Lilli ist ganz tapfer: Fischotter-Nachwuchs im Wildpark Schwarze Berge erholt sich von Verletzung

Fischottermädchen „Lilli“ wurde von Tierpfleger Maik Elbers liebevoll mit der Flasche aufgezogen
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  • Fischottermädchen „Lilli“ wurde von Tierpfleger Maik Elbers liebevoll mit der Flasche aufgezogen
  • Foto: Wildpark Schwarze Berge
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as. Vahrendorf. Da war der Jubel groß: Im Wildpark Schwarze Berge (Am Wildpark 1) in Vahrendorf wurde jüngst ein Fischotter-Baby geboren.
Dass das kleine Fischottermädchen gesund zur Welt kam, ist nicht selbstverständlich: Seit über fünf Jahren tun sich die beiden europäischen Fischotter schwer mit dem Nachwuchs. Als im vergangenen Jahr ein Frühchen nach nur einem Tag verstarb, hatte der Wildpark vorerst mit dem Thema Fischotternachwuchs abgeschlossen - bis die Tierpfleger das Otter-Mädchen „Lilli“ entdeckt haben. Zunächst sah es so aus, als ob die kritische Phase überstanden sei, „Lilli“ war mit sechs Wochen bereits gut entwickelt und hat begonnen, die Augen zu öffnen. Die anfängliche Freude wurde jedoch schnell getrübt, als die Tierpfleger bei dem noch hilflosen Otterbaby eines Morgens eine schwerwiegende Verletzung am Hals entdeckten. Ob der Biss von der Mutter oder dem Vater kam, ist unklar, zurück zu ihren Eltern konnte „Lilly“ aber nicht. Kurzerhand übernahm Tierpfleger Maik Elbers die Rolle des Ziehvaters und die intensive 24-Stunden-Betreuung, bei der Fläschchen geben, die Wundversorgung, aber auch spielen und kuscheln auf dem Programm steht.
Mittlerweile ist das Ottermädchen acht Wochen alt und die Wunde gut verheilt. „Zwar gibt es noch keine Entwarnung, ich bin mir aber ziemlich sicher, dass die Kleine es schafft“, sagt Maik Enders. „In den nächsten Tagen starten wir die ersten vorsichtigen Schwimmversuche in der Badewanne!“.

Autor:

Anke Settekorn aus Rosengarten

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