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Übertragungsfehler in der Tabelle: Inzidenzwert lag bereits gestern über 200

Probleme von Schutzsuchenden bleiben bestehen
Container für Flüchtlinge werden abgebaut

Die Container verschwinden wieder: Nach fünf Jahren wurden jetzt die Flüchtlingsunterkünfte im Bereich Wulfsen/Garstedt abgebaut
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  • Die Container verschwinden wieder: Nach fünf Jahren wurden jetzt die Flüchtlingsunterkünfte im Bereich Wulfsen/Garstedt abgebaut
  • Foto: Jürgen Dege
  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

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ce. Garstedt/Wulfsen. Die Sammelunterkunft für Flüchtlinge in der Containeranlage auf der Grenze zwischen Garstedt und Wulfsen wurde jetzt abgebaut. Die zuletzt noch etwa 60 Bewohner wurden kürzlich in andere Unterkünfte im Landkreis Harburg verlegt. "Damit geht eine Ära in unserer kleinen Ortschaft zu Ende, in der wir hier ungewohnt direkt mit dem Schicksal dieser Menschen konfrontiert wurden“, erklärt Shanti Rüger-Dege, eine der verbliebenen Ehrenamtlichen, die sich weiterhin für Geflüchtete einsetzen.
Von ursprünglich insgesamt 30 im Landkreis Harburg errichteten Containerunterkünften für Flüchtlinge seien inzwischen sechs wieder abgebaut worden, teilt der Landkreis auf WOCHENBLATT-Anfrage mit.
70 Schutzsuchende waren zu Beginn der Flüchtlingswelle im Juli 2015 in den Bereich Wulfsen/Garstedt gekommen. Die Hilfsbereitschaft bei vielen Bürgern aus dem Ort und den umliegenden Dörfern war groß. "Anfangs bemühten sich etwa 90 Menschen im Helferkreis 'Zuflucht Wulfsen-Garstedt' um die Flüchtlinge, begrüßten sie sogar mit einem riesigen Willkommens-Plakat auf dem Edeka-Parkplatz gegenüber der Containeranlage", blickt Shanti Rüger-Dege zurück. "Die Ehrenamtlichen veranstalteten Deutschkurse, halfen bei Arztbesuchen, Behördenfragen sowie bei der Suche nach Ausbildungs- und Arbeitsplätzen und nach Wohnungen. Sie besorgten von den Einheimischen gespendete Kleidung, Bettwäsche, Küchenartikel, Fahrräder, Fernseher und andere dringend benötigte Dinge."
„Wir wollten ihnen aber ausdrücklich nicht helfen, damit sie so werden wie wir. Wir respektieren ihren eigenen Weg“, so Jürgen Dege, einer der Initiatoren des Helferkreises. „Wir wussten, dass wir nur bei einem besseren Start in ein neues Leben behilflich sein können. Alles Weitere müssen die Flüchtlinge selbst in die Hand nehmen.“
Das gelang vielen der Unterstützten. Viele fanden eine Lehrstelle oder einen Arbeitsplatz. Manche Flüchtlinge konnten nach langer Trennung Frau und Kinder aus den Kriegsgebieten wie Syrien, dem Irak und dem Sudan nachholen.
Wöchentlich bot der Helferkreis über viele Jahre auch ein "Internationales Café“ in der Aula der Garstedter Grundschule an. "Eigentlich war es gedacht als eine Gelegenheit zur lockeren Kontaktaufnahme zwischen der örtlichen Bevölkerung und den geflüchteten Menschen. Doch es ließen sich nur wenige Mitbürger auf diesen direkten Kontakt mit zunächst fremden Menschen ein", bedauert Shanti Rüger-Dege. "Die Scheu ist vielleicht bei vielen Menschen noch immer zu groß, sich mit Unbekanntem bekannt zu machen. Und die Sprachbarrieren haben vielleicht auch dazu beigetragen.“ Gleichwohl sei das "Internationale Café" über Jahre ein wichtiger Ort des Austausches zwischen den engagierten Ehrenamtlichen und den Geflüchteten gewesen, und etliche Freundschaften seien dort entstanden.
Auch nach dem Abbau von Containeranlagen sei "die Aufgabe geblieben, den geflüchteten Menschen im Landkreis Harburg beim Ankommen in unserem Land, in unserer Gesellschaft zu helfen", so Rüger-Dege. "Wir sollten auch über unseren Tellerrand schauen. Bei uns wird die kleine Behausung wegen Sparmaßnahmen abgebaut, während viel mehr Menschen, als wir aufgenommen haben, 'vor der Tür' geblieben sind. Viele hatten noch nicht einmal das Glück, zu uns gelangen. Viele werden gezwungen, vor Europas Grenzen zu vegetieren. Und dort werden es immer mehr", mahnen die Ehrenamtlichen. "Wir haben einen kleinen Beitrag geleistet. Das war eine ganze Menge, und großer Dank gebührt all denen, die das ermöglicht haben. Aber – ehrlich gesagt - reicht das?“, fordern sie auch ein entschiedeneres Handeln der Landesregierung bezüglich der Aufnahme von Flüchtlingen.
• Für mehr Hintergrundinformationen verweist Jürgen Dege auf www.nds-fluerat.org und www.proasyl.de.

Die Container verschwinden wieder: Nach fünf Jahren wurden jetzt die Flüchtlingsunterkünfte im Bereich Wulfsen/Garstedt abgebaut
Eine von vielen Aktivitäten, die der Helferkreis "Zuflucht-Wulfsen-Garstedt" für Flüchtlinge anbot: eine Infoveranstaltung mit Ehrenamtlichen und der im Helferkreis aktiven Psychologin Shanti Rüger-Dege (re.)
Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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