Badeunfall im Maschener See
+++Update+++: Polizei zieht Vermissten aus dem Wasser

Mit Booten und Hubschrauber wurde nach den Vermissten gesucht
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  • Foto: Matthias Köhlbrandt
  • hochgeladen von Thomas Lipinski

thl. Maschen. Nachdem ein 22-Jähriger am Sonntagnachmittag vor den Augen seiner Freunde in dem Badesee nahe der Maschener Schützenstraße untergegangen war, fanden Polizeitaucher heute (Dienstag), gegen 12.20 Uhr einen männlichen Leichnam in dem Gewässer. Die Beamten gehen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es sich um den seit Sonntag vermissten 22-Jährigen handelt.
Eine Zeugin, die den Vorfall am Sonntag beobachtet hatte, war heute vor Ort und zeigte den Polizeibeamten noch einmal den betreffenden Bereich auf dem See. Ein Leichenspürhund, der am Bug eines kleinen Bootes die Wasserfläche absuchte, schlug an. Wenig später fanden die Taucher an der markierten Stelle den leblosen Körper.
Die genaue Todesursache muss im Rahmen einer Obduktion geklärt werden. Nach wie vor geht die Polizei von einem Unglücksfall aus.
Es war der erste heiße Sommertag des Jahres - und er endete dramatisch mit einem stundenlangen Großeinsatz von über 100 Einsatzkräften von Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst sowie Polizei.
Gegen 16.45 Uhr lief am Sonntag die Alarmmeldung "Person im Wasser" auf. Sofort wurde die Retter zum Maschener See entsandt. Nach mehreren Zeugenaussagen sollte ein Mann beim Schwimmen im See untergegangen sein. Freunde, die das Unglück bemerkten, riefen laut um Hilfe.
Mitarbeiter der unweit der Unglücksstelle befindlichen Wache der hauptamtlichen Werkfeuerwehr des Maschener Rangierbahnhofes hörten die Hilferufe der Freunde und eilten sofort zu Hilfe. Zwei Eisabtzkräfte sprangen ins Wasser und nahmen die Suche nach dem Vermissten auf. Die wenig später eintreffenden Kräfte der Feuerwehren unterstützten die Suche mit zwei Booten. Die DLRG setzte ein Boot mit einem Sonargerät ein. Damnit wurde die Wasserfläche in dem Bereich, wo der Mann untergegangen sein soll, abgesucht. Mit Hilfe einer Kreuzpeilung wurde mittels Bojen der Suchbereich für die alarmierten Taucher der Feuerwehr und der DLRG abgesteckt. Zur Unterstützung der bereits alarmierten Taucher wurden weitere Einsatztaucher der Feuerwehr Lüneburg sowie der DLRG Lüneburg nachalarmiert. Zu Hilfe kam dem Einsatzkräften die Drohnengruppe der Polizeiinspektion Harburg, weiterhin suchte auch ein nachgeforderter Polizeihubschrauber aus Oldenburg die Wasseroberfläche ab.
In mehreren Tauchgängen suchten die Taucher die markierten Stellen ab. Erschwerend für die Einsatzkräfte war, dass die maximale Sichtweite unter Wasser nur gut 40 Zentimeter betrug. Bis zum Einbruch der Dunkelheit verliefen die Suchmaßnahmen ergebnislos, dann wurde der Einsatz abgebrochen. Die Suche soll am heutigen Montag wieder aufgenommen werden, dann sollen auch spezielle Spürhunde der Polizei zum Einsatz kommen. Die Freunde des vermissten Schwimmers wurden vor Ort durch ein Kriseninterventionsteam der Johanniter Unfall Hilfe betreut.

Mit Booten und Hubschrauber wurde nach den Vermissten gesucht
Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort

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