Das ändert sich alles im neuen Jahr: Die wichtigsten Gesetzesänderungen in der Übersicht

Wirtschaft
Die Beluga XL soll die Beluga ST ersetzen
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Die Beluga-Reihe
Airbus gründet kommerzielle Airline für XXL-Fracht

(sv). Sie ist zu einem gewohnten Anblick am Himmel über Stade geworden: Die Beluga im Anflug auf Finkenwerder. Vor fast 30 Jahren absolvierte die Airbus-Beluga-Reihe ihren Erstflug mit XXL-Frachten, nun sollen die bisher eingesetzten Beluga ST bis 2023 durch sechs größere Beluga XL ersetzt werden, die statt einem gleich zwei A350-Flügel transportieren können. Am Boden sollen die ausgemusterten ST-Flugzeuge jedoch nicht bleiben: Angesichts des wachsenden Nischenmarkts hat Airbus jetzt einen...

Panorama
Viele Pflegekräfte arbeiten am Rande ihrer Kräfte. Ab Mitte März gilt eine Impfpflicht - zunächst in Gesundheits- und Pflegeberufen

Dramatischeren Pflegenotstand suggerieren
Fake-Annoncen gegen die Impfpflicht

(bim). Bundesweit werden aktuell Anzeigenblätter mit Stellengesuchen von Pflegekräften überschüttet, die ungeimpft sind und ab Mitte März - dann soll die Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal gelten - angeblich nach neuen "Wirkungskreisen" und "Herausforderungen" suchen. So auch das WOCHENBLATT. Allerdings handelt es sich dabei offenbar um eine Kampagne von Impfgegnern. "Keine seriöse Krankenschwester würde eine solche Stellenanzeige schalten", erklärte eine medizinische Fachkraft dem...

Wirtschaft
Beim umstrittenen Thema Surfpark hielten sich die Stimmen von Befürwortern und Gegnern die Waage

Online-Voting im WOCHENBLATT
Leser-Umfrage zum Surfpark Stade: Fast ein Patt

jd. Stade. Dieses Bauprojekt bietet offenbar reichlich Diskussionsstoff: Beim geplanten Surfpark in Stade gehen die Meinungen auseinander. Das WOCHENBLATT wollte ein Stimmungsbild bei den Leserinnen und Lesern einfangen und richtete daher ein Online-Voting aus. Das brachte folgendes Ergebnis: 49 Prozent sprechen sich für einen Surfpark aus, 46 Prozent positionieren sich ganz klar dagegen. Der Aussage, dass der Surfpark nur gebaut werden soll, wenn bestimmte ökologische Kriterien eingehalten...

Service

Zeitnahe Benachrichtigung nicht mehr möglich
Corona: Gesundheitsamt im Kreis Stade kommt nicht mehr hinterher

jd. Stade.  Die Corona-Fallzahlen im Landkreis Stade steigen weiter – und das Gesundheitsamt kommt nicht mehr hinterher. Eine zeitnahe Kontaktnachverfolgung bzw. Benachrichtigung von Personen, die positiv getestet wurden, ist seit dieser Woche nicht mehr möglich. „Wir schieben derzeit rund 1.000 Betroffene vor uns her, die wir nicht mehr – wie bisher üblich – binnen 24 Stunden angerufen haben“, sagt Landrat Kai Seefried. Die Masse der Infizierten sei einfach zu groß, um alle Fälle innerhalb...

Panorama
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Corona-Warnapp
Was tun bei einer Begegnung mit erhöhtem Risiko?

(sv). Die Corona-Zahlen befinden sich seit Anfang des Jahres in einer steilen Aufwärtskurve. Durch die sich schnell verbreitende Corona-Variante Omikron schlägt vieler Orts nun die Corona-Warnapp häufiger aus und meldet Begegnungen mit niedrigem oder hohem Risiko. Aber was bedeuten die Risikowarnungen und was ist in einem solchen Fall zu tun? Das RKI erklärt die Meldungen folgendermaßen: Begegnung mit niedrigem Risiko"Zeigt die Corona-Warnapp ein 'niedri­ges Risiko' an und listet gleich­zeitig...

Panorama
Auch während der Rastzeit vollführen die Kraniche ihre imposanten Tänze mit lauten trompetenartigen Rufen
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Vogelbestand im Aufwind
70 Kranich-Paare im Landkreis Stade gezählt

sv/nw. Landkreis Stade. In den 1990er Jahren war der Kranich nur ein sehr seltener Gast im Landkreis Stade. 1996 konnte lediglich ein Brutpaar nachgewiesen werden – inzwischen haben 70 Kranichpaare ihr Revier im Landkreis. Dr. Uwe Andreas, Leiter des Naturschutzamtes: „Dieser große Erfolg ist der Renaturierung und Wiedervernässung in den Naturschutzgebieten Feerner Moor und Hohes Moor sowie in den Kehdinger Mooren zu verdanken.“ Die Zahl der Kraniche nimmt zuWährend der Zugzeit der Kraniche...

Politik
So sieht das Grobkonzept für das Eingangsgebäude für Gastronomie undden Eingangs-/Kassenbereich aus   Foto: Polyplan GmbH und Planungsbüro Kreikenbaum + Heinemann, Bremen

Baubeginn im August
Im August beginnt der Bau des Naturbades in Winsen

thl. Winsen. Im Mai 2024 soll das Naturbad im Eckermannpark fertig sein und kurz danach eröffnet werden. Diesen Fahrplan gab jetzt Angelina Gastvogel von der Stadtverwaltung in der Sitzung des des Ausschusses für Kultur, Freizeit, Tourismus und Partnerschaften vor, die am Dienstagabend im Marstall stattfand. Gastvogel stellte dabei die Entwurfsplanung für das Bad vor, die nahezu komplett abgeschlossen ist. "Der Förderantrag beim Bund ist fristgerecht eingereicht worden, jetzt sind wir im...

Panorama
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Corona-Zahlen am 26. Januar im Landkreis Harburg
Inzidenzwert sinkt den dritten Tag in Folge

(lm). Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Harburg ist am heutigen Mittwoch, 26. Januar, erneut leicht gesunken. Am Vortag lag der Wert bei 1.274,5, heute bei 1.263,6. Am Mittwoch der Vorwoche zuvor belief sich der Inzidenzwert auf 976,9.  374 neue Corona-Fälle wurden heute vermeldet, 3.235 waren es in den vergangenen sieben Tagen. Die landesweiten Werte der Hospitalisierungsinzidenz (6,9 auf 7,3) und der Intensivbettenbelegung (4,9 auf 5,2 Prozent) sind dagegen angestiegen.  Seit Ausbruch der...

(as). 2018 stehen viele wichtige Änderungen für die Bürger an: Unter anderem steigen Kindergeld und Hartz IV-Regelsatz, die Beitragssätze für die Renten- und Krankenversicherung sinken. Das ändert sich 2018 noch:
Mindestlohn: Ab 1. Januar gilt der gesetzliche Mindestlohn von derzeit 8,84 Euro ausnahmslos in allen Branchen. Tarifverträge, die unter dem Mindestlohn liegen, sind dann nicht mehr zulässig.
Steuererklärung: Ab 2018 gilt eine neue Abgabefrist für die Steuererklärung: Diese muss zukünftig bis zum 31. Juli des Folgejahres beim Finanzamt eingehen. Der Steuerberater hat dafür bis Februar des übernächsten Jahres Zeit.
Einkommensteuer: Der Grundfreibetrag steigt: Zukünftig müssen ledige Erwachsene ihr Jahreseinkommen erst ab 9.000 Euro, statt wie bisher ab 8.820 Euro, versteuern. Der Kinderfreibetrag wächst um 72 Euro auf 4.788 Euro.
Kindergeld: Das Kindergeld wird angehoben: Monatlich gibt es jetzt zwei Euro mehr. Für die ersten beiden Kinder sind das jeweils 194 Euro pro Monat, beim dritten Kind 200 Euro und für jedes weitere Kind 225 Euro. Das Kindergeld kann künftig nur noch sechs Monate rückwirkend beantragt werden.
Unterhalt: Bei minderjährigen Trennungskindern steigt der Mindestsatz beim Unterhalt je nach Alter des Kindes und dem Einkommen der Eltern um sechs bis zwölf Euro. Gleichzeitig werden die Einkommensklassen reformiert.
Hartz IV: Der Regelsatz steigt: Alleinstehende Hartz IV-Empfänger erhalten zukünftig 416 Euro statt 409 Euro pro Monat. Paare erhalten monatlich 374 Euro pro Person, das sind sechs Euro mehr als bisher.
Rente: Der Beitragssatz für die gesetzliche Rentenversicherung sinkt von 18,7 auf 18,6 Prozent. Die staatliche Grundzulage für Riestersparer steigt von 154 auf 175 Euro. Die Erwerbsminderungsrente steigt. Um die Betriebsrente zu fördern, erhalten Arbeitgeber ab Januar einen Steuerzuschuss, wenn sie Geringverdiener bei den Betriebsrentenbeiträgen unterstützen.
Krankenversicherung: Der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung sinkt von 1,1 auf 1 Prozent des Bruttolohns.
Mutterschutz: Auch Schülerinnen und Studentinnen können zukünftig den Mutterschutz in Anspruch nehmen. Es gibt kein Arbeitsverbot mehr gegen den Willen der Schwangeren, werdende Mütter erhalten mehr Entscheidungsfreiheit bei der Sonntags- und Nachtarbeit. Arbeitgeber werden stärker in die Pflicht genommen, sie müssen Schwangere an ihrem Arbeitsplatz zukünftig vor Gefahren schützen.
Verkehr: Die Plakette für die Hauptuntersuchung ist 2018 grün. Bei der Abgasuntersuchung ist ab Januar die sogenannte „Endrohrmessung“ Pflicht. Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h, z.B. Mofas, müssen ab Januar bei einer Erstzulassung die verschärfte Schadstoffnorm Euro 4 erfüllen. Neuwagen müssen ab September die Schadstoffklasse 6c erfüllen. Weiterhin müssen Neuwagen ab März mit dem automatischen Notrufsystem „eCall“ ausgerüstet sein.
Die Lkw-Maut wird ausgeweitet: Ab dem 1. Juli wird für Lkw ab einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen auch auf allen Bundesstraßen eine Lkw-Maut erhoben.
Ab 2018 gelten neue Kfz-Versicherungstarife. Grundlage sind die neu berechneten Regional- und Typklassen. Neue Winter- und Ganzjahresreifen müssen ab Januar das Alpine-Symbol, ein Berg-Piktogramm mit einer Schneeflocke, tragen. Das M+S-Symbol reicht nicht mehr aus. Bereits gekaufte Winterreifen dürfen noch bis zum 30. September 2024 gefahren werden.
Kreditkarten: Ab dem 13. Januar dürfen Händler sowohl online als auch offline für Buchungen und Einkäufe keine gesonderten Gebühren mehr für Kartenzahlungen, Überweisungen und Lastschriften verlangen. Das gilt europaweit.
Verbraucher haften für einen Missbrauch ihrer Kreditkarte oder ihres Online-Bankkontos nur noch mit bis zu 50 Euro statt wie bisher mit bis zu 150 Euro.
Bargeld: Der 500 Euro-Schein wird abgeschafft. Die Ausgabe der Banknoten wird gegen Ende 2018 eingestellt, die im Umlauf befindlichen Banknoten behalten weiterhin ihre Gültigkeit.
Reisen: Ab dem 1. Juli 2018 sind auch Verbraucher, die eine Reise im Internet buchen, besser geschützt. Betreiber von Reiseportalen können zukünftig wie ein Reisebüro in die Pflicht genommen werden. Das gilt auch dann, wenn der Kunde eine Reise mit mehreren Elementen wie z.B. Flug, Hotel und Mietwagen zusammenstellt.

Autor:

Anke Settekorn aus Jesteburg

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