Sie will Rosengarten fit machen: Andrea Peters (54) aus Leversen leitet das Projekt „Rosengarten in Bewegung“

Andrea Peters' Herz schlägt für den Volleyball. Sie hat selbst 30 Jahre in Vahrendorf gespielt
  • Andrea Peters' Herz schlägt für den Volleyball. Sie hat selbst 30 Jahre in Vahrendorf gespielt
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as. Leversen. Sie will Rosengarten fit machen: Seit 2011 leitet Koordinatorin Andrea Peters das Projekt „Rosengarten in Bewegung“. Jetzt wurde das Sportprojekt bis Ende 2019 verlängert.
Angefangen hat alles vor gut sieben Jahren. Die erfahrene Übungsleiterin hatte in ihren Kursen beobachtet, dass sich die Motorik der Kinder gravierend verschlechtert hat. „Teilweise haben die Kinder nicht einmal mehr genug Spannung im Körper, um sich am Barren entlang zu hangeln“, berichtet die Diplom-Sportwissenschaftlerin. Eine Ursache: Kinder würden sich in ihrer Freizeit immer weniger bewegen. „Diesem Trend muss man entgegen wirken“, sagt Andrea Peters, die jahrelang in Vahrendorf Volleyball gespielt und trainiert hat. Ihre Idee: Die Kommunikation und Kooperation zwischen Schulen, Kitas und Sportvereinen anregen und die Akteure in Rosengarten vernetzen. Seit 2011 ist sie das Bindeglied zwischen Sportvereinen, Kitas, Schulen, Verbänden und Politik. Ihr Ziel: die Kinder sportlich zu fördern und ihnen eine größere Bandbreite von Sportarten nahezubringen. Ursprünglich hieß das Projekt „Kids in Bewegung“. „Vielen war das zunehmende Defizit in der motorischen Entwicklung der Kinder gar nicht bewusst, da musste ich zu Beginn auch viel Aufklärungsarbeit leisten und den Handlungsbedarf verdeutlichen“, erklärt Andrea Peters.
Ihre erste Amtshandlung: Sie ließ das Rosengarten Sportfest wieder aufleben. „Das gab es schon in meiner Kindheit“, erinnert sich die gebürtige Vahrendorferin. Mittlerweile ist das Sportfest fest im Sommerprogramm der Gemeinde etabliert. Auch der Tischtennis-Rundlauf-Cup wurde von Andrea Peters initiiert. Seit nunmehr sechs Jahren treten die Grundschulen Rosengartens in diesem Wettbewerb im Tischtennis gegeneinander an.
Rosengartensportfest im September, die Sportnacht im März oder das Kita-Turnfestival im November: Beinahe jeden Monat gibt es in der Gemeinde eine größere Sportveranstaltung. „Das ist alles nur möglich durch die tatkräftige Unterstützung der Eltern, Vereine und Lehrkräfte“, sagt Andrea Peters.
Besonders am Herzen liegen der Übungsleiterin das Turnfest der Grundschulen und das Kita-Turnfestival. „Oft wird vergessen, wie wichtig das Turnen für die Entwicklung der Kinder ist“, so die Sportwissenschaftlerin. Durch das Turnen werde die motorische Grundfähigkeit, Beweglichkeit, Kraft und Koordination geschult. Deshalb setzt sich Peters dafür ein, dass die Kinder in den Schulen und Kitas möglichst früh mit dem Turnen in Kontakt kommen. Dabei werden alle Veranstaltungen von fachlich geschulten Übungsleitern begleitet. „Das Erlernen spezifischer Sportarten macht erst ab dem fünften Lebensjahr Sinn, vorher sollten alle Kinder zum Turnen gehen“, empfiehlt Peters. Ein Turnangebot für Kleinkinder gebe es in jedem Sportverein. Außerdem, so Peters, sollten kleine Kinder so viel wie möglich draußen spielen und toben.
Seit rund anderthalb Jahren hat das Sportprojekt auch Familien und Senioren im Fokus.
Andrea Peters hat noch viele Ideen, wie man die Menschen in Rosengarten für Sport begeistern kann. U.a. würde der Biathlon-Fan gerne mit den Schützen- und Sportvereinen einen Sommer-Biathlon organisieren. „Viele vergessen, dass man beim Ehrenamt nicht nur Verantwortung übernimmt, sondern auch die Chance erhält, Dinge voranzutreiben.“

Autor:

Anke Settekorn aus Rosengarten

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