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Zuschuss für die Sportanlage in Oldendorf

Sportfunktionär und Bürgermeister Johann Schlichtmann
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64.000 Euro für Sanierung des Rudolf-Pöpke-Sportzentrums / Kompromiss bei Windrad-Höhe

tp. Oldendorf. Wichtiger Schritt zur Realisierung des von der Bremer Windanlagen-Firma wpd geplanten "Windpark Ost" in Oldendorf: Der Gemeinderat brachte kürzlich den entsprechenden vorhabenbezogenen Bebauungsplan auf den Weg. Das Gremium bewilligte zudem einen Zuschuss von 64.000 Euro für die Sanierung des Rudolf-Pöpke-Sportzentrums.

Bei den beiden neuen Windrädern ging die Politik einen Komromiss zwischen den von 574 Bürgern in einer Unterschriftensammlung geforderten 150 Meter hohen Anlagen und dem Wunsch der wpd nach einer Rotorblatthöhe von 200 Metern ein. Die Wahl fiel auf 180-Meter-Mühlen. Die Politik schrieb leise Generatoren sowie eine radargesteuerte Signalanlage vor, die das Blinklicht auf den Mühlen nur bei nahendem Flugverkehr in Gang setzt. Weiter soll wpd als Sichtschutz eine Baumreihe in die Feldmark pflanzen.

Bis zum Baustart für den Windpark, zu dem zwei Generatoren à 200 Meter Höhe auf Himmelpfortener Gebiet gehören, müssen Experten noch Umweltgutachten erstellen. Die Plan-Entwürfe werden öffentlich ausgelegt. Kritiker können gegebenenfalls eine Klage gegen die Pläne richten.

Im Rat wurde eine mögliche Belastung der Anwohner durch Infraschall im nicht hörbaren Bereich diskutiert. Wpd-Projektleiter Ekkehard Darge gab an, er habe dazu ein renommiertes Fachbüro konsultiert. Demnach gebe es keine Möglichkeit, vor dem Bau Schallgutachten zu erstellen.

Neben Windplänen war die knapp 190.000 Euro teure Modernisierung des Rudolf-Pöpke-Sportzentrums wichtiges Ratsthema. Die Gemeinde wird sich mit 64.000 Euro an den Gesamtkosten beteiligen. Johann Schlichtmann, Leichtathlet, Ex-Chef des TuS Oldendorf und Vorsitzender des Kreis-Leichtathletik-Verbands, hob in einer Ansprache die Bedeutung der Sportanlage, die 2015 Austragungsort der niedersächsischen Polizeimeisterschaften war und Trainingsstützpunkt der Leichtathletikgemeinschaft Kreis Nord-Stade ist, hervor.

Im Sommer soll der Umbau beginnen: Auf dem Plan stehen u.a. die Modernisierung der Flutlichtanlage für 70.000 Euro, die Instandsetzung der Rasenflächen, der Einbau neuer Fenster und Türen im Sprecherhaus und die Erneuerung der Hammerwurfanlage für jeweils für 10.000 Euro sowie der Einbau von Sitzschalen auf der Tribüne.

Langfristig will sich Schlichtmann für die Ansiedlung eines Sporthotels engagieren. Dafür werde noch ein Investor gesucht. Bauland stehe am Kreisel zur Verfügung.

Sportfunktionär und Bürgermeister Johann Schlichtmann
Das Rudolf-Pöpke-Sportzentrum war im vergangenen Jahr Austragungsort der niedersächsischen Polizeimeisterschaften
Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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