Oldendorf startet mit gut gefüllter Gemeindekasse ins neue Jahr

Die Gemeinde Oldendorf startet mit einer gut gefüllten Kasse ins neue Jahr Foto: archiv/mum
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  • hochgeladen von Lena Stehr

lt. Oldendorf. Mit einer mit rund einer Million Euro gut gefüllten Gemeindekasse und ohne dass neue Kredite aufgenommen werden müssen, startet die Gemeinde Oldendorf in das neue Jahr. Das wurde jüngst im Rahmen der Haushaltsberatungen deutlich.
Und das, obwohl der Haushalt durch einen weiteren Anstieg der Personalkosten im Kindergarten belastet wird. Der Ansatz für 2020 beträgt knapp 1,04 Mio. Euro (im Vorjahr waren es 916.000 Euro). Die Abrechnung des Landes für das Kindergartenjahr 2018/2019, in dem der Wegfall der Kindergartengebühren für Kinder ab drei Jahren vom Land beschlossen wurde, steht noch aus. Es sei davon auszugehen, dass der Zuschussbedarf für den Kindergarten im Finanzplanungszeitraum weiter ansteigen werde. Allerdings seien auch die Betreuungszeiten und Modalitäten für Eltern und Kinder deutlich verbessert worden.
Das Gesamtinvestitionsvolumen für das Jahr 2020 beträgt gut 2,4 Mio. Euro und stellt sich wie folgt dar:
Erwerb eines Grundstücks für einen neuen Kindergarten: 100.000 Euro
Neubau Kindergarten: (Eigenanteil 500.000 Euro): 900.000 Euro
Erlebnispfad Moor (Eigenanteil 109.600 Euro): 682.000 Euro
Planungskosten für die Sanierung L 114, 2. Abschnitt Blaue Straße bis Wilhelm-Schröder-Straße: 100.000 Euro
Radweg Oldendorf - Kaken: 150.000 Euro
Sanierung der Straße „Kaken“, (Eigenanteil 40.000 Euro): 85.000 Euro
Breitbandausbau: 100.000 Euro
Zuschuss an den Landkreis für die Umlegung der K72: 250.000 Euro
Neue Tragdeckschicht Heckenweg: 40.000 Euro
Neue Spielgeräte Spielplätze: 5.000 Euro
Insgesamt knapp 3,257 Mio. Euro (Vorjahr 3,266 Mio. Euro) fließen an Erträgen und Zuwendungen an die Gemeinde. Der niedrigere Ansatz bei den Erträgen resultiert aus einem geringeren Ansatz bei den Gewerbesteuern. Bei den anderen Steuerarten sei mit leichten Steigerungen zu rechnen.
Entlastet wird der Haushalt unter anderem durch die sinkende Kreisumlage und Gewerbesteuerumlage (insgesamt jährlich rund 85.000 Euro).
Finanziell sei die Gemeinde durch die beschriebenen Entlastungen und durch die regelmäßigen Steuerzuflüsse recht solide aufgestellt, die steigenden Personalkosten würden aber die Überschüsse im Ergebnis- und Finanzhaushalt schmälern, insbesondere im Finanzplanungszeitraum 2021 bis 2023.
Um die umfangreichen anstehenden Investitionen und steigenden Baukosten, insbesondere im Bereich des Straßenbaus, zu tragen, würden die jährlichen Liquiditätsüberschüsse künftig nicht ausreichen, so das Fazit der Verwaltung. Wenn Kredite vermieden bzw. minimiert werden sollen, werde die Gemeinde angedachte Investitionen im Finanzplanungszeitraum gegebenenfalls teilweise zurückstellen müssen.
Als überplanmäßige Ausgaben für das Jahr 2019 wurden für die Ersterschließung des Baugebietes „Birkenweg-West“ 169.000 Euro, 30.000 Euro für zusätzliche Personalausgaben für den Oldendorfer Kindergarten sowie 16.554 Euro als Zuschuss für den TuS Oldendorf bereitgestellt.

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