Lkw-Verkehr in Klecken: Zu laut und zu schnell

Auf dem Weg zur Westumfahrung kommen sie durch Klecken: die Lkw der Firma Otto Dörner
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Anwohner in Klecken verzweifeln / Lkw verursachen Lärm und fahren mit überhöhter Geschwindigkeit

ab. Klecken. Die Anwohner der Hittfelder Straße und der Mühlenstraße in Klecken haben ein schweres Los gezogen: Der Lastenverkehr, der täglich von 6 bis 17 Uhr durch die Kreisstraße fährt, hat - davon sind die Anwohner überzeugt - seit dem Bau der Westumfahrung stark zugenommen. Unzählige Lkw fahren durch die Kleckener Durchgangsstraße und produzieren Krach. Vor allem auf ihren Leerfahrten verursachen die Schwertransporter einen enormen Lärm. Dazu sind viele Laster mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Und das, obwohl ein langes Stück der Straße mit Tempo 30 ausgeschildert ist. Für die Anwohner eine unhaltbare Situation.

Auf der Kreisstraße, die u.a. von Eckel nach Hittfeld führt, sind auch viele Lkw des Kieswerk-Unternehmens Otto Dörner unterwegs. Die WOCHENBLATT-Anfrage, ob dort das Problem bekannt sei, bejaht Geschäftsführer Dr. Tilmann Quensell. „Das Thema Lkw-Verkehr ist in den Ortschaften ein Dauerbrenner. Reduzieren wir an einer Stelle den Verkehr, tritt er an einer anderen vermehrt auf“, sagt Quensell. „Ich kann die Anwohner aber gut verstehen. Für sie ist der Verkehr lästig“, fügt er hinzu.
In Tötensen beispielsweise sei das Aufkommen so massiv gewesen, dass das Unternehmen tätig wurde, u.a. mit einem gespendeten Verkehrsdisplay.
Quensell: „Wir haben auf unsere Kosten eine Kiestrasse gebaut, das Land Niedersachsen und die Gemeinde Seevetal die Westumfahrung. Beide Straßen sollen jetzt genutzt werden.“

Die Fahrer der Lkw würden wiederholt dazu angehalten, vernünftig und langsam zu fahren. „Es fällt schließlich auf das Unternehmen zurück“, stellt Quensell fest, fügt aber auch hinzu, dass eine regelmäßige Geschwindigkeitskontrolle dort sehr wirksam sein könne. „Zu schnelles Fahren muss sanktioniert werden!“

Was den Zustand der Straße und die dortige Verkehrsregelung betrifft, sieht der Geschäftsführer allerdings den Landkreis in der Pflicht: „Das ist eine Kreisstraße. Wir zahlen Steuern, damit der Staat auch dort Verkehrsmaßnahmen übernimmt.“
In diesem Zusammenhang wurde kürzlich vom Landkreis angeordnet, Rollsplitt in Klecken auszubringen, u.a. auch auf der Hittfelder Straße. Dazu Landkreissprecher Bernhard Frosdorfer: „Es handelt sich um eine Oberflächenbehandlung zur Instandsetzung. Das Rollsplitt wird eingewalzt und setzt sich in Rissen und Brüchen fest.“ Diese Verbesserung der Oberfläche wirke zumindest teilweise der Lärmentwicklung entgegen. Bis spätestens Ende der Woche soll die Maßnahme beendet werden.

Auf weiteres Vorgehen bezüglich der Hittfelder Straße und der Mühlenstraße angesprochen, sagt Frosdorfer: „Im nächsten Jahr soll es ein Planfeststellungsverfahren geben. Eine neue Oberflächenentwässerung und ein Regenrückhaltebecken werden anvisiert“, so der Sprecher des Landkreises. Allerdings müsse die Gemeinde dazu erst noch Grund erwerben. In Kürze werde diese Maßnahme noch einmal politisch beraten.

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