Ausgezeichnete MINT-Ideen

Was für ein Geschenk: Am Geburtstag des Landtagsabgeordneten Heiner Schönecke (Mitte) wurde jetzt zum ersten Mal der Heiner-Schönecke-Preis für die beste MINT-Idee verliehen. Zukunftswerkstatt-Geschäftsführer Prof. Dr. Wolfgang Bauhofer (re.) und der Fördervereinsvorsitzende, Jan Bauer, zeigten sich beeindruckt vom Forschergeist der prämierten Schüler
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  • Was für ein Geschenk: Am Geburtstag des Landtagsabgeordneten Heiner Schönecke (Mitte) wurde jetzt zum ersten Mal der Heiner-Schönecke-Preis für die beste MINT-Idee verliehen. Zukunftswerkstatt-Geschäftsführer Prof. Dr. Wolfgang Bauhofer (re.) und der Fördervereinsvorsitzende, Jan Bauer, zeigten sich beeindruckt vom Forschergeist der prämierten Schüler
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Der Heiner-Schönecke-Preis wurde zum ersten Mal verliehen:  Schülerprojekt des Gymnasiums Hittfeld gewinnt ersten Platz

as. Buchholz. Einen doppelten Anlass zur Freude hatte jetzt der langjährige Landtagsabgeordnete Heiner Schönecke (CDU): In der Zukunftswerkstatt in Buchholz wurde an seinem 73. Geburtstag erstmalig der von ihm ausgelobte "Heiner-Schönecke-Preis" verliehen.
Mit dem Preis werden im Landkreis Harburg die besten MINT-Ideen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) von Schulklassen der Jahrgänge sieben bis 13 ausgezeichnet. Der Fantasie und Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt. Von einer vierköpfigen Jury wurden Originalität und Entwicklung der Idee sowie Umsetzungsmöglichkeit und Nachhaltigkeit bewertet.
Der Preis wurde anlässlich des 70. Geburtstags von Heiner Schönecke ins Leben gerufen. Der Stifter hatte seine Geburtstagsgäste damals um Spenden für den Wettbewerb gebeten. Der Heiner-Schönecke-Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 1.000 Euro für den ersten, 500 Euro für den zweiten und 250 Euro für den dritten Platz dotiert. 20 Schulen aus dem gesamten Landkreis haben an der Premiere des Wettbewerbs teilgenommen.
Mit ihrer Idee einer Lärmampel aus Tetrapacks hat die Klasse 7b des Gymnasiums Hittfeld den 1. Platz belegt. "Manchmal ist wird es laut im Klassenzimmer. Die Lärmampel misst den Geräuschpegel und leuchtet rot, wenn es zu laut ist", erklären die Schüler Jan-Erik und Mattes. Die Siebtklässler hatten die Idee, die Lärmampel mit dem Recycling von Tetrapacks zu verbinden. "Durch eigene Arbeit hat die Klasse gezeigt, dass ihre Idee auch technisch umsetzbar ist. Überdies ist das Projekt ein Beispiel für die sinnvolle Wiederverwendung von Wegwerf-Verpackungen", begründet die Jury ihre Wahl. Besonders gefallen hat der Jury, dass die 7b eine Idee zum eigenen Nutzen erarbeitet hat und damit zur Lösung eines eigenen Problems, nämlich zu viel Lärm im Klassenzimmer, beiträgt.
Die Klasse 11/2 des Gymnasiums Neu Wulmstorf belegte den zweiten Platz. Ihre Idee: ein Thermobecher mit integrierter Getränke-Temperatur. Mit drei winzigen Thermometern misst der Becher die Temperatur des Getränks, die Temperatur der Umwelt und die Körpertemperatur des trinkenden. Ein kleiner Chip im Becherboden berechnet aus diesen Daten die perfekte Temperatur des Getränks für den Konsumenten. Die Jury hält diese innovative Idee für "absolut zukunftsfähig". "Die Idee erscheint technisch machbar und ergänzt die analogen Funktionen des Bechers mit künstlicher Intelligenz, die gesundheitliche Aspekte berücksichtigen kann", so die Begründung.
Platz drei ging an die Klasse 7d der Oberschule Jesteburg für die insektenfreundliche Gestaltung einer Ausgleichsfläche für durchgeführte Baumaßnahmen an der Schule. "Wir wollen der Natur zurückgeben, was wir ihr durch den Anbau nehmen", sagt Schülerin Paulina Abel.
Mit einem Sonderpreis wurde die Idee Klasse 6b der Erich-Kästner-Realschule Tostedt geehrt. Statt alte Kleidungsstücke, insbesondere Jeans, wegzuwerfen, recyceln die Schüler die Hosen und stellen selbst Taschen aus dem Stoff her.
Umweltbewusstsein der Bevölkerung appellieren. Statt alte Kleidungsstücke, insbesondere Jeans, wegzuwerfen, recyceln die Schüler diese und stellen selbst Taschen aus dem Stoff her. Mit diesem Projekt möchte die Klasse an das Umweltbewusstsein der Bevölkerung appellieren.
"Die Schüler haben spannende Ideen entwickelt. Ich würde mich freuen, wenn das die Initialzündung für die Schulen im Landkreis ist und wir beim nächsten Mal ebenso so tolle Beiträge erhalten", freut sich Heiner Schönecke auf die nächste Verleihung in zwei Jahren.

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