"Die Zukunft der Gemeinde zusammen mit dem Bürgern gestalten"

Bürgermeisterkandidat für Rosengarten: Thies Ockelmann
  • Bürgermeisterkandidat für Rosengarten: Thies Ockelmann
  • hochgeladen von Mitja Schrader

mi. Rosengarten. Die Gemeinde Rosengarten wählt am 25. Mai einen neuen Bürgermeister. Das WOCHENBLATT stellt die parteilosen Kandidaten Thies Ockelmann (unterstützt von Grünen/Linke) und Dirk Seidler (unterstützt von SPD, CDU, UWR und FDP) vor. Den Anfang macht Thies Ockelmann.
Thies Ockelmann (51) ist Architekt und arbeitet für ein großes Hamburger Architekturbüro als Leiter der technischen Abteilung. Er wohnt in Neu Eckel, ist verheiratet und Vater von drei Töchtern.
WOCHENBLATT: Warum wollen Sie Bürgermeister werden?
Thies Ockelmann: Ich weiß, was vielen Bürgern auf der Seele liegt, weil es mich als Vater von drei Kindern und Neu-Eckeler auch betrifft. Statt sich nur zu beschweren, habe ich die Idee, es besser zu machen.
Ich finde es z.B. besser, bei politischen Vorgängen die Bürger zu beteiligen. Ich möchte, dass die Politik mehr auf deren Kenntnis und Sachverstand vertraut. Die Bürger sind es, die mit den Entscheidungen der Politik leben müssen, sie sind die Experten in ihrem Umfeld.
WOCHENBLATT: Was qualifiziert Sie für das Amt?
Thies Ockelmann: Ich wohne hier und kenne die Gemeinde. Mein beruflicher Umgang mit Gesetzeswerken und komplexen Regeln wird es mir u.a. ermöglichen, für die Gemeinde gesetzliche Spielräume zu entdecken und Regelwerke auszunutzen, um nicht zum Spielball übergeordneter Interessen zu werden.
WOCHENBLATT Was ist für Sie das wichtigste Projekt:
Thies Ockelmann: Das ist die Erarbeitung eines tragfähigen, praxisorientierten Zukunftskonzeptes - zusammen mit Bürgern, Organisationen, Verwaltung und Politikern - das es uns ermöglicht, im Gesamtzusammenhang Lösungen für viele Probleme zu finden, wie z.B. den Bahnhof, neue Gewerbegebiete etc.
WOCHENBLATT: Wo kann die Gemeinde Rosengarten wachsen?
Thies Ockelmann: Wie bereits gesagt, kann die Entscheidung darüber nur mit allen Bürgern gemeinsam getroffen werden. Meiner Meinung nach ist es dabei wichtig, die bestehende Mischung aus Wohnen, Gewerbe, Landwirtschaft und Landschaftsschutz - die Rosengarten ausmacht - zu erhalten.
WOCHENBLATT: Konkret gefragt: Wie kann die Parksituation am Bahnhof in Klecken verbessert werden.
Thies Ockelmann: Zuerst muss der wirkliche Bedarf an Parkplätzen nachvollziehbar ermittelt werden. Die Situation muss durch bessere Organisation des zur Verfügung stehenden Parkraumes, einen funktionierenden Zubringerbus sowie eine Fahrradinfrastruktur mit abschließbaren Stellplätzen und E-Bike-Tankstelle verbessert werden. Vielleicht reicht das schon.
WOCHENBLATT: Wie bewerten Sie Ihre Chancen am 25. Mai?
Thies Ockelmann: Die Bürger erkennen, dass eine Politik systematischer Bürgerbeteiligung zu besseren Ergebnissen führen wird. Mein Wahlkampf hat mir gezeigt, dass sich viele Bürger aus Rosengarten eine solche neue Politik wünschen.

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