Die Erschließung beginnt: Umstrittene Erweiterung des Gewerbegebietes Salzhausen-Oelstorf nimmt Formen an

Bunter Branchenmix und voll ausgelastet: die Zufahrt zum Gewerbepark Salzhausen-Oelstorf
  • Bunter Branchenmix und voll ausgelastet: die Zufahrt zum Gewerbepark Salzhausen-Oelstorf
  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Salzhausen. Die umstrittene Erweiterung des Gewerbegebietes im Salzhäuser Ortsteil Oelstorf nimmt Formen an. In diesen Tagen beginnt das von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Harburg (WLH) als Erschließungsträger beauftragte Unternehmen mit den Ausbauarbeiten für die ersten beiden Abschnitte an der L216 (Oelstorfer Landstraße). Im Frühjahr 2015 sollen die Arbeiten vorerst abgeschlossen sein, sodass sich dann die ersten Betriebe ansiedeln können. Die knapp 4,9 Millionen Euro teure Erschließung wird mit 1,1 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Der ursprünglich geplante dritte Abschnitt des Gewerbegebietes wird voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt erschlossen.
Wie berichtet, erweitert die Gemeinde Salzhausen in Zusammenarbeit mit der WLH das bestehendeGewerbegebiet Oelstorf um insgesamt rund zehn Hektar, da das "alte" Areal voll ausgelastet ist. Auf knapp sechs Hektar netto Bauland sollen sich insbesondere klein- und mittelständische Handwerksbetriebe und andere Unternehmen niederlassen und langfristig etwa 200 Arbeitsplätze geschaffen werden. Zahlreiche Anfragen für eine Ansiedlung liegen bereits vor.
Als Reaktion auf die Einwände von Trägern öffentlicher Belange und Anwohnern beschloss der Gemeinderat kürzlich unter anderem, die Grünflächen im Gewerbegebiet zur freundlicheren Gestaltung und als Abgrenzung zur Wohnbebauung auf bis zu 60 Meter zu verbreitern. Zudem wurde im westlichen Abschnitt des Gebietes in Richtung Gödenstorf die zugelassene Trauf- und Firsthöhe der Gebäude auf acht bzw. zehn Meter gesenkt. Um an der Grenze zum Gewerbeterrain lebende Anwohner nicht zu stören, untersagte der Rat die Anbringung von Lichtreklamen. Der Samtgemeinderat stimmte schließlich einer Änderung des Flächennutzungsplanes zu, die erforderlich ist für eine Ausweisung zusätzlicher Gewerbeareale im Bebauungsplan der Gemeinde.
In Sitzungen der politischen Gremien warfen Oelstorfer der Gemeinde vor, sie seien über die Planungen unzureichend informiert worden, und kritisierten den Standort "vor unserer Haustür". Gemeindedirektor Wolfgang Krause und Bürgermeister Hans-Joachim Abegg erklärten, es habe zahlreiche öffentliche Sitzungen und Infoveranstaltungen zum Thema gegeben. "Eine Auflage des Regionalen Raumordnungsprogrammes bei der Erweiterung von Gewerbegebieten ist, die Arbeitsplätze am Ort zu sichern", begründete Bauamtsleiter Andreas Ristau gegenüber dem WOCHENBLATT die Standwort-Wahl.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

Panorama
  3 Bilder

Eklat zwischen dem Künstler Erwin Hilbert und dem Vorstand der St.-Petri-Kirche
Kunstausstellung in Buxtehuder Kirche vorzeitig beendet

sla. Buxtehude. Nach etlichen Vorfällen, über die das WOCHENBLATT berichtete, hat der Kirchenvorstand der St.-Petri-Kirchengemeinde die Kunstausstellung "Jesus und andere Gestalten" sowie die weitere Zusammenarbeit mit dem Künstler Erwin Hilbert vorzeitig beendet. Der Entschluss wurde durch Pastor Michael Glawion nach dem Druck der Wochenendausgabe bekanntgegeben. Die genauen Hintergründe, die zu dieser Entscheidung führten, werden in der nächsten WOCHENBLATT-Ausgabe am Mittwoch ausführlich...

Politik
Wenn sich in der Biotonne Maden sammeln, ist das nicht gefährlich, beruhigt der Landkreis

Antwort des Landkreises Harburg auf FDP-Antrag
Maden in Biotonnen sind ungefährlich

(os). Wenn sich in der Biotonne Maden sammeln oder die Tonne einen unangenehmen Geruch verbreitet, ist das für Menschen ungefährlich. Das geht aus der Antwort des Landkreises Harburg auf eine Anfrage der FDP-Kreistagsfraktion hervor. Wie berichtet, wollten die Freidemokraten wissen, ob es möglich ist, die Biotonne in den Monaten zwischen Mai und September jede Woche und nicht wie derzeit alle 14 Tage leeren zu lassen. Die FDP-Fraktion hatte auf viele Klagen von Bürgern verwiesen, denen beim...

Panorama
Die DLRG rät, nur an bewachten Badestellen ins Wasser zu gehen

Viele Tote an ungesicherten Badestellen
24 Menschen sind bisher in Niedersachsen ertrunken

(bim). Eine Zwischenbilanz der bisherigen Ertrinkungszahlen veröffentlichte jetzt der DLRG-Bundesverband. Demnach sind in Niedersachsen 24 Menschen ertrunken und damit fünf weniger als im Vorjahr. Im Ländervergleich erreicht Niedersachsen dennoch den dritthöchsten Wert (in Nordrhein-Westfalen sind es 26, in Bayern 35). Bundesweit wurden 192 Ertrunkene registriert. Die meisten Unfälle ereignen sich nach wie vor im Binnenland - besondere Gefahr besteht an ungesicherten Badestellen, wie...

Panorama
Bei Drochtersen soll die A 20 die Elbe unterqueren. Der Tunnelbau könnte - wenn alles gut läuft - 2025 beginnen

Fertigstellung der A 20 weiter für 2030 angepeilt
Neuer Elbtunnel: Baubeginn soll 2025 sein

Ab 2030 sollen die ersten Autos durch den neuen Elbtunnel bei Drochtersen rollen.(jd).  Der Termin 2030 wurde in den Vorjahren immer wieder von Planern und Politikern genannt. Jetzt bestätigte der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Bernd Buchholz noch einmal indirekt die Zeitplanung: Er rechne damit, dass die A 20 in seinem Bundesland ab 2030 in ihrer kompletten Länge befahren werden kann, erklärte der Minister. Er dürfte dabei auch an die Elbquerung gedacht haben. Denn ohne den Tunnel...

Politik
Auf dem Gelände der Stadtwerke an der Maurerstraße soll in einer Halle ein Feuerwehrfahrzeug stationiert werden

Sechsmonatige Probephase geplant
Feuerwehrstandort bei den Buchholzer Stadtwerken?

os. Buchholz. Steht bald ein Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Holm in der Waschhalle der Buchholzer Stadtwerke, um von der Maurerstraße zu Einsätzen z. B. ein Steinbeck auszurücken? Das sehen zumindest die Pläne der Stadtverwaltung und der Feuerwehrspitze vor, die Buchholz' Stadtjustiziarin Hilke Henningsmeyer jüngst im Bauausschuss vorstellte. Demnach soll es einen sechsmonatigen Probebetrieb geben und hinterher über weitere Schritte entschieden werden. Hintergrund der Maßnahme ist...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen