Das ändert sich im März: Das WOCHENBLATT hat die wichtigsten Änderungen zusammengefasst

Am 29. März wird das per Antennensignal 
„DVB-T“ auf „DVB-T2“ umgestellt
  • Am 29. März wird das per Antennensignal
    „DVB-T“ auf „DVB-T2“ umgestellt
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(as). Das ändert sich ab diesem Monat:
Fälschungssicherer Reisepass: Der Reisepass wurde überarbeitet. Das neue Dokument ist etwas kleiner als bisher und soll besser vor Fälschung und Missbrauch geschützt sein. U.a. besteht die Seite, auf der die Daten und das Foto sind, jetzt aus Plastik. Der Reisepass kostet jetzt 60 Euro. Wer unter 24 Jahre alt ist, zahlt weiterhin 37,50 Euro. Die alten Reisepässe behalten bis zum Ablaufdatum ihre Gültigkeit.
Cannabis auf Rezept: Ab sofort dürfen Ärzte in Deutschland ihren Patienten Cannabisprodukte verschreiben, eine Ausnahmeerlaubnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte ist nicht mehr notwendig. Cannabis erhalten können z.B. Krebs- oder Rheumapatienten sowie Menschen die an chronischen Schmerzen, Grünem Star, ADHS, Multipler Sklerose oder Aids erkrankt sind. Der Eigenanbau von Cannabis bleibt weiterhin verboten.
Neues TV-Signal: Ab 29. März wird das über Antenne empfangbare Fernsehsignal „DVB-T“ auf das neue Signal „DVB-T2“ umgestellt (das WOCHENBLATT berichtete). Um weiterhin per Antenne fernsehen zu können, sind neue Empfangsgeräte notwendig. Diese sind bereits jetzt im Handel erhältlich und an einem grünen „DVB-T2“-Aufkleber zu erkennen.
Frankreich-Urlaub nur mit Plakette: Frankreich-Urlauber aufgepasst: Nach Paris und Grenoble führen weitere 23 Städte jetzt Umweltplaketten für Autos ein. Die Plaketten sind für 3,70 Euro plus Versand online unter https://certificat-air.gouv.fr/en/(Seite auf Englisch) erhältlich. Fahrzeuge aus dem Ausland müssen die Vignette ab 1. April vorweisen.
Schwarzes Nummernschild fürs Mofa: Für Roller und Mofas gilt ab 1. März ein neues Versicherungskennzeichen: Ein Nummernschild mit schwarzer Schrift löst das bisherige grüne Kennzeichen ab. Wer noch kein neues Nummernschild hat, sollte sich schnellstmöglich eines besorgen.
Rauchen verboten: Von März bis Oktober herrscht in deutschen Wäldern absolutes Rauchverbot. Auch Lager- oder Grillfeuer sind verboten. So soll die Waldbrandgefahr eingedämmt werden.
Schonzeit beginnt: Die Nist- und Brutzeit für Vögel hat begonnen. In der Zeit vom 1. März bis 30. September ist es laut Bundesnaturschutzgesetz außerhalb des Waldes verboten, Bäume, Hecken, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden oder bis auf den Wurzelstock zurückzuschneiden. Erlaubt bleiben in dieser Zeit schonende Form- und Pflegeschnitte, bei denen lediglich der jährliche Zuwachs entfernt wird.

Autor:

Anke Settekorn aus Rosengarten

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