"Die Nachfrage bestimmt das Angebot!" WOCHENBLATT-Leser verraten, wie sie Plastik vermeiden

Das könnte Sie auch interessieren:

Wirtschaft
Die "Macher" von Ankerkraut: Stefan und Anne Lemcke freuen sich auf den Umzug nach Winsen
3 Bilder

Gewürzfabrikant hat Grundstück im Gewerbegebiet Luhdorf gekauft
Ankerkraut schafft 80 neue Arbeitsplätze in Winsen

thl. Winsen. Paukenschlag für die Stadt Winsen: Die Firma Ankerkraut verlagert spätestens Ende 2022 ihren Firmensitz in das Gewerbegebiet Luhdorf, wo das Unternehmen im sogenannten zweiten Bauabschnitt ein Grundstück erworben hat. Dort sollen die bisherigen drei Firmenstandorte in Stelle (Lager) sowie in Hamburg-Heimfeld (Zentrale) und Hamburg-Sinstorf (Produktion) zusammengeführt werden. Das bestätigen die beiden Geschäftsführer Stefan (44) und Anne Lemcke (42) dem WOCHENBLATT auf Nachfrage....

Politik
Bei Partys, im Kino oder in der Gastronomie - wer will, kann demnächst in Niedersachsen seine Türen nur für Geimpfte und Genesene öffnen

Freiwillige Option
Niedersachsen plant, 2G-Regel für Gastronomie, Kultur und Sport anzubieten

(ts). Gastronomie, Kultur- und Sportstätten in Niedersachsen sollen wählen dürfen, ob sie nur noch Geimpften und Genesenen Eintritt gewähren - oder ob sie an der 3G-Regel festhalten und auch Menschen mit negativem Corona-Test einlassen. Wenn sich ein Betrieb dafür entscheidet, die 2G-Regel anzuwenden, soll er auf die Durchsetzung von Maskenpflicht und Abstandsregeln verzichten können. Das kündigte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) in dieser Woche an. Niedersachsen plant mit der Novelle der...

Blaulicht
Katze "Alfi" wurde von einem Luftgewehrschützen angeschossen
3 Bilder

In Wenzendorf
Fiese Attacke auf Katzendame "Alfi"

bim. Wenzendorf. War es ein fieser Katzenhasser, der aus dem Hinterhalt auf wehrlose Vierbeiner schießt? Oder hat ein Sportschütze in dem Wohngebiet mit seinem Luftgewehr übers Ziel hinausgeschossen? Katze "Alfi" wurde am Samstag, 4. September, gegen 14 Uhr im Bereich des Wennerstorfer Kirchwegs im Wenzendorfer Ortsteil Dierstorf-Heide von einem Luftgewehr ins Bein geschossen und schwer verletzt. Ihre Halter Melanie und Kay Lorenzen hoffen, dass der Tierquäler gefasst wird. Freigängerin und...

Blaulicht
Die Gymnastikhalle und zwei Umkleideräume wurden durch das
Feuer massiv beschädigt. Das Feuer griff von den brennenden
Bänken auf das Gebäude über

Brand von Juli aufgeklärt
Jugendliche zündelten an Tostedter Sporthalle

thl. Tostedt. Nach dem Brand einer Schulsporthalle an der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße am Abend des 22. Juli (siehe hier: Turnhalle in Tostedt in Flammen) hat die Polizei mittlerweile fünf Jugendliche als Beschuldigte ermittelt. Sie stehen im Verdacht, an dem Abend gemeinsam an einer Holzbank unter dem Vordach der Sporthalle gesessen zu haben. Hierbei hatte mindestens einer der männlichen Jugendlichen im Alter von 14, 15, 16, 16 und 17 Jahren unter der Holzbank gezündelt. Nachdem die Gruppe das...

Blaulicht
Durch die Wucht des Aufpralls wurde die gesamte Beifahrerseite des Audis aufgerissen
2 Bilder

Schwerer Unfall in Hanstedt
Trunkenheitsfahrt endet am Baum

thl. Hanstedt. In der Nacht zu Sonntag kam es auf der L213, zwischen Hanstedt und Nindorf, zu einem schweren Verkehrsunfall. Der alkoholisierte 18-jährige Fahrer kam mit seinem Pkw Audi von der Straße ab und kollidierte anschließend mit einem Baum. Neben dem Fahrer befand sich ein 23-jähriger Beifahrer in dem Fahrzeug. Bei dem Aufprall wurden beide Insassen verletzt, der Beifahrer schwebt derzeit in Lebensgefahr. Der alkoholisierte 18-jährige Fahrer war nicht im Besitz einer gültigen...

Politik
Über die Abschaffung der Gelben Säcke diskutiert der Kreistag am 6. Oktober

Kreisumweltausschuss empfiehlt Wechsel in neues Sammelsystem für Plastikmüll / Über 10.000 Landkreisbewohner haben online abgestimmt
Klares Votum für die Gelbe Tonne

as. Landkreis Harburg. Haufen von gelben Säcken, die sich am Straßenrand türmen, Joghurtdeckel und Butterpapierchen, die aus zerrissenen Tüten drängen und nach der Sammlung Straßen und Plätze verschmutzen - damit könnte schon bald Schluss sein. Der Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz des Landkreis Harburg hat jetzt empfohlen, ab Januar 2023 die Gelbe Tonne einzuführen. Schon 2014 hat das WOCHENBLATT die Einführung einer Gelbe Tonne ins Spiel gebracht. Seither hat das WOCHENBLATT immer wieder...

WOCHENBLATT-Leser verraten, wie sie im Alltag ihren Plastikmüll reduzieren

(as). Rund 36 Kilogramm Verpackungsmüll aus Kunststoff produziert jeder Deutsche laut Naturschutzbund pro Jahr. Das WOCHENBLATT hat seine Leser gefragt, wie und ob sie ihren Plastikmüll reduzieren. Hier ihre Tipps:
Hildegard Langenefeld legt Gemüse wie Zwiebeln, Pilze, Tomaten oder Kohlrabi lose aufs Laufband im Supermarkt. Außerdem verwendet sie nur noch feste Seifen.
• "Es macht Spaß, plastikfrei zu leben", ist Jennifer Kringel aus Buchholz überzeugt. Sie empfiehlt einen Einkauf in einem Unverpackt-Laden in Hamburg.
• Auch Karen Prohl aus Tötensen versucht, den Plastik-Verbrauch möglichst gering zu halten. Z.B. ist sie jetzt von Plastik-Mehrwegflaschen auf einen Trinkwasser-Sprudler umgestiegen. "Die eigene Herstellung von Selter ist eine sehr gute und gesunde Möglichkeit, Plastik zu vermeiden!"
Was tun, wenn man so gar keine Lust hat, zu kochen?
• WOCHENBLATT-Leserin Ekaterina Kache bestellt gelegentlich etwas zum Essen. Ihr Tipp: Selbst abholen und das Essen in die eigene Frischhaltedose packen lassen. "Es geht schneller, als auf die Lieferung nach Hause zu warten, und man vermeidet 'kiloweise' Einwegboxen, in die das Essen sonst eingepackt wird."
Auch einen Beautytipp hat sie: Abschminken mit lauwarmen Wasser. "Man kann auf unnötige Beautyprodukte verzichten, oder wenigstens deren Konsum reduzieren - so spart man nicht nur Geld, sondern hilft auch bei der Plastikvermeidung."
• "Auch wenn man nicht 100 Prozent plastikfrei schafft, ist jeder Schritt in die Richtung ein guter", sagt Janina Bayer aus Wischhafen. Bewusster Einkaufen, nicht immer die Kleinstverpackungen und den Käse vielleicht mal am Stück kaufen statt schon vorgeschnitten, das sind ihre Tipps. "Die Nachfrage bestimmt das Angebot, das muss man sich als Kunde immer wieder bewusst machen!"
Familie Wode aus Jork ist es sogar gelungen, in einem halben Jahr die Anzahl der gelben Säcke von 5 auf 1 1/2 pro Monat zu reduzieren. Die Familie hat ihre Alltagsgewohnheiten komplett umgekrempelt. Wie das, erzählt uns Anja Wode:
"Bei uns begann alles mit dem Sachkundeunterricht unserer achtjährigen Tochter. Die Kinder haben sich intensiv mit dem Thema Müll beschäftigt und natürlich haben wir darüber dann auch am Abendbrottisch gesprochen. Klar, haben wir schon immer Müll getrennt und uns das ein oder andere Mal über die ganzen Plastikverpackungen geärgert, aber bewusst darauf geachtet, Müll zu vermeiden, haben wir erst, seit unsere Tochter uns den Vorschlag unterbreitete: 'Lasst uns doch auch mal versuchen, Müll zu sparen!'.
Brot kaufen wir beim lokalen Bäcker und nehmen hierfür unseren Stoffbeutel. Fleisch und Aufschnitt kaufen wir beim ortsansässigen Fleischer, der unsere Tupperdosen akzeptiert und unsere Einkäufe darin abfüllt. Das ist leider nicht bei allen Händlern so. Obst und Gemüse kaufen wir auf dem Markt, genauso wie Eier und Käse. Milch holen wir an der Milchtankstelle. Getränke kaufen wir nur noch in Glasflaschen.
In Plastik verpackte Spülmaschinentabs haben wir verbannt und stellen stattdessen unser Spülmaschinenpulver selbst her.
Wir benutzen keine Mülltüten mehr, sondern legen den Mülleimer mit Zeitung aus und auch nach Weichspüler sucht man bei uns vergeblich. Wir nutzen stattdessen entweder Salz oder Essig. In unserem Badezimmer hat der Seifensack Einzug gehalten und Zähne putzen wir uns mit Bambuszahnbürsten.
Aber leider stoßen wir im Alltag auch immer wieder auf Schwierigkeiten. So gibt es außer Milch und Joghurt kaum andere Milchprodukte im Glas, wie z.B. Sahne oder Quark. Und das einzige Shampoo in der Glasflasche, welches wir nutzen, gibt es seit Kurzem nun auch nur noch in der Plastikflasche.
Aber auch dafür werden wir sicher eine Lösung finden. Wir werden auf jeden Fall weiter auf Plastikverpackungen und Kunststoffmüll verzichten. Nicht zuletzt, um unseren Kindern ein gutes Vorbild zu sein."

Autor:

Anke Settekorn aus Jesteburg

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Service

Wichtige Mail-Adressen des WOCHENBLATT

Hier finden Sie die wichtigen Email-Adressen und Web-Adressen unseres Verlages. Wichtig: Wenn Sie an die Redaktion schreiben oder Hinweise zur Zustellung haben, benötigen wir unbedingt Ihre Adresse / Anschrift! Bei Hinweisen oder Beschwerden zur Zustellung unserer Ausgaben klicken Sie bitte https://services.kreiszeitung-wochenblatt.de/zustellung.htmlFür Hinweise oder Leserbriefe an unsere Redaktion finden Sie den direkten Zugang unter...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen