Ungewöhnlicher Aufruf
Historische Strommasten und Blumenkübel gesucht

Eine Wohnsiedlung in Neu Wulmstorf in den frühen 1950er Jahren. Das Kiekebergmuseum ist auf der Suche nach eben solchen Strommasten aus der damaligen Zeit
  • Eine Wohnsiedlung in Neu Wulmstorf in den frühen 1950er Jahren. Das Kiekebergmuseum ist auf der Suche nach eben solchen Strommasten aus der damaligen Zeit
  • Foto: FLMK
  • hochgeladen von Lennart Möller

lm. Ehestorf. Die Gestaltung der "Königsberger Straße" im Freilichtmuseum am Kiekeberg nimmt weiter Gestalt an. Auf dem Straßenzug baut das Museum nach und nach Gebäude aus der Nachkriegszeit auf, zuletzt wurde ein Flüchtlingshaus aus Tostedt per Lkw an den Kiekeberg übergesiedelt (das WOCHENBLATT berichtete). Um den Straßenzug jetzt noch weiter auszubauen, startet das Kiekebergmuseum jetzt einen ungewöhnlichen Aufruf.

Gesucht wird Straßenmobiliar aus den 1950er und 1960er Jahren. Strommasten, Straßenlampen und Bänke, Litfaßsäule und Blumenkübel sollen zukünftig den nachgebildeten Straßenzug abrunden.
Projektleitern Zofia Durda erklärt: „Wir möchten unsere Straße so authentisch wie möglich aufbauen. Dafür suchen wir historische Objekte, die früher in den Dörfern und Kleinstädten gestanden haben. Unser Projekt ist bundesweit einmalig – unsere Objektsuche ist es auch.“

Dabei stellt sich die Frage: Gibt es Menschen, die einen Holzmast oder eine 1960er-Jahre-Bank bei sich zuhause lagern? Zofia Durda schmunzelt: „Im Freilichtmuseum werden uns immer wieder kuriose und besondere Objekte angeboten, Menschen haben sehr verschiedene Sammelleidenschaften. Wir möchten auch Bürgerinnen und Bürger in ihren Gemeinden ansprechen: Vielleicht gibt es bei ihnen noch einen ungenutzten Blumenkübel, lagert eine alte Bank auf dem Bauhof, werden gerade Laternen ausgetauscht?“
Der Aufruf richtet sich an Privatpersonen und Kommunen.

Wer die passenden Objekte in der eigenen Sammlung hat oder einen Ansprechpartner kennt, wendet sich an Zofia Durda, Projektleiterin der „Königsberger Straße“, unter 040/79017652 oder durda@kiekeberg-museum.de.

Autor:

Lennart Möller aus Rosengarten

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Blaulicht
Polizeikommissar Laurin Maier kontrollierte auch das Pedelec von Fritz Koch und sprach mit ihm über Diebstahlsicherung
2 Bilder

Bundesweite Kontrolle
Radfahrer sollen "sicher.mobil.leben"

(bim). Immer wieder appelliert der Allgemeinde Deutsche Fahrradclub (ADFC) an die motorisierten Verkehrsteilnehmer, auf den Schutz von Radfahrern und die einzuhaltenden Abstände zu achten. Radfahrer haben auch immer wieder mit auf Radfahrstreifen parkenden oder haltenden Lieferfahrzeugen oder Pkw zu kämpfen. Aber es gibt auch echte Rüpel-Radfahrer, die Autofahrer zur Verzweiflung bringen, ohne zu gucken über den Zebrastreifen "kacheln" oder rote Ampeln umfahren. Um beide Seiten für eine...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen