Tempo-Limit beachten: Zwei neue Verkehrsdisplays für Klecken

Stv. Ortsbürgermeisterin Sitta Schwentke (v. li.), Dr. Tilmann Quensell, Geschäftsführer bei Otto Dörner, und Ortsbürgermeisterin Anke Grabe freuen sich über die neuen Geschwindigkeitsanzeiger für Klecken
  • Stv. Ortsbürgermeisterin Sitta Schwentke (v. li.), Dr. Tilmann Quensell, Geschäftsführer bei Otto Dörner, und Ortsbürgermeisterin Anke Grabe freuen sich über die neuen Geschwindigkeitsanzeiger für Klecken
  • Foto: as
  • hochgeladen von Anke Settekorn

as. Klecken. Ortstermin an einem Dienstagvormittag in Klecken: Auf der Hittfelder Straße (K39) herrscht reger Verkehr. Kieslaster, Pkw und Lkw düsen in den Ort. "Nicht alle halten sich dabei an das Tempo-Limit", kritisiert Ortsbürgermeisterin Anke Grabe. Ein Verkehrsdisplay soll das jetzt ändern. Die Firmen Otto Dörner und August Ernst haben dem Ort zwei Anzeigetafeln im Gesamtwert von rund 4.500 Euro gestiftet.
Das Display an der Hittfelder Straße steht bereits, ein weiteres soll am Ortseingang an der Bendestorfer Straße aufgestellt werden. Beide Displays sollen dafür sorgen, dass innerorts das Tempolimit von 50 km/h eingehalten wird. "Wir sind sehr dankbar, dass die Eckeler Kieswerke die Anzeigetafeln finanziert haben", bedankten sich die Ortsbürgermeisterin und ihre Stellvertreterin Sitta Schwentke bei Dr. Tilmann Quensell, Mitglied der Geschäftsführung bei Dörner.
"Der Geschwindigkeitsanzeiger wirkt, an der Hittfelder Straße konnten wir schon beobachten, wie die Autofahrer abbremsen", freuen sich Grabe und Schwendtke. Die Verkehrsdisplays sollen abwechselnd an der Bahnhofstraße/Willy-Matthies-Straße, der Bürgermeister-Glade-Straße (vor der Querungshilfe), der Bahnhofstraße/Am Rehmenfelde, der Mühlenstraße/Hittfelder Straße, vor der Grundschule (in beide Richtungen) und an den Ortseingängen (Hittfelder Straße/Bendestorfer Straße) stehen. "Wir sind uns bewusst, dass unser Tun für die Ortschaften gewisse Belastungen mit sich bringt", sagt Tilman Quensell. "Wenn wir etwas zurückgeben können, tun wir das gern."
Immer wieder haben sich Anwohner der Hittfelder Straße und Mühlenstraße über den Lärm, der vom Lastverkehr, vor allem von leeren Kieslastern erzeugt wird, beschwert. Seit 2016 müssen Lkw, die mehr als 3,5 Tonnen wiegen, deshalb von der Grundschule bis zum Ortsausgang Richtung Hittfeld Tempo 30 fahren.
Die Fahrbahn ist völlig marode, die Hittfelder Straße gleicht einem Flickenteppich. "2010 sollte die Straße saniert werden. Seitdem kämpfen wir Jahr für Jahr darum, dass die Fahrbahn erneuert wird", sagt Anke Grabe. "Dabei sind es nicht nur die Kieslaster. Der Verkehr hat insgesamt zugenommen", betont Grabe. Pendler, die zum Bahnhof wollen, Ausweichverkehr, der von der nahegelegenen A1 kommt, Kieslaster und Erntemaschinen - "Die Straße ist für die heutige Verkehrsbelastung nicht mehr geeignet", ist Grabe überzeugt. Erst vor Kurzem sei unter einem Gulli ein Schacht abgesackt - verursacht durch die Erschütterungen der schweren Fahrzeuge. "Der Planungsprozess wurde bereits mehrfach verschoben. Jedes Jahr werden wir vertröstet", ärgert sich Anke Grabe. Die Planungen zur Sanierung der Straße sollen in diesem Jahr beginnen, die Ortsbürgermeisterin bleibt skeptisch.

Autor:

Anke Settekorn aus Jesteburg

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Panorama

12. April: Die aktuellen Corona-Zahlen aus dem Landkreis Harburg
Die Gemeinde Hollenstedt beklagt einen Corona-Toten

(sv). Der Landkreis Harburg meldet am heutigen Montag, 12. April, einen Corona-Toten aus der Samtgemeinde Hollenstedt. In Hollenstedt sind nun drei von insgesamt 98 Menschen im Landkreis am oder mit dem Coronavirus verstorben. Der Inzidenzwert geht heute wieder leicht zurück, von 66,42 am Sonntag auf 60,53 am heutigen Montag. Die aktiven Fälle sinken auf 225, das sind 30 weniger als am Vortag. In den letzten sieben Tagen meldete der Landkreis 154 Fälle. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie...

Service
Die Grafik zeigt, wie stark die Zahlen in dieser Woche gestiegen sind

Inzidenzwert im Landkreis Stade über 100: Jetzt droht verschärfter Lockdown
Wert in vier Tagen verdoppelt: Höchste Sieben-Tage-Inzidenz in diesem Jahr im Kreis Stade

jd. Stade. Die Corona-Zahlen im Landkreis Stade gehen gerade durch die Decke: Erstmals in diesem Jahr ist die Sieben-Tage-Inzidenz über den Wert von 100 gestiegen. Am Sonntag, 11. April, wird ein Inzidenzwert von 113,0 gemeldet. Zuletzt gab es einen so hohen Wert am 28. Dezember (112,5). Damit hat sich die Sieben-Tage-Inzidenz innerhalb von nur vier Tagen verdoppelt. Am Mittwoch lag sie noch bei 56,2. Die hohe Sieben-Tage-Inzidenz von 113,0 ist Folge der seit Tagen steigenden Zahl an...

Wirtschaft
Das Dow-Werk in Stade-Bützfleth

Chemiewerk führt Verkaufsgespräche über Unternehmensteile
Dow Stade: Verkauf wird konkreter

sb/jd. Stade. Die Pläne der Dow in Stade, Teile des Chemiewerks an der Elbe zu verkaufen, werden konkreter. Erste Verhandlungen seien angelaufen, teilt das Unternehmen mit. Betroffen sind Teile der Infrastruktur und des Dienstleistungsbereichs. Verkaufs-Überlegungen für Stade seien Teil einer weltweiten Firmen-Strategie, teilte Firmensprecher Stefan Roth mit. Bereits im Juli 2020 habe Dow global angekündigt, die Nicht-Produktionsbereiche zu überprüfen im Hinblick auf die Möglichkeit, eine...

Sport
Den 31:19-Sieg über Ketsch bejubelte das Luchse-Team euphorisch
2 Bilder

1. Handball-Bundesliga
"Luchse" mit verdientem 31:19-Heimsieg

(cc). Die Hoffnung auf den Klassenverbleib in der 1. Bundesliga lebt: Am Samstagabend hat sich die abstiegsbedrohte Mannschaft der Handball-Luchse (HL) Buchholz 08-Rosengarten verdient mit 31:19 (Halbzeit: 16:10) Toren in heimischer Nordheidehalle gegen die Kurpfalz Bären aus Ketsch durchgesetzt. Beste Werferin war Kim Berndt mit acht Toren. "Meine Mannschaft hat zu 90 Prozent das umgesetzt, was ich ihr vorgegeben habe. Bis auf unsere kurze Schwächephase in der ersten Halbzeit ist uns ein...

Panorama
Ein Hinweisschild - wie auf dieser Fotomontage - könnte bereits am Eingangstor des Impfzentrums für Klarheit sorgen

Stader Impfzentrum: "Heute nur AstraZeneca im Angebot"
Impfen ist kein Wunschkonzert: Wer umstrittenen Impfstoff nicht will, muss wieder gehen

jd. Stade. "Hier gibt es nur Astra": Hängt solch ein Schild an einer Kneipe, dann weiß jeder Gast, dass nur diese eine Biersorte im Ausschank ist. Ähnlich wie ein Kneipenwirt würde auch Nicole Streitz, Leiterin des Stader Impfzentrums, es gern handhaben. Am Eingang des Impfzentrums könnte dann der Hinweis stehen: "Heute nur AstraZeneca." Damit würde sie sich und ihren Mitarbeitern möglicherweise viel Ärger ersparen, meint Streitz. "Wer draußen das Schild liest und nicht mit AstraZeneca geimpft...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen