"Wir sichern ein hochwertiges Angebot": Krankenhäuser Winsen, Buchholz und Salzhausen wollen intensiv kooperieren - Neuorganisation der Notfallversorgung

"Wir sind für die Patienten da", verspricht das Team des Krankenhaus Salzhausen (v. li.): Tim Neumann, Andreas Leck, Dr. Annette Lorey-Tews, Birgit zum Felde, Dr. Andreas W. Schneider und Norbert Böttcher
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ce. Salzhausen. Wie geht es weiter im Krankenhaus Salzhausen, das seit Oktober 2014 unter der Regie des Landkreises Harburg steht? Zu dieser Frage nahmen jetzt Geschäftsführung und Ärzte der Klinik gegenüber dem WOCHENBLATT Stellung.
Norbert Böttcher, Geschäftsführer der Krankenhäuser Buchholz und Winsen, sieht den Prozess der Integration der Klinik in die Krankenversorgung im Landkreis auf einem guten Weg. „Unser Ziel ist die Stärkung und Konzentration des qualitätsorientierten medizinischen Angebots in der Region“, so Böttcher.
Während die Innere Medizin künftig von den Krankenhäusern Buchholz und Winsen abgedeckt wird, sind andere Abteilungen erweitert worden: Die Chirurgie Salzhausen kooperiert eng mit Chirurgen, Orthopäden und Unfallchirurgen aus dem Winsener Krankenhaus. „Durch diese Zusammenarbeit sind wir jetzt in der Lage, neben den gewohnten Leistungen ein größeres Behandlungsspektrum auf hohem Niveau vorzuhalten“, erklärt Andreas Leck, Chefarzt der chirurgischen Abteilung.
Intensiv genutzt wird der moderne OP-Trakt des Krankenhauses Salzhausen auch durch die urologische Belegabteilung der Praxis Schneider/Rödder/Neumann in Winsen. Dr. Andreas Schneider und Tim Neumann hierzu: „Unser hoch motiviertes Team bietet in Salzhausen eine kompetente und vor allem sichere stationäre urologische Versorgung der Patienten an.“
Auch in Zukunft wird es unter der Leitung von Birgit zum Felde die pflegerische Betreuung auf den Stationen geben, für die das Krankenhaus Salzhausen bekannt und beliebt ist: zugewandt, am Patienten orientiert und freundlich.
Eine Veränderung entsteht in der Notfallversorgung, die die Krankenhäuser Buchholz und Winsen jetzt auch für die Patienten aus der Region Salzhausen übernehmen. „Dies ist ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Behandlungsqualität der Patienten im Salzhäuser Raum und im gesamten Landkreis“, so Dr. Annette Lorey-Tews, Ärztliche Direktorin des Krankenhauses Salzhausen. „Zur Umstellung der Notfallversorgung werden die Hausärzte gesondert informiert“, verspricht sie.
Bezüglich der Nachnutzung der im Salzhäuser Krankenhaus nicht mehr benötigten Gebäudebereiche laufen laut Norbert Böttcher derzeit Gespräche mit einer Reihe von Interessenten. Vertragsabschlüsse habe es aber noch nicht gegeben.

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