"Abrissparty" im Salzhäuser Waldbad wurde weitgehend "verhagelt"

Nach dem Gewitter: Einige verbliebene Schwimmfreunde nutzten die vorerst letzte Gelegenheit zur Erfrischung im Wasser
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  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Salzhausen. Die "Abrissparty" im Salzhäuser Waldbad hatte am Samstag gerade erst begonnen, da machten nicht enden wollender Regen und heftige Gewitter dem Feierspaß ein abruptes Ende. Das von der Samtgemeinde, dem Waldbad-Team, dem Verein "Die Waldbadförderer" und Jugendpflegerin Monika Rase geplante Familienfest musste vorzeitig abgebrochen werden.
Die Tombola mit auch von Unternehmen aus der Region gesponserten Preisen, die große Hüpfburg und einige andere Attraktionen wurden den Besuchern nicht "verhagelt". Auftritte von Deti Kanefendt mit dem "Wasserbalett" des MTV Salzhausen und auch die abends geplanten Auftritte von Live-Bands fielen aber ganz bzw. weitgehend aus. Waldbad-Stammgast Kim Splinter (15) aus Westergellersen tröstete sich an der Cocktailbar mit einer alkoholfreien Erfrischung, die Schwimmmeisterin Susanne Knoll servierte. "Ich hoffe, dass das Bad nach der Sanierung wieder so cool wird, wie es jetzt ist", freute sich Kim auf die im Mai 2015 geplante Wiedereröffnung.
"Diese Party hätte ein besseres Wetter verdient, denn es ist eine für Salzhausen historische Veranstaltung", sagte Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause mit Blick auf die Entwicklung seit Ende 2011. Als damals gravierende Schäden am Badbecken festgestellt wurden, wollte der Samtgemeinderat die Freizeit- und Sportstätte dichtmachen. Krause regte eine Bürgerbeteiligung bei der Entscheidung darüber an. Ergebnis: Die Salzhäuser wollten die Erhaltung, viele taten sich im Förderverein zusammen. Daraufhin beschloss der Rat die in den nächsten Tagen startende umfangreiche Sanierung für insgesamt 2,01 Millionen Euro. Bei der Finanzierung wird die Samtgemeinde von einigen Mitgliedsgemeinden unterstützt. "Den beteiligten Gemeinden danke ich ebenso wie dem Förderverein für seine tolle Arbeit und den Ratsmitgliedern für ihre weitreichende Entscheidung", so Krause.

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