Umweltausschuss der Gemeinde Rosengarten
Langenrehmer wollen den Kanalanschluss

Auch der Lärmaktionsplan wird diskutiert. Anwohner kritisieren, dass die in dem Entwurf berechnete Lärmbelastung nicht mit der tatsächlichen Belastung durch die A261 übereinstimmt
  • Auch der Lärmaktionsplan wird diskutiert. Anwohner kritisieren, dass die in dem Entwurf berechnete Lärmbelastung nicht mit der tatsächlichen Belastung durch die A261 übereinstimmt
  • hochgeladen von Anke Settekorn

as. Nenndorf. Kanalanschluss ja oder nein? Über die Schmutzwasserentsorgung in Langenrehm berät der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Naherholung der Gemeinde Rosengarten am Donnerstag, 6. Februar, um 19 Uhr im Rathaus (Bremer Straße 42) in Nenndorf.
Wie berichtet, wird das Thema in Langenrehm kontrovers diskutiert. Ende November wurden die betroffenen Anwohner auf einer Versammlung vom Landkreis Harburg über eine mögliche Schmutzwasserkanalisation für den Ort informiert. Anschließend wurden die Eigentümer angeschrieben, um ein Stimmungsbild zu erhalten. Das Ergebnis: Eine deutliche Mehrheit hat sich für Anschluss an das Kanalnetz des Landkreises ausgesprochen. Vorausgesetzt, der Umweltausschuss folgt dem Meinungsbild und empfiehlt die zentrale Schmutzwasserentsorgung, könnte das Dorf 2022/2023 an den Kanal angeschlossen werden.
Auch über den Lärmaktionsplan berät das Fachgremium.
Die Ortsbürgermeisterinnen Christiane Albowski (Leversen-Sieversen) und Regina Lutz (Tötensen-Westerhof) hatten Ende des vergangenen Jahres die Bürger dazu aufgerufen, sich den Entwurf des Lärmaktionsplans anzusehen und gegebenenfalls Widerspruch einzulegen (das WOCHENBLATT berichtete). Ihre Kritik: Gemeinde- und Kreisstraßen wurden ebensowenig berücksichtigt wie der fehlende Lärmschutz an der A261-Anschlussstelle Tötensen-Westerhof.
Bürger aus Sieversen, Leversen und Neu-Leversen haben eine Unterschriftensammlung durchgeführt und Lärmschutzmaßnahmen gegen die Lärmbelastung durch die A261 gefordert. Zwar haben die Einwendungen laut Satzungsvorlage keine Auswirkungen auf den Lärmaktionsplan, doch die Gemeinde möchte nun weitergehend prüfen, wie die Lärmbelastung für die Anwohner verringert werden kann.
Weiterhin auf der Tagesordnung: Straßensperren für Kröten, Wertstoff-Sammelstandorte, Verkehrssituation an der Bahnhofstraße, Mäharbeiten, Klimaschutzkonzept sowie der Haushalt 2020/2021.

Autor:

Anke Settekorn aus Rosengarten

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