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Samtgemeinde Salzhausen hat Platzangebot für Schulkindbetreuung aufgestockt

Bei der Schulkindbetreuung in der Salzhäuser Grundschule (hi., v. li. Philippe Ruth, Nikolaus Lemberg sowie die Betreuerinnen Maren Deichmann, Imke Naujokat und Manuela Klindworth mit einigen Kindern Foto: ce
ce. Salzhausen. Zum Schuljahresbeginn hat die Samtgemeinde Salzhausen das Angebot ihrer Schulkindbetreuung aufgestockt. Nach einem entsprechenden Ratsbeschluss wurden insgesamt zwölf zusätzliche Plätze geschaffen. Damit gibt es nun in den Grundschulen Salzhausen und Garstedt jeweils 60 sowie in Eyendorf 15 Plätze. Dort werden Jungen und Mädchen, deren Eltern beispielsweise in Vollzeit berufstätig sind, drei bis vier Stunden betreut - je nach Bedarf.
Die Schulkindbetreuung ist eine freiwillige Leistung der Samtgemeinde und wird in ihrem Auftrag seit dem Jahr 2009 von Mitarbeitern des Salzhäuser Vereins "Interessengemeinschaft" ("InGe") übernommen. Die Gebühren dafür wurden jetzt etwas erhöht. So zahlen Eltern für eine dreistündige Betreuung 125 bzw. 110 Euro (ermäßigt, abhängig vom Bruttoeinkommen) und für vier Stunden 140 bzw. 125 Euro.
"Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit den Schulen und über Zusagen aus der Bevölkerung, die Betreuung auch mit Spenden weiterhin zu unterstützen", sagte "InGe"-Geschäftsführer Nikolaus Lemberg kürzlich bei einem Pressetermin im Salzhäuser Rathaus. Mit dabei waren auch Samtgemeinde-Bürgermeister Wolfgang Krause und Philippe Ruth, Leiter des Fachbereichs Allgemeine Dienste im Rathaus. "Mit den zusätzlichen Betreuungsplätzen sind unsere räumlichen Kapazitäten in der Grundschule aufgebraucht", begründete Krause, weshalb die Neubaumaßnahmen an der Grundschule (das WOCHENBLATT berichtete) dringend notwendig seien. Rund zehn Millionen Euro würden in das Vorhaben investiert. Der erste Spatenstich werde nach einem aufwendigen Ausschreibungs- und Planungsverfahren voraussichtlich im Frühjahr 2020 erfolgen.