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Zum 125-jährigen Jubiläum: Gründungsurkunde der Tangendorfer Feuerwehr gefunden

Urkundenübergabe: die Tangendorfer Feuerwehr mit Salzhausens Gemeindebrandmeister Jörn Petersen (vorne re.), Tangendorfs Ortsbrandmeister Niko Lauer (2. v. li.) und Andreas Stahmer (Mi., mit Urkunde), Chef des Marxener Museumsvereins Fotos: Mathias Wille
ce. Tangendorf. Vor fast genau 125 Jahren, am 18. Juli 1893, muss in der Wohnung von Hermann Weselmann in Tangendorf ein ziemliches Gedränge geherrscht haben. Dort fanden sich 50 Männer aus dem Ort ein, um die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr zu beschließen. So steht es in der Gründungsurkunde, die jahrzehntelang verschollen war und erst kürzlich wieder aufgefunden wurde. Die Gründerväter bestätigten seinerzeit mit ihrer Unterschrift, dass sie "bei vorkommender Feuersgefahr, Übungen u.s.w. den gewählten Vorgesetzten jederzeit Folge leisten wollen".
Anlässlich des Sommerfestes im Feuerwehrmuseum - einer Außenstelle des Freilichtmuseums am Ehestorfer Kiekeberg - kam jetzt eine starke Abordnung aus aktiven Tangendorfer Brandschützern, Alterskameraden und Nachwuchs-Rettern nach Marxen. Sie übergaben die Gründungsurkunde an Museumsvereins-Chef Andreas Stahmer, um das historische Dokument künftig allen Interessierten zugänglich zu machen.
Die Tangendorfer Wehr hat sich zu einer modernen, schlagkräftigen Einheit entwickelt, die aus dem Brandschutzwesen der Samtgemeinde Salzhausen nicht mehr wegzudenken ist. Sie besteht derzeit aus 43 Einsatzkräften, 21 Jugendlichen, zehn Kameraden in der Altersabteilung und 69 Fördern. Das 125-jährige Jubiläum soll ausgiebig gefeiert werden. Einem Kommersabend im Juli folgt Ende August der zweitägige Kreisfeuerwehrtag. Dabei stehen neben der feierlichen Verpflichtung von etwa 200 neuen Feuerwehrleuten auch eine Delegiertentagung und die Wettbewerbe der aktiven Wehren auf dem Programm.