Mehr Sicherheit im Kfz-Betrieb

Obermeister Joachim Czychy (re.) mit dem Referenten Matthias Leidner
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Versicherungsexperte Matthias Leidner zu Gast bei der Kfz-Innungsversammlung

kb. Nenndorf. Immer mehr Fahrzeuge werden direkt aus Autohäusern und Werkstätten gestohlen. Das berichtete jetzt Matthias Leidner von der Nürnberger Versicherungsgruppe auf der Innungsversammlung des Kraftfahrzeughandwerks des Kreises Harburg im Gasthaus Böttcher in Nenndorf. Im ersten Drittel dieses Jahres habe es eine deutliche Zunahme von Kfz-Diebstählen aus Autohäusern gegeben, so Leidner. Er gab den Betrieben in seinem Vortrag nützliche Tipps an die Hand, wie sie Diebstählen vorbeugen können.
Schwachstelle in vielen Betrieben sei die Schlüsselaufbewahrung. Schlüssel werden in den Fahrzeugen stecken gelassen oder an einem relativ leicht zugänglichen Ort gelagert. Aber auch die Diebe werden immer dreister. "Da werden Schlüssel auf einer Probefahrt nachgemacht und wenig später ist das Auto weg", so Leidner. Er riet den Anwesenden Arbeitsabläufe zu überdenken und aber auch die Räumlichkeiten oder die Beleuchtung auf Schwachstellen zu überprüfen. "Je heller ein Betrieb auch nachts ausgeleuchtet ist, desto unattraktiver wird er für Einbrecher", nannte Leidner ein Beispiel. Er riet zudem auf keinen Fall selbst gegen die Täter einzuschreiten.
Wie Obermeister Joachim Czychy berichtete, liegt die Auslastung in den Werkstätten auf Vorjahresniveau. Durch den langen Winter hätten viele Kunden jedoch ihren Radwechsel verschoben, wodurch es dann zu Wartezeiten gekommen sei. Ein starker Rückgang, gemessen an den Zulassungzahlen des Vorjahres, sei beim Neuwagengeschäft zu verzeichnen. Im sonst so starken Monat März habe es ein Minus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gegeben. Besser sehe es bei den Gebrauchtwagen aus, so Czychy. Trotz des langen Winters sei die Nachfrage groß.
• Zur Kfz-Innung des Kreises Harburg zählen aktuell 113 Mitgliedsbetriebe mit insgesamt 184 technischen Auszubildenden.

Autor:

Katja Bendig aus Seevetal

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