Juniorwahl: Bei den Schülern hätte die AfD keine Chance

So wie an der Oberschule Rosengarten wurden an
zahlreichen Schulen im Landkreis „Juniorwahlen“
durchgeführt
  • So wie an der Oberschule Rosengarten wurden an
    zahlreichen Schulen im Landkreis „Juniorwahlen“
    durchgeführt
  • Foto: Oberschule Rosengarten
  • hochgeladen von Anke Settekorn

(as). Nicht nur die „Großen“ haben gewählt, anlässlich der Bundestagswahlen wurden vorab in ganz Deutschland an insgesamt 3.478 Schulen sogenannte „Juniorwahlen“ durchgeführt, so auch an einigen Schulen im Landkreis Harburg.
Auch bei den Jugendlichen konnte sich die CDU als stärkste Partei durchsetzen, mit Ausnahme des Albert-Einstein-Gymnasiums (AEG) in Buchholz, hier haben die Grünen die meisten Stimmen erhalten. Ihre Erststimme gab die Mehrheit der Schüler dem CDU-Kandidaten Michael Grosse-Brömer.
So hätten die Schüler gewählt:
Am AEG sind die Grünen mit 28,3 Prozent stärkste Partei, dicht gefolgt von der CDU (25,4 Prozent). Die SPD erhielt nur 13,2 Prozent der Stimmen, die FDP 10,3 Prozent und „Die Partei“ 7 Prozent. Knapp in den Bundestag geschafft hat es die Linke mit 5,6 Prozent. Ginge es nach der politischen Entscheidung der Oberschüler in Rosengarten, würden CDU (33 Prozent), SPD (24,6 Prozent) und die Grünen (15,1 Prozent) in den Bundestag einziehen. Mit 8,4 Prozent hätte auch die Tierschutzpartei den Sprung in den Bundestag geschafft, die Piraten erhalten fünf Prozent der Stimmen.
Auch am Gymnasium am Kattenberge (GAK) in Buchholz liegt die CDU vorn (26,8 Prozent), dicht gefolgt von den Grünen (23,4 Prozent). Die SPD erhält 13,6 Prozent, die FDP bekommt 8,5 Prozent der Stimmen.
Im Gymnasium Salzhausen haben sich die Schüler ebenfalls für die CDU entschieden (28,4 Prozent), dicht gefolgt von den Grünen (27,9 Prozent). Abgeschlagen sind FDP (8,9 Prozent) und SPD (7,9 Prozent). Die Tierschutzpartei erhält 7,7 Prozent der Stimmen und „die Partei“ 5,4 Prozent.
26 Prozent der Schüler, die die Berufsbildenden Schulen Winsen besuchen, sehen die CDU vorn. Die Grünen kommen auf 18,5 Prozent und die SPD auf 14 Prozent. Die Linke haben 12,5 Prozent der Schüler gewählt, die FDP liegt bei fünf Prozent.

Autor:

Anke Settekorn aus Jesteburg

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