Einblick in das „Herzstück“ des Freilichtmuseums am Kiekeberg

Diese Aral-Zapfsäule ist das Lieblingsstück von Alexander Eggert,  Leiter der Volkskundeabteilung des Freilichtmuseums am Kiekeberg. „Früher wurde den Kunden auf der Tankstelle noch die Zigarette angezündet - heute undenkbar“, so Eggert. Er öffnet für das WOCHENBLATT die Tür des Zentralmagazins, der "Heiligen Hallen" des Museums
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  • Diese Aral-Zapfsäule ist das Lieblingsstück von Alexander Eggert, Leiter der Volkskundeabteilung des Freilichtmuseums am Kiekeberg. „Früher wurde den Kunden auf der Tankstelle noch die Zigarette angezündet - heute undenkbar“, so Eggert. Er öffnet für das WOCHENBLATT die Tür des Zentralmagazins, der "Heiligen Hallen" des Museums
  • hochgeladen von Anke Settekorn

as. Ehestorf. Alte Küchenmaschinen, ein schwimmender Trecker oder die komplette Ausstattung eines Fotogeschäfts: All das findet sich im Zentralmagazin des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf. „Nur einen Bruchteil unserer Sammlung bekommen die Besucher zu Gesicht“, erklärt Alexander Eggert, Abteilungsleiter Volkskunde. Für das WOCHENBLATT öffnete er exklusiv die Türen der „Heiligen Hallen“ des Museums. Hier reihen sich Regale mit Waschbecken, Notrufsäulen oder Haushaltsgeräten aneinander. Auf den gut 1.400 Quadratmetern sind aber auch Bettgestelle, ein Sportpferd und natürlich landwirtschaftliche Geräte und Maschinen untergebracht. „Alles, was mit der Lebenswelt der Menschen zu tun hat“, wie der Volkskundler sagt.
Rund 80.000 Objekte, schätzt Eggert, befinden sich im Besitz des Museums. Der Großteil der Objekte ist verteilt auf verschiedene Magazine - und bislang nur teilweise erfasst. Dass soll sich ändern. Seit 2014 sind die Museumsmitarbeiter dabei, die sieben Außenmagazine nach und nach aufzulösen, die Objekte zu inventarisieren und ins Zentrallager zu bringen. „Eine wahre Herkulesaufgabe“, so Eggert. Er schätzt, dass es noch gut fünf Jahre dauern wird, bis das letzte Außenmagazin aufgelöst ist.
„Die Magazine bilden Grundlage für unsere Arbeit. Nur mit einer vernünftigen Sammlung kann man gute Ausstellungen machen“, sagt Eggert. Und betont: „Auch wenn dieser Bereich für die Besucher unsichtbar ist, handelt es sich um das Herzstück des Museums“.

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