Die Abwasserentsorgung wird jetzt deutlich teurer

Für Besitzer von Kleinkläranlagen steigen die Abwassergebühren
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Rat der Gemeinde Rosengarten: Personalien und B-Plan

as. Nenndorf. In der letzten Sitzung des Gemeinderates 2018 standen einige Neubesetzungen auf der Tagesordnung: Wie berichtet, verlässt Charlotte Gutzeit (AfD) Rosengarten und muss deshalb ihren Sitz im Gemeinderat aufgeben. Zu ihrem Nachfolger wurde Uwe Siepmann gewählt. Siepmann übernimmt die Sitze von Charlotte Gutzeit im Umwelt-, Sozial-, Kinderbetreuungs- und Finanzausschuss.
Als beratendes Mitglied steht dem Ausschuss für Kinderbetreuung ab sofort Kirchenvertreter Christopher Klüß zur Verfügung, er löst Christa Helmeke ab.
Auch Stefan Rüttinger, stimmberechtigter Vertreter der Schul-Elternschaft im Ausschuss für Kinderbetreuung, Schule, Bildung und Kultur, scheidet aus seinem Amt aus. Anja Petersen tritt seine Nachfolge an, vertreten wird sie von Steffen Wüsthoff.
Als Kuratoriumsmitglieder für den Spielkreis Nenndorf hat der Gemeinderat Steffen Heuer und als seinen Stellvertreter Nicolas Schmunck (beide CDU) gewählt.
• Schlechte Nachrichten für die Besitzer von Kleinkläranlagen: Die Abwasserentsorgung wird teurer. Der Grund: Die Abwasserentsorgung der Gemeinde musste neu ausgeschrieben werden, da der Vertrag mit dem bisherigen Abwasserunternehmen ausgelaufen war. Zudem hat der Landkreis Harburg die Entgelte für die Abnahme von Abwässern aus Kleinkläranlagen für 2019 neu festgesetzt.
Ab dem 1. Februar 2019 betragen die Gebühren für die Bedarfsabfuhr 55 Euro und die Kosten für die Sammelgrube 51,60 Euro je Kubikmeter eingesammeltens Abwasser. Die Abfuhrkosten des Abwasserunternehmens sind mit 41,05 Euro dabei im Vergleich zu 2017 (28,32 Euro) deutlich gestiegen. "Für Besitzer von Kleinkläranlagen müssen wir die Möglichkeit bereithalten, dass Sammelgruben abgefahren und entsorgt werden", betonte Bürgermeister Dirk Seidler. Es habe keine günstigeren Alternativen zum neuen Angebot des bisherigen Abwasserunternehmens gegeben, die gemeinsame Ausschreibung mit Salzhausen, Stelle, Jesteburg und Hanstedt habe nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis geführt. "Erst mal müssen wir die Versorgung für dieses Jahr sicherstellen", so Seidler. Der Bürgermeister kündigte an zu prüfen, ob nicht im Zusammenschluss mit anderen Kommunen die Abwasserentsorgung durch die Gemeinden selbst kostengünstiger durchgeführt werden kann.
• Weiterhin wurden mit dem Bebauungsplan "Emsen, Rader Weg" Möglichkeiten zur Nachverdichtung in Emsen auf den Weg gebracht. "Es gibt keinen Grund für einen weiteren Einfamilienhausbauplatz", kritisierte Thies Ockelmann (Grüne). Er forderte eine gründliche Auseinandersetzung mit dem Zukunftskonzept 2030, bevor weitere Bauplätze ausgewiesen werden. Die Grünen stimmten gegen den Bebauungsplan, die anderen Ratsmitglieder mehrheitlich dafür.

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