Wer macht bloß so etwas ?

Tierhasser legt mit Rasierklingen "verzierte" Köder aus!

Mehr Kita-Personal: Wer trägt die Kosten?

(mi). Mehr als 830.000 Euro muss alleine die Stadt Buchholz im kommenden Jahr zusätzlich für Kita-Personal ausgeben. Der Grund ist eine Richtlinie aus dem Jahr 1993 des Niedersächsischen Kultusministeriums (MK), die besagt, dass in einer Kita-Gruppe zur Betreuung jederzeit zwei ausreichend ausgebildete Kräfte anwesend sein müssen. Bis jetzt existierte die Vorschrift in vielen Kommunen eher auf dem Papier, nun will das Ministerium auf deren Einhaltung pochen. Für die ohnehin schon klammen Kommunen ein finanzieller Kraftakt - fraglich ist, ob der ohne höhere Kita-Gebühren oder Steueranhebungen zu stemmen ist.

Konkret geht es um die Frage, wie viel Fach-Personal in den Kitas vorgehalten werden muss, um planbare Ausfälle, zum Beispiel durch Urlaube, Fortbildungen oder eine bestimmte Anzahl von Krankheitstagen, zu kompensieren. Zukünftig soll das nicht mehr im Ermessen jeder Kommune liegen, denn das verstößt nach Auffassung des MK gegen geltendes Recht. Auch die wohl vielfach existierende Praxis, die „Zwei-Kräfte-Regelung“ durch den teilweisen Einsatz von Hilfspersonal abzudecken, will man offenbar beim Land nicht mehr hinnehmen. Stattdessen setzen die Experten des MK auf eine exakte Berechnung der benötigten Stellen. Dabei wird in Zukunft aus Daten, wie Öffnungszeiten, Einrichtungsgröße, Fortbildlungs-, Urlaubs- und Krankheitstagen eine sogenannte Vertretungsquote ermittelt, die angibt, wie viel zusätzliches Personal eingestellt werden muss, um jederzeit einen richtlinienkonformen Betrieb der Einrichtungen zu gewährleisten.
Eigentlich eine gute Sache, schließlich garantiert dieses Verfahren gleichwertige Betreuungsstandards und verhindert, dass Kommunen, um Kosten zu sparen, dauerhaft mit zu wenig oder nicht ausreichend ausgebildeten Kräften arbeiten. Allerdings, die zusätzlichen Personalkosten bleiben wohl komplett bei Städten und Gemeinden hängen. Bei den Personalkostenzuschüssen will man beim MK nämlich nichts ändern. Was Städte und Gemeinden dazu sagen lesen im Beitrag:Kommunen in der Kostenfalle

Aktuelle Geschichten vom Tag!

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In Jesteburg (107,68) und Salzhausen (110,36) bleibt der Inzidenzwert vergleichsweise hoch

Aktuelle Corona-Zahlen vom 20. Januar
Von 26,54 bis 110,36: Inzidenzwerte im Landkreis Harburg liegen weit auseinander

(sv). Der Sieben-Tage-Inzidenzwert im Landkreis Harburg ist wieder leicht zurückgegangen: von 66,82 am Dienstag auf 64,06 am Mittwoch. In einigen Gemeinden bleibt der Wert allerdings unverändert hoch: "Spitzenreiter" sind derzeit Jesteburg (107,68) und Salzhausen (110,36). In der Samtgemeinde Elbmarsch dagegen sank der Wert von Dienstag (108,72) auf Mittwoch (62,13) drastisch. Der niedrigste Wert wird derzeit aus der Gemeinde Stelle (26,54) gemeldet.  Nach dem Rückgang der vergangenen Tage ist...

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Winsens Bürgermeister Andrè Wiese   Foto: Stadt Winsen
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Bürgermeister geben Sozialministerium die Schulnote 6

Winsens Bürgermeister André Wiese redet Klartext gegen das Sozialministerium thl. Winsen. "Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man fast lachen über so viel Inkompetenz", sagt Winsens Bürgermeister André Wiese (CDU) und fügt hinzu: "Die Leistung des Niedersächsischen Sozialministeriums zur Information der über 80-Jährigen zu den bevorstehenden Impfungen ist in Schulnoten eine glatte Sechs!" Ein Bürgermeister redet Klartext. Auslöser ist die Aussage des Ministeriums, dass man dort, um alle...

Service

Im Vergleich zu Weihnachten nur noch halb so viele akute Corona-Fälle
Erfolg der Corona-Beschränkungen? Zahlen im Landkreis Stade sinken

jd. Stade. Zeigen die im Dezember erfolgten Verschärfungen der Corona-Beschränkungen erste Wirkung im Landkreis Stade? Der Wert für die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Dienstag auf 67,0 gefallen. In den vergangenen zehn Tagen lag dieser Inzidenzwert zunächst im 80er-Bereich und dann im 70er-Bereich. Einen Tiefstand weist auch die Zahl der aktuell Infizierten auf. Derzeit sind es lediglich 161 Personen, die der Landkreis als "aktuell Erkrankte" meldet. Dabei handelt es sich um diejenigen Menschen,...

Panorama

Bisher 16 Bewohner infiziert / Eine Person in Klinik verstorben
Wieder Corona-Hotspot: Das Johannisheim in Stade

jd. Stade. Nach dem erneuten Corona-Ausbruch im Stader Johannisheim sind mittlerweile alle 37 Bewohner des Wohnbereichs A getestet worden. Dabei war bei weiteren 14 Bewohnern das Testergebnis positiv. Diese Personen waren vor zwei Tagen noch per Schnelltest auf das Coronavirus getestet worden - mit einem negativen Ergebnis. "Insgesamt sind nun 16 unserer  Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Zwei jüngere Mitarbeiterinnen sind ebenfalls infiziert, zeigen aber keine Symptome", berichtet Claus...

Sport
Marleen Kadenbach (li.), hier im Hinspiel gegen Dortmund, war mit sechs Treffern die beste Werferin bei den Luchsen

Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten
Bittere 15:39-Auswärtsniederlage in Dortmund

(cc). Im ersten Rückrundenspiel der 1. Bundesliga haben die Handball-Luchse (HL) Buchholz 08-Rosengarten (Tabellenrang 13) am Dienstagabend eine bittere 15:39 (8:19)-Auswärtsniederlage beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund kassiert. Beste Werferin bei den „Luchsen“ war Marleen Kadenbach mit sechs Treffern. Bis zur neunten Spielminute hielten die Gäste beim Spielstand von 4:6 noch respektabel mit. In der Folgezeit zog Dortmund aber unaufhaltsam davon und führte zur Halbzeit bereits mit 19:8. In...

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