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Schonende Trasse für den Sandabbau in Hammah rückt näher

Anwohnerproteste an der K80 begleiteten die Trassenplanung
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  • hochgeladen von Thorsten Penz

Frühzeitiges Beteiligungsverfahren beginnt / Aluminium Oxid soll zahlen

tp. Hammah. Einen wesentlichen Schritt weiter ist die Gemeinde Hammah bei der Entwicklung der 1,5 Kilometer langen Trasse für den Sandtransport zwischen der künftigen Abbaustätte in der Feldmark im Südwesten des Ortes und dem Industrieunternehmen Aluminium Oxid Stade (AOS) im Nordosten. Bauausschuss und Rat haben jetzt die Pläne für eine siedlungsferne Trasse, die die Anwohner der Kreisstraße K80 vor Verkehrsbelastung schont, auf den Weg gebracht.

In Kürze wird das frühzeitige Beteiligungsverfahren zum Bebauungsplan „Sandtransporte AOS“ eingeleitet. Die Entwürfe werden öffentlich ausgelegt. Bürger und Umweltorganisationen können Anregungen und Kritik äußern. Das letzte Wort hat der Landkreis Stade, der den Bebauungsplan genehmigen muss.

Die Gemeinde plant den Transportweg und beteiligt sich an den Planungskosten von rund 20.000 Euro. Die AOS, die den Sand für die Erhöhung des Schutzwalls ihrer Rotschlammdeponie im Stadermoor braucht, soll den Bau sowie die Instandhaltung des Weges zahlen. Gespräche zwischen der AOS und der Gemeinde über einen Vertrag, der die Finanzierung regelt, haben begonnen.

Wie mehrfach berichtet nahmen Industrie und Politik nach heftigen Protesten der K80-Anwohner von der ursprünglichen Trassenführung über die K80 Abstand. Diese Straße wird von den Transportfahrzeugen nur noch am östlichen Ortsrand überquert.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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