Erfolgreiches erstes Betriebsjahr

Diese Anzeigentafel der Solaranlage hängt im Schulzentrum Oldendorf
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Bürgersolaranlage in Oldendorf produziert 20 Prozent des Schulstroms

tp. Oldendorf. Die erste Fotovoltaikanlage der "Energie-Gesellschaft Oldendorf" auf dem Dach des Schulzentrums in Oldendorf zieht nach einem Jahr Betriebszeit eine erfolgreiche Bilanz. Der prognostizierte Stromertrag wurde mit 110 Prozent übererfüllt. Dazu gibt es eine positive Überraschung: Fast 20 Prozent des Schulstroms wurden in den vergangenen Monaten aus Sonnenenergie erzeugt.
Errichtet wurde die erste Fotovoltaikanlage der Energie Oldendorf 2011. Ende Februar 2012 wurde mit der Stromeinspeisung begonnen. Die "Energie Oldendorf" ist Anlagenbetreiber, Stromerzeuger und Stromhändler. Die technischen Rahmenbedingungen dafür bieten ein Netzanschluss im internen Netz der Schule und ein Zähler, der den von der Anlage erzeugten Strom und den Strom, der in das Netz eingespeist wird, zählt. Mehr als 80 Prozent des Stroms, den die Fotovoltaikanlage erzeugt, wird in der Schule verbraucht. Nur der Rest wird in das Netz der EWE eingespeist. In zwölf Monaten wurden 18.178 Kilowattstunden Strom aus Sonnenenergie direkt an die Schule geliefert.
Von dem guten Ertrag der Anlage profitieren nicht nur die inzwischen 18 Kommanditisten der Bürgerenergiegesellschaft. Auch die Schule und mit ihr die Samtgemeinde, der das Schulgebäude gehört, haben ihren Vorteil davon. Zusätzlich zu den Pachtzahlungen von jährlich 700 Euro, die dem Schuletat zufließen, kann die Samtgemeinde den Strom von "Energie Oldendorf" etwas preiswerter einkaufen als von EWE.
• Nach dem Bau einer zweiten Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Dorfgemeinschaftshauses in Blumenthal sind der Bau von Windkraftanlagen und ein Wärmenetz in Planung.

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Thorsten Penz aus Stade

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