Salzhäuser Rat will auf Versammlung Bürger zur Zukunft des Geländes hören
Wohnbebauung auf dem Schützenplatz?

Die Zukunft des Schützenplatzes ist weiterhin offen
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  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Salzhausen. Um die Zukunft des Salzhäuser Schützenplatzes geht es bei einer Bürgerversammlung, zu der der Gemeinderat alle Interessierten am Mittwoch, 28. August, um 19 Uhr in die Dörpschün (Am Lindenberg 5) einlädt.
Wie das WOCHENBLATT bereits mehrfach berichtete, plant die Schützenkompanie Salzhausen, das Schützenhaus abzureißen und einen größeren Teil des Grundstücks für Wohnbebauung zu verkaufen. Damit der Schützenplatz planerisch weiterentwickelt werden kann, sollen auf der Versammlung die Bürger ihre Wünsche vorbringen und sich auch zu einer optionalen Wohnbebauung äußern. Darüber hinaus haben sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Die Gemeinde Salzhausen hat die Planungshoheit über das Terrain. Moderiert wird der Abend von Martina Stahl von der Hamburger Johann-Daniel-Lawaetz-Stiftung, die sich auch auf soziale Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung spezialisiert hat. "Wir haben bewusst eine neutrale Person gewählt, die unparteiisch durch die Veranstaltung zu diesem vieldiskutierten Thema führt", sagt Gemeindedirektor Wolfgang Krause gegenüber dem WOCHENBLATT.
"Ich habe die große Erwartungshaltung, dass sich möglichst viele Bürger einbringen, da es um die Gestaltung eines historischen Platzes in Salzhausen geht", betont Krause. Dabei müsse auch die Grundsatzfrage erörtert werden, ob und welche Bebauung auf dem Areal gewünscht ist. Die öffentliche Meinung solle auch die weitere politische Beratung unterstützen, die am Donnerstag, 12. September, um 19.30 Uhr in einer öffentlichen Sitzung des Planungs- und Hochbauausschusses der Gemeinde im Rathaus erfolgt.
"Ich erwarte von der Versammlung, dass es keine Schwierigkeiten gibt, unsere Pläne umzusetzen", erklärt Schützenoberst Dirk Hornbostel auf WOCHENBLATT-Anfrage. Auf der Jahreshauptversammlung hatte die große Mehrheit der Vereinsmitglieder dem Antrag des Vorstandes zugestimmt, ein rund 6.000 Quadratmeter großes Teilgrundstück des Schützenplatzes zwecks Bebauung an einen Investor zu verkaufen und das Schützenhaus abreißen zu lassen. "Das ist für uns die einzige wirtschaftlich tragbare Lösung", so Hornbostel. Nicht verkauft werden solle eine etwa 360 Quadratmeter große Teilfläche des Platzes, die die Schützen an den MTV Salzhausen zur Erweiterung des benachbarten Sport-Huus abgeben wollen.

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