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Es gibt viel zu tun in Rosengarten

Die Gleisanbindung des P+R-Parkplatzes in Klecken ist fast fertig (Foto: as)
  Anbindung an den P+R-Parkplatz im September fertig / Verwaltung plant Umzug ins neue Rathaus für Ende Oktober

as. Nenndorf. Gute Nachrichten für die Pendler: Die Anbindung des neuen P+R-Parkplatzes ans Bahngleis soll im September freigegeben werden, das teilt die Gemeinde Rosengarten auf Nachfrage mit. Die Grünanlagen werden im Laufe des Jahres gemeinsam mit den gemeindlichen Gremien geplant und sollen bis Ende des Jahres angelegt werden. Wie sieht es bei den anderen Projekten aus, was beschäftigt Politik und Verwaltung auch im zweiten Halbjahr?
Rathausneubau: Es ist mit Kosten von insgesamt 5,8 Millionen Euro (inklusive Inventar und Vorplatz) das teuerste Bauprojekt der Gemeinde Rosengarten: das neue Rathaus, das derzeit neben dem jetzigen Verwaltungsbau errichtet wird. Ende Oktober wollen Bürgermeister Dirk Seidler und seine Mitarbeiter in den Neubau umziehen. Danach soll das alte Gebäude abgerissen werden und Platz für den neuen Rathausvorplatz machen.
Rathausvorplatz: In drei Workshops haben die Bürger den neuen Vorplatz mitgeplant. Im Bauausschuss erfolgte Ende Mai dann die Ernüchterung: Mit geschätzten Kosten von etwa 670.000 liegt der Vorplatz nach Wunsch deutlich über dem geplanten Budget von 350.000 Euro. Jetzt muss der Planer Vorschläge zur Kosteneinsparung erarbeiten, die weiterhin die Vorgaben der Bürger berücksichtigen. Diese werden dann in den Gremien, insbesondere im Bauausschuss, beraten. Die Realisierung der Maßnahme wird nach derzeitigem Stand erst in 2019 erfolgen.
Feuerwehrgerätehaus Tötensen: Insgesamt 843.000 Euro stellt die Gemeinde für den Neubau am Hagemannsweg bereit. Das Baurecht wird bereits vorbereitet, die 42. Änderung des Flächennutzungsplans liegt zurzeit öffentlich aus. Auch die Gebäudeplanungen sind soweit abgeschlossen. Der Erwerb der Fläche steht ebenfalls kurz vor dem Abschluss. Nach erfolgreicher Beendigung der Kaufverhandlungen und der Unterzeichnung des Kaufvertrages könnte umgehend mit der Realisierung der Baumaßnahme begonnen werden, heißt es aus dem Rathaus.
Freizeitanlage Vahrendorf: Eine Freizeitanlage mit Parcours-Fläche, Tischtennisplatte, Basketballkorb und Unterstand sowie einer Rasenfläche für insgesamt 115.000 Euro sollte in Vahrendorf neben der Sportanlage gebaut werden. Nachdem im März auf dem vorgesehen Grundstück Verunreinigungen im Boden gefunden wurden, muss ein neues Grundstück her. Die Verwaltung wird nun eine gemeindeeigene Fläche in den Beratungsgang geben. Dazu wird die bestehende Planung auf das angedachte Grundstück übertragen und an die örtlichen Verhältnisse angepasst. Sobald die neue Planung vorliegt, werden die gemeindlichen Gremien die neuen Pläne öffentlich beraten.
Dorferneuerung Langenrehm: Die Ausschreibung für die Umgestaltung des südlichen Ortseinganges Langenrehm soll in den nächsten Tagen veröffentlicht werden.
Kitaneubau in Nenndorf: 1,6 Millionen Euro hat die Gemeinde für den Neubau der Kindertagesstätte an der Eckeler Straße zwischen Friedhof und Gewerbegebiet bereits bereitgestellt. Der Bauantrag soll in den nächsten Tagen gestellt werden.
Sanierung Dunkenkuhle: Die Sanierung des Sportplatzes Dunkenkuhle in Tötensen ist zum größten Teil abgeschlossen, der Rasen ist angesät.
Seniorenwohnanlage Ehestorf: Das Baurecht für die rund 50 Millionen teure Seniorenwohnanlage, die auf einem 32.500 Quadratmeter großen Gelände südlich der Professor-Strache-Allee in Ehestorf enstehen soll, wird derzeit durch die sechste Änderung des Bebauungsplanes Ehestorf-West vorbereitet.
Neubaugebiet Vahrendorf-Harburger Straße: Die Ausschreibung für die Erschließung Harburger Straße ist veröffentlicht. Die Vergabekriterien für dieses Baugebiet wurden beschlossen, die Auswertung der Kaufinteressenten ist in Vorbereitung.
Neubaugebiet Grotesche Heide: Die Ausschreibung des Neubaugebietes Grotesche Heide folgt im Herbst. Die Vergabekriterien für dieses Baugebiet befinden sich derzeit in der Vorbereitung.
Abwasserentsorgung in Langenrehm: Die derzeit genutzte Sammelkläranlage für die Entsorgung des Abwassers in der Siedlung Hamboken und Am Gannaberg in Langenrehm ist marode. Wie die Abwasserentsorgung zukünftig erfolgen soll, ob zentral oder dezentral, darüber sind sich die Anwohner uneins. Die Verwaltung hat 90 Haushalte befragt, welche Variante (A: nur der Bereich Am Hamboken erhält einen Kanalanschluss, B: das gesamte Gebiet erhält einen Kanal, C: der Bereich Talweg/Hinterlieger Am Gannaberg entsorgt weiterhin dezentral) sie bevorzugen. Die Rücklaufquote liegt bei 86 Prozent, die Ergebnisse werden im Umweltausschuss am 3. September vorgestellt.