Salzhäuser Kunstpreis-Beiträge spiegeln Lebensgefühl wider
Salzhäuser Kunstpreis wurde erstmals online verliehen

Bei der Preisverleihung: Juror Andreas Brammer mit dem 
Siegerbeitrag von Alexandra Völk
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Veranstalter des Wettbewerbes waren der Verein "Salzhausen e.V. - Kultur - Heimat - Leben" und die Sparkasse Harburg-Buxtehude. Als Organisatorin zeichnete die bundesweit bekannte Salzhäuser Malerin und Illustratorin Alexandra Eicks verantwortlich.
Nach einem Grußwort von Barbara Frahm, die für die erkrankte Vorsitzende der "Salzhausen e.V."-Kulturgruppe, Charlotte Weyer, einsprang, wurde der Preis in der Kategorie "Kinderkunst" vergeben. Jurymitglied Susanne Reimer, die die Ausstellungen im Haus des Gastes betreut, begann mit den Dritt- und Zweitplatzierten, nämlich Emma Oestmann aus Buchholz bzw. Tamina Hesse (Oelstorf), bevor sie die Skulptur von Hanno Landwehr aus Buchholz als Siegerbeitrag kürte. Der achtjährige Hanno hat ein dreidimensionales Objekt gestaltet, in welchem er sich selbst zwischen lauter "Pappkameraden“ als Kind in der Menge darstellt. Für dieses ungewöhnliche Werk erkannte ihm die Jury den ersten Preis zu.
Juror Andreas Brammer, zugleich Co-Leiter des Jugendzentrums, präsentierte die Preisträger bei den Jugendlichen. Hier überzeugten auf dem dritten bzw. zweiten Platz Faina Otto (Buchholz) und Amelie Voß (Winsen) mit nachdenklich stimmenden, fast politischen Arbeiten. Besonders beeindruckte die Jury die Arbeit von Siegerin Alexandra Völk (16, Buchholz). Ihr Kunstwerk mit dem Titel "Smile (because everyone expects it)“ ist eine Mischtechnik aus Zeichnung und Collage und zeigt im Zentrum eine "in den Seilen hängende“ Jugendliche in einer sie bedrängenden Welt. "Dies spiegelt womöglich das Lebensgefühl vieler junger Menschen wider", so Alexandra Eicks.
Eine Überraschung hatte Barbara Frahm parat: Da in der Kategorie Fotografie keine Werke eingereicht worden waren, vergab die Sparkasse einen Sonderpreis im Bereich Skulptur/Erwachsene, der zwischen Daniel Fachet (Salzhausen) und Kerstin Svensson (Bahlburg) geteilt wurde.
Alexandra Eicks vergab den Preis für die Erwachsenen. Maren Zint (Tostedt) landete mit ihrer Arbeit "Zugehörigkeit“ auf dem dritten Platz, während Anne-Mette Cordes (Oelstorf) Zweitplatzierte wurde für ein Werk, das das Wettbewerbs-Thema quasi umkehrt und einen uneinsichtigen Politiker zwischen verantwortungsbewussten jungen Menschen zeigt.
Besonders berührte die Jury das Gemälde von Heidi Lemma Mossa (62, Otter), das in einer Acryl-Mischtechnik ein Kind in der Menge der weißen Zelte im Flüchtlingslager Moria zeigt. Durch einen Drahtzaun schaut ein einsames Kind hoffnungsvoll nach oben. "Ein eindringliches Werk", befand die Jury, dem deshalb der erste Platz sicher war.
Die Sparkasse stiftete in allen Kategorien Geldpreise in Höhe von 100 Euro, 50 Euro und 25 Euro für die jeweils Erst- bis Drittplatzierten. Außerdem erhielten alle Kinder, die mitgemacht haben, eine Tasche voller Überraschungen.
Zum Abschluss der Online-Preisverleihung gab Alexandra Eicks nach guter Tradition das Thema des nächsten Literatur- wie auch des Kunstpreises bekannt: "Der Rote Faden“. 2021 ist beim Literaturwettstreit zunächst wieder die schreibende Zunft gefragt. "Hier freut man sich auf spannende Texte, die am Jahresende hoffentlich wie in der Vergangenheit wieder 'live' in der Dörpschün prämiert werden können", blickte Eicks vorsichtig optimistisch in die Zukunft.
• Unter www.salzhausen-ev.de läuft noch bis Sonntag, 6. Dezember, die Abstimmung über den Publikumspreis. Hier kann per Voting von jedermann der Juryentscheid quasi ergänzt werden. Mitmachen lohnt sich, denn unter allen Teilnehmern wird ein "kunstsinniger Preis" verlost. Mehr Fotos von der Preisverleihung unter www.kreiszeitung-wochenblatt.de.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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