Blütenpracht soll im gewachsenen Zustand das neue Gemeindehaus abbilden
Kirchengemeinde Himmelpforten sät Blumenwiese aus

Pastor Christian Plitzko in der Himmelpfortener Kirche
  • Pastor Christian Plitzko in der Himmelpfortener Kirche
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  • hochgeladen von Stephanie Bargmann

sb. Himmelpforten. Noch ist die Erde kahl. Doch schon bald wird im Ortskern von Himmelpforten, wo der Bau des neuen Gemeindehauses geplant ist, eine Blumenwiese blühen. Ausgebracht wurden die Samen von Mitgliedern der Kirchengemeinden. Die Blütenpracht soll dann den Grundriss des geplanten Gebäudes abbilden.

Wie das WOCHENBLATT berichtete, wurde das alte Gemeindehaus im Frühjahr 2020 abgerissen, um Platz für den neuen Kreisel in der Ortsmitte des Christkinddorfs zu schaffen. Der Neubau soll nur wenige Meter entfernt vom alten Standort errichtet werden. Hierfür wurden Anträge auf finanzielle Förderung gestellt. Erste Antworten liegen jetzt vor. "Wir haben 200.000 Euro von der EU bewilligt bekommen", sagt Pastor Christian Plitzko. "Als nächsten Schritt werden wir den Finanzierungsplan abschließen und den Bauantrag einreichen." Christian Plitzko betont, dass die Gemeinde auch ohne Gemeindehaus nicht obdachlos ist. "Wir haben im vergangenen Jahr festgestellt, dass Gemeindearbeit auch ohne eigenes Gebäude möglich ist", sagt er. Für Veranstaltungen - wegen Corona waren es ohnehin nicht viele - konnte das Team stets auf andere Räumlichkeiten, z.B. in der Kirche, in der Villa von Issendorff oder in der Eulsete-Halle, ausweichen. Der Konfirmandenunterricht fand u.a. in der St. Marienkirche statt. Hierfür wurden im vorderen Bereich des Gotteshauses einige Bänke entfernt und eingelagert. So entstand ein alternativer Veranstaltungsraum, der u.a. für die Jugendarbeit genutzt werden kann. Das Resümee des Pastors: "Es hat sich gezeigt: Kirche ist da, wo Menschen sich zusammentun."

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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