Duell der Bürgermeister
Rosengartens Bürgermeister-Kandidaten Dirk Seidler und Thomas Mehlbeer beantworten Leserfragen

Wer zieht als Chef ins Rathaus in Nenndorf ein? Die Bürger aus Rosengarten entscheiden darüber bei der Kommunalwahl am 12. September Foto: as
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  • Wer zieht als Chef ins Rathaus in Nenndorf ein? Die Bürger aus Rosengarten entscheiden darüber bei der Kommunalwahl am 12. September Foto: as
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as. Nenndorf. Wer zieht als Verwaltungschef der Gemeinde Rosengarten in das Rathaus in Nenndorf ein? Um den Bürgermeisterposten kandidieren bei der Kommunalwahl am Sonntag, 12. September, Amtsinhaber Dirk Seidler (parteilos) sowie Thomas Mehlbeer (unabhängig). Im WOCHENBLATT stellen sich die beiden Kandidaten den Fragen der Leser. 

Wohnraum

Andreas Schubert (stv. Ortsbürgermeister und Ehrenortsbrandmeister) aus Leversen-Sieversen fragt: Wie wollen Sie bezahlbaren Wohnraum für junge Menschen und Familien aus Rosengarten (die hier aufgewachsen sind) schaffen, damit diese nicht - wie in den letzten Jahren immer häufiger passiert - wegziehen, sondern in ihrer Heimat weiterhin wohnen und sich auch weiterhin ehrenamtlich in ihren Ortschaften einbringen können?

  • Thomas Mehlbeer: Günstiger und energieeffizienter Mietwohnraum in zentralen Lagen entsteht insbesondere in einer stärkeren Zusammenarbeit mit der kommunalen Wohnungsbaugenossenschaft. Für diese müssen bevorzugt Flächen von der Gemeinde zur Verfügung gestellt werden.
  • Dirk Seidler: Ich setze mich dafür ein, Bauflächen vorwiegend im Ort zu aktivieren. In allen Ortsteilen haben wir die Innenverdichtung aktiv initiiert. Zusätzlich baut die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft (KWG) weitere bezahlbare Wohnungen, die auch von jungen Menschen angemietet werden können.

Andreas Schubert (stv. Ortsbürgermeister und Ehrenortsbrandmeister) aus Leversen-Sieversen fragt: Wollen Sie bzw. wie wollen Sie diese Einwohnergruppe bevorzugen, vor Zuzugswilligen deren Ursprung außerhalb der Gemeinde Rosengarten liegt?

  • Mehlbeer: Wie schon in der Vergangenheit möchte ich an der Praxis festhalten, dass bei der Vergabe von Grundstücken in Neubaugebieten die Herkunft eine besonders gewichtete Rolle spielt.
  • Seidler: Mein Leitbild ist das Zukunftskonzept Rosengarten 2021, mit dem Ziel der Förderung u.a. junger Familien. Daher vermittelt die KWG ihre Wohnungen ausschließlich nur an Personen, die einen direkten Bezug zu Rosengarten haben, hier wohnen oder wieder in unsere Gemeinde zurückziehen wollen.

Schule

Kai Hünemörder aus Klecken fragt: Was ist aus der Zielvorstellung "Bildungsgemeinde Rosengarten" geworden? Was verstehen Sie unter einem zukunftsfähigen Bildungskonzept für die Gemeinde?

  • Mehlbeer: Bildung ist ein lebenslanger Prozess, der an vielen Orten, von der Kita bis zum Seniorenheim gelebt wird. In einer vernetzten Bildungsgemeinde arbeiten Kitas und Schulen mit Vereinen und Initiativen eng zusammen und schaffen gemeinsam Angebote zum Beispiel in der Gestaltung des Nachmittags.
  • Seidler: Ich habe die Zahl der Kita-Plätze deutlich erhöht. Erfolgreich stellen wir ein Nachmittagsangebot über Saari e.V. an allen Grundschulen sicher. Neben dem Ausbau der Angebote an der Schule stellen wir ein Netzwerk über das Bündnis für Familie zur Verfügung. Kein Kind wird alleine gelassen. Über die frühkindliche Bildung in den Kitas und das Angebot in der Grundschule hinaus benötigen wir auch eine attraktive, ortsnahe weiterführende Schule in Form einer OBS oder IGS. Darüber hinaus setze ich mich für eine kulturelle Vielfalt ein und unterstütze unsere Ausbildungsbetriebe.

Kai Hünemörder aus Klecken fragt: Wie wollen Sie den Schulstandort Nenndorf sichern? Sehen Sie hier Versäumnissen in den letzten zwei Jahren, da ja nur für die anderen Schulen von Jesteburg bis Hittfeld zukunftsweisende Konzepte in die kreisweiten Planungen eingegangen sind?

  • Mehlbeer: Lehrkräfte, Eltern und Schüler wollen den Wechsel zur IGS, der der Schule wieder mehr Anmeldungen bringen wird. Ich werde mich mit aller Kraft für eine dreizügige IGS einsetzen. Als Bürgermeister ist mir die einzige weiterführende Schule in der Gemeinde ein besonderes Anliegen.
  • Seidler: Wir schaffen die baulichen Voraussetzungen für den bedarfsgerechten Ausbau der Schulen. Ich setze mich für die Kooperation der Schulformen ein und fördere ein positives Umfeld für ein weiterführendes Schulangebot in Rosengarten, damit die unsägliche Diskussion über den Standort beendet wird. Die Grundentscheidung des Landkreises unsere OBS nicht zu einer IGS umzugestalten, hat zu dem Dilemma geführt. Es bedarf Entschlusskraft, diese Entscheidung zu revidieren. Ich werde mich zusammen mit unseren Kreistagsmitgliedern für eine breite Schullandschaft in Rosengarten einsetzen.

Wirtschaft

Das WOCHENBLATT fragt: Wie wollen Sie die Gewerbetreibenden in der Gemeinde unterstützen? Werden Sie weitere Flächen für die Ansiedlung von Gewerbe ausweisen?

  • Mehlbeer: Rosengarten kann stolz auf sein Gewerbe sein. Die Vielfalt der Gewerbetreibenden erfordert vor allem individuelle und unbürokratische Hilfen. Weitere Flächen zur Ausweisung von weiträumigen Gewerbegebieten sehe ich kritisch. Warum aber nicht mal eine alte Scheune für einen Co-Working-Space umnutzen und Soloselbständigen Platz geben?
  • Seidler: Zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen und Förderung von Investitionen stellen wir für unsere Betriebe eine finanzielle Unterstützung (KMU-Richtlinie) sowie Beratungen bereit. Ich möchte unseren Betrieben Perspektiven bieten (neues Gewerbegebiet) und Ansprechpartner sein. Florierende Gewerbebetriebe bilden die Grundlage für eine finanzkräftige und handlungsfähige Gemeinde. Neben der Aktivierung von neuen Gewerbeflächen ist es vor allem wichtig, dass untergenutzte oder leerstehende Potentiale schnell auf dem Markt kommen.

Finanzen

Das WOCHENBLATT fragt: Wie wollen Sie eine weitere Verschuldung der Gemeinde verhindern?

  • Mehlbeer: Solide Haushaltsplanung und Beschränkung der Ausgaben für die kommenden Corona-Haushaltsjahre sind wichtig. Moderate Schuldenaufnahme wird jedoch nicht zu vermeiden sein und ist angesichts Niedrigzinsen auch noch vertretbar. Zusätzliche Projekte gehen nur mit Drittmittel-Förderprogrammen von Land und Bund.
  • Seidler: In den letzten Jahren sind wir solide mit unseren Finanzen umgegangen und haben trotz notwendiger Investitionen die Verschuldung deutlich unterhalb des Landesdurchschnitts gehalten. Es wird von mir immer auf Notwendig-, Zweckmäßig- und Wirtschaftlichkeit bei Betrieb und Invest geachtet.

Verkehr

Kai Hünemörder aus Klecken fragt:  Werden Sie sich tatkräftig für den Bau des in Vorplanung befindlichen Radschnellweg von Buchholz über Klecken und Hittfeld nach Hamburg-Harburg einsetzen? 

  • Mehlbeer: Nach den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie werde ich proaktiv mit Landbesitzern sprechen und die Fördermöglichkeiten zur Finanzierung des Radschnellweges prüfen, um möglichst wenig Zeit für eine Umsetzung zu verlieren.
  • Seidler: Ich finde die Idee eines Radschnellweges nach Harburg sehr gut. Ich setze mich für eine zentralere Streckenführung im Gemeindegebiet, also näher an unseren Menschen ein, damit das neue Angebot auch für viele Pendler aus unserer Kommune noch attraktiver gestaltet werden kann.

Kai Hünemörder aus Klecken fragt: Welche konkreten Einflussmöglichkeiten sehen Sie als Bürgermeister?Welche Ideen haben Sie zur Stärkung intermodaler Verkehrskonzepten - gerade auch für die vielen Pendler?

  • Mehlbeer: Für mich liegt der Radschnellweg im Idealfall direkt an der Bahntrasse nach Hamburg, so dass Radfahrer auch umsteigen können. Am Kleckener Bahnhof müssen ausreichend Abstellplätze und Ladestationen für Autos und Fahrräder vorhanden sein. Kostenlose Mitnahme von Fahrrädern im Metronom muss vom Land eingefordert werden.
  • Seidler: Ich sehe meine Aufgabe darin, mehr Mittel für die Sanierung und den Ausbau des innerörtlichen Wegenetzes einzufordern, um dann eine Anbindung an das Schnellwegenetz zu ermöglichen. Nur ein gut ausgebautes innerörtliches Radwegenetz wird zum Umstieg auf das Rad animieren. Auf dem Weg zur optimierten Vernetzung verschiedener Verkehre (Fußgänger, Rad, Auto, Bus und Bahn) sind Haltestellen mit Verkehrsinfotafeln und Fahrradbügeln auszustatten. AST-Verkehr-, Car-Sharing-, E-Roller-, und Stadtradangebote sowie E-Tankstellen will ich aus- bzw. aufbauen.

Karen Prohl aus Tötensen fragt: Werden Sie dafür sorgen, dass die Busverbindung nach Nenndorf/Buchholz/Hittfeld/Harburg attraktiver wird?

  • Mehlbeer: Ich werde mich beim Landkreis dafür einsetzen, dass die Busverbindung von Klecken nach Harburg häufiger, womöglich auch in kleineren Bussen, fährt. Das Anruf-Sammel-Taxi muss als Alternative zum Busfahrplan besser kommuniziert werden und gemeindeübergreifend funktionieren.
  • Seidler: Ja, der Busverkehr muss durch kürzere Taktungen, aber auch durch die Verbesserung der innerörtlichen Verbindungen weiter aufgewertet werden. Ich werde mich zudem für die Anschlusssicherheit bei den Verkehrsträgern einsetzen.

Ehrenamt

Karen Prohl aus Tötensen fragt: Wie werden Sie das Miteinander in der Gemeinde nach der Pandemie verbessern?

  • Mehlbeer: Ich möchte gemeinsinnstiftenden Events wie kleinen Straßen- oder Dorffesten nicht mit Bürokratie im Weg stehen. Ich werde mit gutem Beispiel vorangehen und bei vielen Aktionen der lokalen Vereine als Bürgermeister vor Ort sein und helfen, mehr Sichtbarkeit herzustellen.
  • Seidler: Durch das verantwortungsbewusste Handeln der Bürgerinnen und Bürger sind wir bisher gut durch die Pandemie gekommen. Ich setze mich weiterhin energisch für eine umfangreiche finanzielle und ideelle Förderung der ehrenamtlichen Arbeit in Vereinen und bürgerschaftlichen Gruppen ein.

Karen Prohl aus Tötensen fragt: Wie werden Sie künftig die Bürger dazu motivieren, sich ehrenamtlich für die Belange ihres Ortes einzusetzen? Wie wollen Sie das Ehrenamt stärken?

  • Mehlbeer: Die Themen der ehrenamtlichen Ortsräte müssen stärker auf Gemeindeebene weiterverfolgt werden, damit das Engagement vor Ort auch Früchte trägt. Ich werde mich dafür einsetzen, die Mittel für die Ortsräte zu erhöhen, wovon auch die lokalen Vereine profitieren.
  • Seidler: Zunächst meinen Dank an die Vereine und Verbände für ihr großes Engagement. Mit dem Bündnis für Familie und Rosengarten in Bewegung haben wir viele aktive Akteure gewonnen. Diesen Weg möchte ich verlässlich mit organisatorischer und finanzieller Unterstützung für die Vereine fortsetzen.

Sport/Freizeit

Karen Prohl aus Tötensen fragt: Werden Sie künftig einen Posten dafür schaffen, der sich ausschließlich mit der Beantragung von Fördergeldern des Bundes oder der EU z. B. für die örtlichen Vereine und spezielle Vorhaben der Vereine einsetzt?

  • Mehlbeer: Ich möchte eine Fördermitteloffensive im Rathaus starten, um insbesondere den Bereich der freiwilligen Gemeindeleistungen über Drittmittel zu stärken. Dabei soll ebenso die Beratung zu den Möglichkeiten der Beantragung von Fördermitteln durch örtliche Vereine ausgebaut werden, wie auch die Wirtschaftsförderung.
  • Seidler: Als Vorsitzender des Regionalparks Rosengarten begrüße ich die künftige LEADER-Förderung unserer Region (2 Millionen Euro bis 2027). Bei dem undurchsichtigen Fördermitteldschungel bevorzuge ich ein professionelles externes Beratungsangebot, auf das die Gemeinde zurückgreifen kann.

Karen Prohl aus Tötensen fragt: Werden Sie das Waldbad Sieversen künftig finanziell so ausstatten, dass wieder durchgängig Schwimmbetrieb und -unterricht stattfinden kann?

  • Mehlbeer: Es ist mein Ziel, die Öffnungszeiten des Waldbades auszuweiten und auch wieder Schwimmunterricht zu ermöglichen. Bislang scheiterte das jedoch nicht am Geld. Ich könnte mir dennoch vorstellen, die Gründung eines Fördervereins für das Schwimmbad zu unterstützen, um weitere Angebote zu finanzieren und Identifikation zu stärken.
  • Seidler: Ich habe mich seit Beginn meiner Amtszeit für das Waldbad eingesetzt. Der Betrieb ist im Gemeindehaushalt bereits komplett finanziell abgesichert. Die Kosten für Schwimmunterricht und Transport der Grundschulen zum Hallenbad Hittfeld werden seitens der Gemeinde vollständig übernommen.

Grünpflege

Karen Prohl aus Tötensen fragt: Werden mehr Mitarbeiter im Bauhof eingestellt, um die umfangreichen Aufgaben in der Gemeinde durchgängig und zuverlässig erledigen zu können?

  • Mehlbeer: Die Anforderungen an den Bauhof wachsten stetig und die Personalsituation ist kritisch. Nach einer gründlichen Bestandsaufnahme der Situation vor Ort können neue Mitarbeiter eine der Lösungen sein.
  • Seidler: Mir liegt die Grünpflege in der Gemeinde sehr am Herzen. Ich setze mich dafür ein, alle finanziell und personell erforderlichen Ressourcen bereitzustellen. Dabei ist auf ein Gleichgewicht zwischen ökologisch belassenen und klassisch gepflegten Bereichen zu achten.

Karen Prohl aus Tötensen fragt: Wie werden Sie künftig dafür sorgen, dass die Pflicht zur Gossenreinigung und Grünflächenpflege durch die Anwohner ernst genommen wird?

  • Mehlbeer: Ich habe bereits selbst erfahren, dass das ein Problem sein kann. Nicht alle Anwohner sind sich ihrer Pflichten bewusst. Hier muss zusätzliche Aufklärung geleistet werden. Dies geschieht am besten, wenn Neubürger zu uns kommen.
  • Seidler: Ich bin für eine bürgernahe Kommunikation, um die vom Gemeinderat festgelegte Pflicht zur Gossenreinigung anschaulich zu vermitteln. Zudem fördere ich bürgerschaftliches Engagement durch Pflegepatenschaften und Nachbarschaftsaktivierung zur Optimierung der Grünpflege.

Dierk Kahnenbley aus Sottorf fragt: Was beabsichtigen Sie zu tun, um Straßen und Wege von der Verschmutzung durch Pferdeäpfel zu befreien und Straßenränder und Wege wieder zu befestigen sowie Wege freizuschneiden? Wie sollen diese Arbeiten finanziert werden?

  • Mehlbeer: Ich erachte es als selbstverständliche Pflicht, dass Pferde- genauso wie Hundebesitzer, die Hinterlassenschaften ihrer Tiere auf öffentlichen Wegen beseitigen. Der Bauhof kümmert sich um die Befestigung oder Freilegung von Wegen, hierbei bitte ich um aktive Meldung von Bürgerinnen und Bürgern, wenn etwas übersehen wurde.
  • Seidler: Ich stehe mit Reitbetrieben im Kontakt, um die Reitenden auf ihre Verpflichtung zur Reinhaltung hinzuweisen. Es ist bereits ein gemeindeweites Reitwegenetz entwickelt worden, um die Konflikte zu minimieren. Vorbildhaftes Verhalten sollte belohnt, Verstöße geahndet werden.

Rosengarten 2030

Kai Hünemörder aus Klecken fragt: Vor knapp fünf Jahren wurde das Zukunftskonzept Rosengarten 2030 einstimmig als Orientierung für die Entwicklung der Gemeinde bis 2030 beschlossen. Welche Rolle wird eine Fortschreibung des Zukunftskonzeptes Rosengarten 2030 in Ihrer politischen Arbeit spielen? 

  • Mehlbeer: Das Konzept muss gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern aktualisiert werden. Ausgehend vom Konzept müssen Kennzahlen zur Gemeindeentwicklung festgelegt werden, die jährlich in einem Bericht öffentlich zur Verfügung gestellt und im Rat diskutiert werden.
  • Seidler: Die Überprüfung und Fortschreibung hat für mich in der kommenden Wahlperiode Priorität. Es ist schon heute erkennbar, dass viele Ziele bereits erreicht wurden bzw. sich auf einem guten Weg befinden, jedoch auch noch Nachjustierungen im Rat zu beraten sind.

Kai Hünemörder aus Klecken fragt: Über welchen Verständigungsprozess werden Sie klären, auf welchen Zeitraum sich der Zielwert von höchsten zwei Prozent für das Bevölkerungswachstum im Programm bezieht? Und bis wann?

  • Mehlbeer: Für mich steht fest, dass der Bericht das Wachstumsziel bis 2030 mit 2 Prozent bemisst. Dieser Wert wurde bereits 2020 erreicht, 2030 liegt die Gemeinde bei 7-8 Prozent Wachstum. Deswegen ist eine Überarbeitung des Zukunftskonzeptes mit Bürgerinnen und Bürgern sinnvoll.
  • Seidler: Die Ziele des Konzeptes stehen miteinander in Beziehung und können daher nicht nur isoliert betrachtet werden. Die Förderung junger Familien ist wichtig. Jede Zielgröße muss sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren, eine einzige abstrakte Zahl kann nicht das Leben abbilden.

Kommunikation

Kai Hünemörder aus Klecken fragt: Welche Möglichkeiten sehen Sie, - über die Gemeindehomepage und die Kästen für amtliche Aushänge hinausgehend - die Kommunikation von Gemeindeverwaltung, Gemeindepolitik und Bürgerinnen und Bürgern zu vertiefen?

  • Mehlbeer: Ich werde eine regelmäßige Bürgersprechstunde und einen monatlichen Blog einführen, der auf der Webseite abrufbar ist und als Newsletter abonniert werden kann. Sitzungen sollten gestreamt werden, sofern die politischen Vertreter einverstanden und die Kosten im Rahmen sind.
  • Seidler: Ich stehe für Terminvereinbarungen immer zur Verfügung, ganz ohne feste Bürgersprechstunde! Über direkte Beteiligungsprozesse (z.B. bei der Nachhaltigkeitsstrategie) können sich die Bürger mit einbringen. Ein vom Bürger abrufbarer Newsletter kann die bestehenden Angebote ergänzen. 
Autor:

Anke Settekorn aus Jesteburg

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