mi. Klecken. „Das ist doch kein Heckenschnitt, das ist Vandalismus.“ Gisela Schmidt ist sauer auf die Gemeinde Rosengarten und traurig über den Zustand der Grünanlagen am Friedhof in Klecken. Der Grund: Vor einigen Wochen wurde auf dem Friedhof die Eingrünung zur Hittfelder Straße radikal zurückgeschnitten.
„Der Weg hier war immer so schön, ich bin den Weg regelmäßig gegangen wenn ich zum Einkaufen wollte, jetzt sieht hier alles kahlgeschoren und uneinheitlich aus“, ärgert sich Gisela Schmidt. Ihr Sohn unterrichte angehende Gärtner an der Berufsschule und habe ihr bestätigt, dass dies keine fachmännische Arbeit sei.
Sie ist dabei nicht die erste, die sich über den Zustand der gemeindeeigenen Friedhöfe ärgert. In der Vergangenheit hatten sich immer wieder Bürger über den Zustand der Wege und Grünanlagen beschwert. Im Gemeinderat vergangene Woche betonte Bürgermeister Dirk Seidler (parteilos), man plane eine Aufwertung der Friedhöfe. Doch als Aufwertung begreift die Bürgerin aus Klecken den Schnitt des Grünstreifens nicht. „Das sieht einfach nur traurig aus“, sagt Gisela Schmidt. Bei der Verwaltung beruhigt man und verspricht, bereits in sechs Wochen werde sich wieder ein „markantes Strauchwerk“ gebildet haben. Die Schnittarbeiten seien fachmännisch durchgeführt worden, dass könne jeder Gärtner bestätigen. Wenn die Sträucher im Frühjahr grün sind, werde der Bürger erkennen, dass der Friedhof durch die Arbeiten an Qualität gewinne, prophezeit der Erste Gemeinderat Carsten Peters.

Gisela Schmidt vor dem geschnittenen Grünstreifen
Nicht befestigt im Winter schnell matschig : die Wege auf dem Friedhof Klecken

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