Unzufrieden mit der Planung / Projektentwickler muss nachbessern

So könnte des Gebäude nach den Planungen von HBI aussehen. Allerdings 
äußerten die Fraktionen weiteren Beratungsbedarf
  • So könnte des Gebäude nach den Planungen von HBI aussehen. Allerdings
    äußerten die Fraktionen weiteren Beratungsbedarf
  • Foto: HBI Immobilien Gesellschaft
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mi. Neu Wulmstorf. Die Bebauung des Grundstücks an der Bahnhofstraße 50 wird sich wohl noch weiter hinziehen. Im Bauausschuss erteilten die Ausschussmitglieder jetzt den von der „HBI Immobilien Gesellschaft“ vorgestellten Plänen eine Absage.
„Ich muss mich ein wenig wundern, wir haben alles, was uns aufgetragen wurde, berücksichtigt. Und jetzt soll es plötzlich noch Änderungsbedarf geben? Warum haben wir diese Informationen nicht vorher erhalten, dann hätten wir sie in den aktuellen Plänen berücksichtigen können?“ Sichtlich verärgert nahm HBI-Geschäftsführer Dierk Heins das Votum der Bauausschussmitglieder zur Kenntnis. Der Ausschuss entschied sich auf Antrag von Jan Lühmann (UWG) dafür, das Verfahren auf Eis zu legen, weil noch Beratungsbedarf in den Fraktionen bestehe.
Hintergrund: HBI plant, auf einem 1.900 Quadratmeter großen Grundstück in der Bahnhofstraße 50 zwischen den Straßen Grenzweg und Seevering ein dreigeschossiges Gewerbe- und Wohngebäude zu errichten. Diese Idee hatte das Unternehmen am vergangenen Oktober im Bauausschuss vorgestellt. Damals entschied der Ausschuss, dass HBI die Entwürfe in Abstimmung mit Politik und Verwaltung überarbeitet. Offenbar verlief diese Abstimmung aber nicht zufriedenstellend
In der Ausschusssitzung präsentierte HBI ein sogenanntes Verschattungsgutachten, das aufzeigte, dass die Verschattung der umliegenden Häuser durch die neue Bebauung in einem zulässigen Bereich bleibt. Dabei orientierte sich der Gutachter allerdings daran, was auf dem Grundstück baurechtlich zulässig wäre und nicht daran, wie sich die Verschattung im Vergleich zur vorhandenen Bebauung entwickelt. Verbesserungsbedarf sahen die Ausschussmitglieder auch bei der Verkehrsplanung. „Zumindest die Abfahrtzeiten der Busse hätte der Planer berücksichtigen müssen“, hieß es dazu aus dem Ausschuss. Neu für den Investor dürfte dabei die Idee der Ausschussmitglieder gewesen sein, jetzt auch die umliegenden Grundstücke in die Planung mit einzubeziehen.
Fazit: Die Pläne von HBI fielen durch. Allerdings betonte Ausschussvorsitzender Thomas Grambow (SPD) auch, dass man sicher sei, in HBI den richtigen Partner für die Entwicklung des Grundstückes gefunden zu haben. Künftig wolle man bei der Planung noch enger zusammenarbeiten und den Informationsfluss verbessern, damit sich eine Ablehnung der Pläne nicht wiederhole.

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