A7-Rückstau und Autokolonnen in Sieversen/Leversen: Ortsrat befürchtet massive Verkehrsbelastung
"Die Ausweichstrecke unattraktiv machen"

Der Ortsrat Leversen-Sieversen möchte kleinere Verbindungsstraßen sperren, um sicherzustellen, dass der Ausweichverkehr der 
Autobahn auf den Kreisstraßen bleibt
  • Der Ortsrat Leversen-Sieversen möchte kleinere Verbindungsstraßen sperren, um sicherzustellen, dass der Ausweichverkehr der
    Autobahn auf den Kreisstraßen bleibt
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as. Sieversen. Kolonnen von Pkw und Lkw, die sich auf engen Straßen durch das Dorf schieben: Die Auswirkungen des achtstreifigen Ausbaus der BAB A7 vor dem Elbtunnel, der voraussichtlich im Herbst beginnen und über mehrere Jahre andauern soll, könnten auch in Sieversen und Leversen zu spüren sein. Das befürchtet zumindest der Ortsrat Sieversen-Leversen. Um zu beraten, wie der Verkehr aus den kleinen Straßen herausgehalten werden kann, lädt der Ortsrat alle Sieversener und Leversener zu einer Bürgerversammlung am Montag, 27. Januar, um 19.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus (Hauptstraße 62) in Leversen ein. Die Bürgerversammlung findet im Anschluss an den Ortsrat statt.
"Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass es durch die Staulagen auf der A7 auch zu Rückstaus auf der A261 kommen wird", sagt Ortsbürgermeisterin Christiane Albowski. Wenn sich diese Staus gebildet haben, werden die Fahrzeuge dann die A261 an der Abfahrt Tötensen verlassen und über die von den Navigationssystemen vorgeschlagenen Ausweichrouten versuchen die Staulagen zu umfahren, ist Albowski überzeugt. Üblicherweise sei dann nach kurzer Zeit auch die Umfahrung über Westerhof und Tötensen überlastet, so dass die Fahrzeuge über den Ortskern von Leversen ausweichen, um in Richtung Vahrendorf etc. voranzukommen.
"Hier sagen wir STOP! Wir möchten nicht, dass der tägliche Ausweichverkehr über Jahre die Lebensqualität der Einwohner in Leversen stark beeinträchtigt", betonen Albowski und der Ortsrat. Deshalb möchten sie die Ausweichstrecken so unattraktiv wie möglich machen, "so dass selbst die Navigationssysteme diese nach kurzer Zeit nicht mehr vorschlagen".
Das vom Landkreis Harburg vor vielen Jahren installierte Verkehrslenkungskonzept für den Wildpark und den Kiekeberg können laut Ortsrat dafür als Grundlage dienen. "Im Kern heißt das, den Ausweichverkehr auf die leistungsfähigeren und sichereren Kreisstraßen zu verlagern." Ein erster Entwurf sieht die Sperrung der Nenndorfer Straße und des Ahntlandweges vor, die zur Sackgasse werden. Die Straße "Im Dorfe" soll zur Einbahnstraße werden und nicht mehr von der Kreuzung Westerhofer Straße/Rosengartenstraße angefahren werden können.
Anwohner und Gewerbetreibende sind aufgefordert, sich an den weiteren Planungen zu beteiligen. "Wir möchten alle Anregungen oder Bedenken berücksichtigen", betont die Ortsbürgermeisterin.
Damit bei der Bürgerversammlung ausreichend Sitzplätze vorhanden sind, bittet Ortsbürgermeisterin Christiane Albowski um Anmeldung unter Tel. 04108-419027 oder per E-Mail an ch.albowski@web.de.

Autor:

Anke Settekorn aus Rosengarten

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