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"Die perfekte Ergänzung"

Alina Kibbel, Koordinatorin des Bündnis für Familie, ist froh, dass eine neue Fläche für die Freizeitanlage gefunden wurde: "Mit Parcours, Basketball und Tischtennis stellt die Anlage die perfekte Ergänzung zum Bolzplatz in Ehestorf dar." (Foto: as)
Die neue Freizeitanlage für die Norddörfer kommt nach Ehestorf, das hat der Sozialausschuss beschlossen

as. Nenndorf. Die neue Freizeitanlage für die Norddörfer (Ehestorf-Alvesen, Sottorf, Vahrendorf) kommt nach Ehestorf, das hat der Sozialausschuss der Gemeinde Rosengarten in seiner jüngsten Sitzung entschieden.
Die ursprünglich vorgesehene Fläche neben dem Vahrendorfer Sportplatz schied wegen belasteter Bodenproben aus (das WOCHENBLATT berichtete). Auf der Suche nach alternativen Standorten hatte die Gemeinde verschiedene Flächen geprüft, die aus unterschiedlichen Gründen ausschieden. Jetzt soll die Anlage auf dem Bolzplatz (Sniers Achterhoff) in Ehestorf untergebracht werden.
"Wir sind froh, dass wir jetzt hier weitermachen können. Es hätte sonst keine andere Möglichkeit gegeben", sagt Alina Kibbel vom Bündnis für Familie. Sie präsentierte dem Fachgremium den neuen Standort. "Die Fläche hat viele Vorteile: Die Gemeinde Rosengarten besitzt diese Fläche bereits und sie ist im Bebauungsplan bereits als Sportfläche ausgewiesen, das spart Zeit. Der Standort wird von den Jugendlichen bereits als Spiel- und Bolzfläche genutzt", so Kibbel. Mit 2.546 Quadratmetern bietet die Fläche ausreichend Platz, um Freizeitanlage und Bolzplatz unterzubringen. Weitere Vorteile: Der Standort ist mit dem Fahrrad oder zu Fuß, aber auch mit dem Bus gut erreichbar, unweit des Bolzplatzes befindet sich eine Bushaltestelle. Der bestehende Unterstand kann weiterhin genutzt werden und die Fläche ist bereits begrünt. "Zwar muss der Bolzplatz dafür etwas verkleinert werden, dafür gewinnt er aber die neue Anlage mit Parcour-Elementen, Tischtennis-Platte und Basketball-Korb hinzu - das ist eine perfekte Ergänzung", so Kibbel. Zudem werde ohnehin meist auf ein Tor gespielt.
Auch die Jugendlichen, die intensiv an ihrer neuen Freizeitanlage mitgeplant hatten, sprachen sich im Ausschuss für den neuen Standort aus. Gegner des Standorts befürchten eine zu hohe Lärmbelastung für die Anwohner. "Wir planen so, dass ein gewisser Abstand von der Anlage zur Bebauung eingehalten wird", kündigte Kibbel an. Zudem hätten die anwesenden Jugendlichen versprochen, sich auf der Fläche ordentlich zu verhalten.
"Jetzt arbeiten wir schnellstmöglich an der Umsetzung", sagt die Koordinatorin des Bündnis für Familie. 115.000 Euro hat die Gemeinde bereits für den Bau der Anlage bereitgestellt. Als nächstes wird der Bolzplatz vermessen und geplant, wie die neue Anlage am besten auf der Fläche untergebracht wird. Und auch auf dieser Fläche müssen vor dem Bau Bodenproben entnommen werden. Wann die Anlage fertiggestellt sein soll, darüber wollte Kibbel noch keine Aussage treffen. "Unser Ziel ist es, jetzt ganz schnell die Freizeitanlage fertigzustellen. Allerdings kommt es auf den Winter an, wie schnell es mit den Arbeiten vorangeht." Der Bau einer Skateranlage für die Norddörfer wurde bereits 2013 beschlossen und damals auch schon Geld im Haushalt bereitgestellt. Erst vier Jahre später, 2017, wurden die Planungen wieder aufgenommen. Eine erneute Befragung der Jugendlichen ergab, dass die Skateranlage obsolet war, stattdessen sollte in Vahrendorf neben dem Sportplatz eine Freizeitanlage mit einer Parcours-Fläche, Tischtennisplatte, Basketballkorb und Unterstand sowie einer Rasenfläche für insgesamt 115.000 Euro gebaut werden. Im März dieses Jahres dann die Hiobsbotschaft: Die Bodenproben wiesen stark erhöhte Bleiwerte auf, die den Bau der Anlage auf dieser Fläche nur mit einem erheblichen Kostenaufwand möglich machten - ein neuer Standort musste her. Seit 2013 in Planung: die Freizeitanlage