 2016 sollen die Träume, Wünsche und Visionen in Form gegossen sein. Bis dahin will Martina Wagner mit den Beteiligten ein Leitbild für die nächsten zehn Jahre fertiggestellt haben, bei denen sich die Räte in ihren politischen Entscheidungen orientieren und entsprechend Gelder in den Haushalt einstellen.

• Ein Quereinstieg in die Zukunftsarbeit ist jederzeit möglich. Wer mitmachen will, meldet sich bei Martina Wagner unter Tel. 04144 - 2099-108, E-Mail: wagner@oldendorf-himmelpforten.de.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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