Umgestaltung des Fährplatzes in Gräpel fast abgeschlossen
Idyllisches Ausflugsziel an der Oste

Martin Wist (li.) und Werner Hinck sind mit den Arbeiten sehr zufrieden
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sb. Gräpel. Ein wenig verspätet werden in diesen Tagen die Arbeiten am Fährplatz in Gräpel in der Gemeinde Estorf abgeschlossen. Hauptursache der Verzögerung war der unerwartete Fund von kontaminierten Bahnschwellen während der Bauarbeiten, die fachgerecht geborgen und entsorgt werden mussten. "Das hat uns mehrere Wochen Zeit gekostet", sagt Estorfs Bürgermeister Werner Hinck.

Sehr zufrieden blickt er gemeinsam mit Martin Wist vom Bauamt der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten auf den neu gestalteten Fährplatz am Gräpeler Hafen. Entstanden sind dort zwei großzügige Seeterrassen aus Lärchenholz mit direktem Blick auf die Oste, ein neuer, 52 Meter langer Bootssteg für Freizeitkapitäne, neue Fuß- und Radwege sowie eine frisch gepflasterte Fläche, die sowohl als Parkplatz als auch als Festplatz genutzt werden kann. Eine neue Remise wird noch von den Mitgliedern des Schiffervereins Freundschaft Gräpel maritim gestaltet. Für Radfahrer gibt es stabile Fahrradbügel zum Abstellen ihrer Zweiräder. Erhalten blieben die drei Wohnmobil-Stellplätze in unmittelbarer Nachbarschaft zur historischen Prahmfähre. Im Frühjahr 2021 soll noch ein Toilettenhäuschen errichtet werden, das sowohl von den Wohnmobilisten als auch von den zahlreichen Tagestouristen, die jedes Jahr nach Gräpel an die Oste kommen, genutzt werden kann.

Insgesamt hat die Umgestaltung des Fährplatzes rund eine Million Euro gekostet. Der Löwenanteil der Investition wird durch Zuschüsse gewuppt: 400.000 Euro aus dem LEADER-Fördertopf der Europäischen Union, 250.000 Euro aus dem Förderfonds der Metropolregion Hamburg-Niedersachsen. Die Samtgemeinde steuert 100.000 Euro bei, den Rest zahlt die Gemeinde Estorf, zu der Gräpel gehört.

Hafenplatzsanierung mit Hindernissen in Gräpel
Hafen Gräpel: Bauarbeiten im Paradies
Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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