"Wichtige Brücken zwischen Kirche und Gemeinde geschlagen": Hermann Meyer aus Gödenstorf verstarb mit 83 Jahren

Verstarb mit 83 Jahren: Hermann Meyer

ce. Gödenstorf. Die Landeskirchliche Gemeinschaft (LKG) Gödenstorf trauert um eines ihrer prägenden Gesichter: Hermann Meyer verstarb jetzt nach langer Krankheit im Alter von 83 Jahren. Er hinterlässt Ehefrau Elsbeth sowie fünf erwachsene Kinder und zwölf Enkel.
Hermann Meyer, der 1933 in Gödenstorf geboren wurde, arbeitete zunächst als Landwirt. Später wechselte er als Beamter in den mittleren Post-Dienst und betrieb die Landwirtschaft im Nebenerwerb. Schon in jungen Jahren kam er zur LKG, wo er zunächst dem Jugendbund, Posaunenchor und dem gemischten Chor angehörte. Später engagierte er sich unter anderem als Schriftführer im Bauausschuss der LKG und in deren Vorstand, als Mitbegründer der "Oldiearbeit" in der Gemeinschaft und als Organisator der zahlreichen Seniorenreisen. Darüber hinaus saß Hermann Meyer mehrere Jahre im Gödenstorfer Gemeinderat und gehörte von 1970 bis 1994 dem Vorstand der Salzhäuser St. Johannis-Kirchengemeinde an. "Das alles wäre ohne die Unterstützung meiner Frau nie möglich gewesen, und zeitweise war es auch sehr viel Einsatz außer Haus", sagte Hermann Meyer einmal in einem Interview. "Er hat wichtige Brücken geschlagen zwischen der LKG, der politischen Gemeinde in Gödenstorf und dem Salzhäuser Kirchenvorstand. Dieses brachte ihm auf breiter Ebene auch in der Samtgemeinde Respekt und Anerkennung ein", erinnerte Sohn Rolf jetzt im Gespräch mit dem WOCHENBLATT an die Verdienste seines Vaters.
Einen schmerzhaften Ausstieg aus seinem Berufsleben musste Hermann Meyer 1995 verkraften, als er ein Jahr vor der Rente einen schweren Herzinfarkt erlitt. Er bedauerte, dass es ihm dadurch nicht möglich war, sich von seinen treuen Postkunden zu verabschieden. Gleichzeitig war er dankbar, dass ihm nach diesem Schicksalsschlag noch 21 Lebensjahre "geschenkt" wurden.
"Geradlinigkeit hat Hermann Meyer ausgezeichnet", würdigte LKG-Predigerin Annette Köster den Verstorbenen in ihrer Ansprache bei der Trauerfeier. Die Feier stand im Zeichen eines Bibelwortes aus den Psalmen, das Hermann Meyer durch sein Leben begleitete: "Du bist mein Vater, mein Gott und Hort, der mir hilft."

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