ce. Salzhausen. "Wir haben ein bewegtes Jahr hinter uns. Deshalb passt das stürmische Wetter draußen ganz gut." Mit diesen Worten begrüßte Salzhausens Bürgermeister Hans-Joachim Abegg am Samstag im Schützenhaus die rund 250 Gäste beim Neujahrsempfang der Gemeinde. Unter den Besuchern aus Salzhausen sowie den Ortsteilen Putensen, Luhmühlen und Oelstorf waren auch zahlreiche Flüchtlinge.
Starke Aufwärtsbewegungen - nämlich einen "Anstieg der Steuereinnahmen bei gleichzeitiger Erhöhung der Samtgemeindeumlage" - machte Abegg bei den kommunalen Finanzen aus. So seien die Steuereinkünfte der Gemeinde von insgesamt gut 3,8 Millionen Euro im Jahr 2014 auf 4,2 Millionen in 2015 gestiegen. Die an die Samtgemeinde zu zahlende Umlage sei in diesem Zeitraum von knapp 644.500 Euro auf knapp 1,9 Millionen Euro gewachsen. Der Schuldenstand habe sich von 736.800 Euro auf rund 564.000 Euro verringert.
Abegg widmete sich auch dem Krankenhaus Salzhausen. Das Insolvenzverfahren sei abgeschlossen und unter der Regie der Krankenhäuser Buchholz und Winsen nun die Umwandlung der Klinik in ein ambulantes Gesundheitszentrum geplant. "Wir sind alle gespannt, welche Früchte diese Pläne tragen werden", so der Bürgermeister.
Besuchermagneten seien die zahlreichen in 2015 gefeierten Jubiläen - darunter 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Salzhausen, 65 Jahre Verkehrs- und Kulturverein und 40 Jahre Reitsportverein Overbeckhof Luhmühlen - gewesen. Und mit den in diesem Jahr stattfindenden Festivitäten zum 150-jährigen Jubiläum des MTV Salzhausen stehe schon die nächste "große Sause" ins Haus.
Abegg bedankte sich schließlich - ebenso wie Gemeindeditektor und Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause - bei den zahlreichen ehrenamtlich Aktiven, die sich fürs Gemeinwohl engagieren.
Krause plädierte für eine Beteiligung der Samtgemeinde und der Mitgliedskommunen an der vom Landkreis Harburg geplanten Wohnungsbaugesellschaft, um verstärkt sozialen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Auch auf die vielfältigen Veränderungen in der örtlichen Geschäftswelt ging der Verwaltungschef ein. Als Beispiele nannte er unter anderem die spätestens 2017 vorgesehenen Fertigstellung des Lidl-Discounters und die Erweiterung von Aldi in Salzhausen, die Vergrößerung des Möbelhauses Michaelis in Oelstorf und die geplante Ansiedlung eines Baustoffhandels im dortigen Gewerbegebiet II.
Eine noch bessere "Solidargemeinschaft der Gemeinden in der Samtgemeinde" forderte Krause bei der Schaffung von notwendigen Wohnanlagen für Flüchtlinge. Bis Mitte dieses Jahres werde die Zahl der Asylbewerber in der Samtgemeinde von derzeit 310 auf voraussichtlich rund 600 Männer, Frauen und Kinder ansteigen, die untergebracht werden müssten. Wolfgang Krause war sich mit Hans-Joachim Abegg einig: "Diese und alle anderen Probleme können wir nur meistern, wenn wir zusammenhalten."

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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