Klecken: Parkplatz jein - Gewerbegebiet nein

Informierten über die Pläne: Ingenieur Hindrick Stüvel, Kleckens Ortsbürgermeister Jürgen Grützmacher, Bürgermeister Dietmar Stadie, Hauptamtsleiter Rainer Alka und Bauamtsleiter Ulrich Bienert
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Infoveranstaltung in Klecken: Bürger sind von Gemeindeplänen zu neuen P+R Stellflächen nicht überzeugt

mi. Klecken. Ein neuer P+R-Parkplatz für 100 Fahrzeuge an der Bürgermeister-Glade-Straße östlich des Bahnhofs plus Gewerbeflächen, im Extremfall bis zu vier Hektar, auf den Ackerflächen zwischen Bürgermeister-Glade-Straße und Mühelnstraße - mit diesen Plänen geht derzeit die Gemeinde Rosengarten schwanger. Auf einer Informationsveranstaltung in der Grundschule Klecken trafen die Vorschläge bei den etwa 80 anwesenden Bürgern auf wenig Gegenliebe.
Der P+R-Platz (144 Plätze) am Bahnhof Klecken ist zu klein. Die Folge: Falschparker, die Einfahrten und Grünflächen zustellen. Deswegen will die Gemeinde jetzt einen neuen Parkplatz mit 100 Stellplätzen auf der Ostseite der Bürgermeister Glade-Straße schaffen. Der neu P+R Platz, Kostenpunkt rund 750.000 Euro, würde die Gemeindekasse beim Ausschöpfen aller Fördermöglichkeiten mit rund 269.000 Euro belasten. Viel Geld für Parkplätze, die zumindest laut einer Erhebung der Grünen, nur zu 37 Prozent von Rosengartnern genutzt werden.
Um die finanzielle Belastung abzufedern kam man in Nenndorf - wohl auch auf Anregung von Kleckens Ortsbürgermeister Jürgen Grützmacher (CDU) - darauf, die Plätze durch die Ausweisung von Gewerbeland zu refinanzieren. Obwohl Bürgermeister Dietmar Stadie jetzt auf der Versammlung betonte, dass „noch nichts entschieden ist“, gab es dafür viel Kritik.
„Sie können hier nicht so tun, als gehe es nur um einen Parkplatz und nicht um Gewerbeland, das kaufen wir ihnen nicht ab“, so ein Anwohner. Deutlich wurde dann auch schnell: In Klecken will man kein Gewerbegebiet, wie groß auch immer, in der Ortsmitte. Erstaunlich: Auch von der Notwendigkeit eines neuen Parkplatzes waren viele Bürger nicht gänzlich überzeugt. Keine weitere Investition im sechsstelligen Bereich, sondern konsequenteres Vorgehen gegen Falschparker war eine immer wieder gestellte Forderung. Der Bürgermeister machte allerdings klar, dass der Gemeinde die Kapazitäten fehlten, um wirklich konsequent gegen Falschparker vorzugehen.
Allerdings gab es auch viele Stimmen für den Bau eines neuen Parkplatzes. Ein Vorschlag: Nicht 100, sondern gleich 150 oder mehr Plätze zu schaffen, denn desto mehr Stellplätze, desto günstiger werde der Parkplatz.
Auch mit einer Erweiterung des vorhandenen Parkplatzes, die seit Jahren am Eigentümer der nötigen Flächen scheitert, wollten die Klecker Bürger noch nicht ganz abschließen. „Ich stelle die Forderung, dass die Gemeinde nochmal das Gespräch suchen und die Flächen erwerben soll, auch wenn es etwas teurer wird“, sagte ein Bürger und erhielt für diesen Vorschlag eine breite Zustimmung aus der Versammlung.

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