"Neue Mitte" und neues Gewerbegebiet: Megaboom in Hammah
Hammah wächst in alle Richtungen

Das Gewerbegebiet Ostereichen wird erweitert
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sb. Hammah. Vielleicht ist es etwas vermessen, ein Dorf als "Boomtown" zu bezeichnen. Für den Geestort Hammah trifft diese Bezeichnung jedoch durchaus zu. Die Gemeinde mit einer Einwohnerzahl von gut 3.100 Personen ist in allen Bereichen auf Wachstumskurs: Im Ortszentrum entstehen unter dem Titel "Neue Mitte Hammah" ein neuer Lebensmittelmarkt, eine Seniorenresidenz und ein neues Dorfgemeinschaftshaus mit modernem Schießstand. Die örtliche Grundschule wird erweitert und zur Ganztagsschule umfunktioniert und "Am Hülshorn" sollen neue Bauflächen entstehen (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach). Zudem wurde zum Jahreswechsel der Ausbau des Gewerbegebiets Ostereichen fertiggestellt. Mit einer Größe von 25 Hektar (das entspricht 250.000 Quadratmetern) ist das jede Menge Platz für Handwerk, Gewerbe und Industrie. Die Interessenten stehen Schlange.

Vor rund 25 Jahren fanden im Gewerbegebiet Ostereichen die ersten Ansiedlungen statt. 2011 gab es eine erste Erweiterung, 2017/2018 eine zweite und jetzt eine dritte. Und weil es immer noch eine Warteliste gibt, soll Ende 2021 oder Anfang 2022 ein weiterer Streifen Land hinzukommen. "Die Entwicklung in diesem Gewerbegebiet ist sehr positiv", sagt Samtgemeinde-Bürgermeister Holger Falcke. "Es ist uns gelungen, sukzessive neue Flächen zu erwerben und so die hohe Nachfrage zu befriedigen."

15 Betriebe werden dieses Jahr in Ostereichen mit dem Bau ihrer Firmengebäude beginnen. Die Größe der Parzellen reicht dabei von 1.500 Quadratmetern bis zu zwei Hektar, der Kaufpreis lag bei 22 Euro pro Quadratmeter in 2019 und 28 Euro in 2020. Das Spektrum der Firmen reicht vom Handwerk bis zum landwirtschaftlichen Lohnunternehmen und vom Firmenneubau bis zur -neugründung. Zudem werden die bereits ansässigen Unternehmen Widopan und Stadur ihre Betriebe erweitern. Gründe für die hohe Nachfrage sieht Holger Falcke im günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis, in den guten Bodenverhältnissen, der schnellen Verhandlungsschiene sowie der Nähe zur Bundesstraße und geplanten Küstenautobahn A20. "In anderen Gewerbegebieten der Samtgemeinde ist die Nachfrage weniger stark", sagt Falcke. In Oldendorf gebe es noch freie Grundstücke, jedoch nur eine geringe Nachfrage. In Himmelpforten gebe es schon Anwärter, hierfür müsse jedoch Land erworben werden. Für die Erweiterung des Gewerbegebiets Ostereichen gaben die Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten 370.000 Euro für die Abwasserbeseitigung und die Gemeinde Hammah rund 1,5 Mio. Euro für Straße, Abbiegespur und Entwässerung aus.
Holger Falcke ist zufrieden mit der Entwicklung der "Boomtown" Hammah. "Wohnen und Arbeiten stehen hier in einem guten Verhältnis."

Hammah: Ein Ortskern im Wandel
"Neue Mitte" Hammah wird konkret
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Stephanie Bargmann aus Stade

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