WOCHENBLATT-Leser zur Zukunft des Salzhäuser Schützenplatzes
"Die Dorfstruktur nicht für Wohnbebauung opfern"

Die Zukunft des Salzhäuser Schützenplatzes erregt derzeit die Gemüter
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  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Salzhausen. "Um die vorhandenen Sportanlagen zu sichern und weiterzuentwickeln und um die Identität der dörflichen Strukturen zu erhalten, sollten Flächennutzungs- und Bebauungsplan nicht zugunsten einer Wohnbebauung auf dem Schützenplatz geändert werden." Das sagen die WOCHENBLATT-Leser Inge Rohn und Joachim Brott aus Salzhausen. Sie kamen nach der jüngsten Bürgerversammlung des Gemeinderates zum Thema "Schützenplatz-Zukunft" dem Aufruf des WOCHENBLATT nach, uns ihre Meinung dazu mitzuteilen.
"Der Schutzanspruch einer Wohnbebauung gegen Immissionen aus den Sportanlagen dürfte größer sein als der Schutzanspruch des vorhandenen Dorfgebietes", so Inge Rohn und Joachim Brott. Die vom Baumbestand ausgehende Verschattung und der Laubfall würden sich negativ auf die Wohnbauten auswirken. "Das Schützenhaus und die nicht benötigten Flächen des Sondergebietes sollten zu einem angemessenen Preis von der Kommune übernommen und für Zwecke der Dorfgemeinschaft vorgehalten werden", schlagen Rohn und Brott vor. Der Schützenplatz solle als "Ort der Begegnung weiterentwickelt" und das Schützenhaus so lange wie möglich für "Aktivitäten der Dorfgemeinschaft genutzt" werden.
• Nach Ansicht von WOCHENBLATT-Leserin Barbara Frahm aus Salzhausen wäre die mit einer Wohnbebauung verbundene "weitere Verkehrsbelastung für die Anwohner der Schützenstraße schlichtweg unzumutbar". Die zahlreichen Verkehrsteilnehmer, die derzeit über die Schützenstraße zu den Sportanlagen und zum Haus des Gastes fahren sowie der landwirtschaftliche Verkehr seien "zu akzeptieren, da nicht vermeidbar". Bei einer Bebauung des 6.000 Quadratmeter großen Schützen-Areals würde sich der Verkehrsstrom jedoch "vervielfachen".
• Das weitere Vorgehen beim Schützenplatz ist auch Thema in der öffentlichen Sitzung des Bau- und Planungsausschusses der Gemeinde, die am Donnerstag, 12. September, um 19.30 Uhr im Rathaus stattfindet.

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