Neues Feuerwehrgerätehaus in Grauen - nächster Schritt geschafft

So könnte das neue Feuerwehrgerätehaus einmal aussehen
  • So könnte das neue Feuerwehrgerätehaus einmal aussehen
  • hochgeladen von Mitja Schrader

mi. Grauen. Der Baubeginn für das neue Feuerwehrgerätehaus in Appel rückt näher. Im Gemeinderat wurde jetzt der Entwurf des Bebauungsplans sowie die eingegangenen Stellungnahmen beschlossen.
Wie berichtet, benötigt die Feuerwehr Appel dringend ein neues Feuerwehrgerätehaus. Das alte Domizil der Retter stammt aus dem Jahr 1981 und ist für die heutigen Belange der Wehr zu klein, da sind sich alle am Prozess beteiligten Akteure einig. Dazu kommt, auch den Richtlinien, die die Gemeindeunfallkasse (GUK), eine Art Versicherung, vorschreibt, entspricht der alte Bau nicht mehr.
Deswegen will die Gemeinde Appel auf einem 4.500 Quadratmeter großen Grundstück in Grauen an der Straße „Am Spielplatz“ neben dem dortigen Kindergarten ein neues Feuerwehrgerätehaus bauen. Im Gemeinderat stellte jetzt Planer Luis Gomes Martinho von einem Hamburger Architektenbüro den aktuellen Bebauungsplan vor. Im Rat bestand allerdings wenig Diskussionsbedarf. Einzig die benötigte Ausgleichsfläche wurde diskutiert. Hintergrund: Um die Beeinträchtigungen, die für Natur, Umwelt und Landschaft durch den Bau entstehen, zu kompensieren, muss die Gemeinde an anderer Stelle Ausgleichsflächen schaffen. Konkret soll hierfür ein 1.600 Quadratmeter große brachliegender Acker genutzt werden. Hier regte Ratsherr Peter Matthies (CDU) an, dass beim Zuschnitt der Fläche darauf geachtet werden sollte, dass eine landwirtschaftliche Bewirtschaftung der angrenzenden Felder nicht unnötig erschwert werde. Bürgermeister Reinhard Kolkmann erklärte, die Gemeinde werde die Anregung prüfen.
Der Entwurf wurde einstimmig beschlossen. Wie geht es jetzt weiter? Der Entwurf wird noch einmal vier Wochen öffentlich ausgelegt, dann könnten theoretisch die Bagger anrücken. Die Kosten für das Feuerwehrgerätehaus in Höhe von rund 700.000 Euro trägt die Samtgemeinde Hollenstedt. Auch dort dürfte man froh sein, dass das Verfahren bald in die Umsetzung geht, denn der Bau ist damit bereits teurer als ursprünglich kalkuliert.

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