Kulissenbauer Michael Lennemann schuf für "Büttenwarder" XXL-Haltestelle
Eine ganz spezielle "Endstation"

Probeaufbau im heimischen Garten: Kulissenbauer Michael Lennemann mit der XXL-Friesenbank-Bushaltestelle
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  • Probeaufbau im heimischen Garten: Kulissenbauer Michael Lennemann mit der XXL-Friesenbank-Bushaltestelle
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  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Salzhausen. "Endstation" heißt eine neue Folge der Kult-Comedyserie "Neues aus Büttenwarder", die am Donnerstag, 26. Dezember (2. Weihnachtstag), um 22 Uhr im NDR läuft. Und diese Endstation hat es in sich, denn Kulissenbauer Michael Lennemann (60) aus Salzhausen (Landkreis Harburg) schuf dafür eine Bushaltestelle in Formen einer überlebensgroßen Friesenbank.
In der Episode ist Zimmerin Karla (Lena Schmidtke) auf der Walz und findet Zuflucht in Büttenwarder. Dank eines ausgeklügelten Geschäftsplanes akzeptiert Dorf-Urgestein Adsche (Peter Heinrich Brix) sie auf dem Hof Brakelmann. Beeindruckt sind die Dorfbewohner, als Karla blitzschnell eine Sitzbank zusammenbaut. Und das ist längst nicht alles.
"Unser Produktions-Architekt sagte zu mir: 'Lenny, bau bitte eine Friesenbank und trimm sie auf alt und kaputt.' Aus der Bank sollte dann eine XXL-Bushaltestelle entstehen - Hollywood-Schaukel und Fernrohr-Ausguck inklusive", erinnert sich Michael Lennemann, wie es zu dem Projekt kam.
Lennemann, der bereits seit 29 Jahren selbstständiger Kulissenbauer ist und einen hervorragenden Namen in der TV- und Filmbranche hat, stellte die Riesen-Endstation aus Fichtenholz gemeinsam mit drei Kollegen zur Probe in seinem Garten in Salzhausen auf. Danach wurde alles wieder abgebaut, in einem Transporter verstaut und zum "Büttenwarder"-Drehort im Kreis Stormarn gebracht. "Dort drehte man zuerst die Szenen mit der kompletten Haltestelle. Dann bauten wir alles stufenweise zurück, bevor zum Schluss Karla beim Bau der Bank gefilmt wurde. Wenn die Szenen chronologisch gedreht worden wären, hätte der Aufbau zu lange gedauert", so Michael Lennemann.
Seine Kreationen fanden großen Anklang: "Der Produzent nahm mich in den Arm und sagte: 'Sieht toll aus!', und auch die Schauspieler waren begeistert." Beeindruckt zeigt sich auch Regina Kowalski, Produktionsleiterin der Hamburger Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft, die "Büttenwarder" auf den Bildschirm bringt. "Geht nicht, gibt es bei Lenny nicht! Seine Ideen und handwerklichen Fähigkeiten sind einfach großartig", sagt Kowalski, die seit vielen Jahren mit Lennemann zusammenarbeitet.
• Neben "Endstation" werden zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel fünf weitere neue "Büttenwarder"-Folgen gezeigt: "Memory" (25. Dezember, 22.10 Uhr), "777" (26. Dezember, 17.30 Uhr), "Trüffel" (27. Dezember, 22.30 Uhr), "Gerlinde" (31. Dezember, 19.15 Uhr) und "Der Hamburger" (1. Januar, 17 Uhr).

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