Svenja Stadler fordert auf SPD-Treffen in Wulfsen Ausschöpfung der Gesetze bei Flüchtlingspolitik

Ehrung treuer SPD-Mitglieder (v. li.): Susanne Groß, Hannelore Schier-Weber, Markus Beecken, Svenja Stadler und Christa Beyer
  • Ehrung treuer SPD-Mitglieder (v. li.): Susanne Groß, Hannelore Schier-Weber, Markus Beecken, Svenja Stadler und Christa Beyer
  • Foto: SPD-Ortsverein Hohe Geest
  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Wulfsen. Die Flüchtlingspolitik war ein Schwerpunktthema beim traditionellen Grünkohlessen, zu dem der SPD-Ortsverein Hohe Geest kürzlich ins Wulfsener Gasthaus "Zur Kleinbahn" eingeladen hatte. Zu den rund 60 Besuchern, die Ortsvereinsvorsitzender Markus Beecken begrüßte, gehörten die SPD-Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler, Salzhausens Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause sowie Herbert Timm, in Wulfsen lebender Plattdeutschbeauftragter des Landkreises Harburg, als Ehrengast.
Svenja Stadler unterstrich bei der Flüchtlingsfrage die Notwendigkeit, bestehende Gesetze und Regelungen tatsächlich umzusetzen und auszuschöpfen. Dafür müsse jedoch mehr Personal eingestellt werden. Stolz sei sie darauf, dass in ihrem Wahlkreis Verwaltungen und Ehrenamtliche die Flüchtlingsarbeit so gut bewältigten.
Zusammen mit Markus Beecken ehrte Stadler dann Hannelore Schier-Weber und Susanne Groß für zehnjährige Mitgliedschaft in der SPD. Für bereits 25 Jahre währende Treue erhielt Christa Beyer, Bürgermeisterin von Garstedt und SPD-Kreistagsabgeordnete, eine Urkunde samt Ehrennadel.
Den Ausbau von Krippen und Kindergärten hob Wolfgang Krause in seinem Vortrag als äußerst wichtig hervor. Es sei jedoch "schizophren", dass für die Betreuung in den Kindertagesstätten - anders als in Schulen - noch Gebühren verlangt werden müssen. Als nächste größere Vorhaben der Samtgemeinde kündigte Krause den Bau eines neuen Parkplatzes an der Garstedter Aue-Grundschule, die Errichtung der neuen Polizeistation in Salzhausen sowie den Neubau des Bauhofes neben der Salzhäuser Kläranlage an. Die größte Herausforderung für die Kommune - so der Verwaltungschef weiter - sei jedoch die Unterbringung von Flüchtlingen, deren Zahl in der Samtgemeinde bis Ende 2016 voraussichtlich auf etwa 600 ansteigen werde. Krause erklärte, er würde es begrüßen, wenn sich noch mehr Kommunalpolitiker an Infoveranstaltungen zur Flüchtlingsunterbringung beteiligten.

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